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Blog von TeddeMehr

Bei einem deutlich geworden

8. März 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

So Anfang des Jahres '20 nach dem Millenium trotz Coronavirus-Dauergeredes noch was von einem Schreiberling vernommen. Geheißen hat es, daß Leserschaft sehnlichst auf die Fortsetzung eines preisgekrönten Geschichtleins warte. Das Teil soll derweil schon fertig sein, jedoch noch nicht für die Rechtschreibung gegengelesen, lektoriert und dergleichen.

Derweil, er schreibt doch, und zwar dies und das anderes, das in Buchform erscheint. Darauf hat man nicht zu warten.

Manch anderes veröffentlicht der, ein hochgelobter Preisträger, Gegenwartsautor.

Zeilen, die mit Künstlern, Künstlerwesen und dies und das an Malerei zu schaffen haben.

Wobei der Gepriesene so gegenwärtig das gewisser Philosophen oder so europäisch deutschregionaler Abart einfließen läßt, als wären die auch nur irgendwas Höherwertigeres. Irgendwas eines Besseren erträglichen Maßes, dem man bei dem der Literatur größere Bedeutung zuweisen müßte, wenn es auf der Welt auch noch anderes im Überfluß gibt.

Welche Leute waren die, die ganz gut etwa mit sich durch den Nationalsozialismus kamen. Probleme gegen Null. Mitten unter denen befanden die sich. Dort mannigfaltig bei vielem an Gutem mit dabei. Sogar in besserer Funktion, auf einem Pöstchen.

Keine schlechte Rolle spielten da Bestimmte an den Höfen der Nationalsozialisten, hatten dort ihr Ein- und Auskommen. Ihre Veröffentlichungen in Buch- und Zeitungsartikelform, in nationalbornierten Schundblättern bei den nationalsozialistischen Inhalten kein Berufsverbot. Bei all dem waren sie häufig, was für die reichsdeutschen Faschisten ihre Verbreitungsorgane fürs Volk waren.

Beispielsweise der, der eine, der die Erste-Weltkrieg-Gemetzel wortreich zu glorifizieren wußte. Die Einschläge von Granaten und das Ganze beschrieb, als wäre da was allerhöchstens ein Volksfestfeuerwerk. Mord und Totschlag in Uniform ein Spaß.  Wobei, schwer zu sagen: nebenher immer ganz gut allem entkommen, dieser eine Mann. Der alles doch so sehr mochte. Der bei den Nationalsozialisten dann oft den Granden mitten dabeihockte, anbei eine Uniform trug, einen Rang vorwies. Und dann noch der andere, der zweite, ein abstruser Philosoph, den die Nationalsozialisten gleichfalls gerne hatten, wertschätzten, weil er ihrer Geistesart in seinen Ergüssen aushalf, diese ziemlich abbildete.

Diejenigen waren das, die glattweg auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht recht ver- und untergehen wollten. Weiterhin sich in Buchwerken und sonstigen Philosophie-Artikeln verwirklichten und Anhänger- und Leserschaft in der Demokratie mit ihrem Zeug beglückten. Zwar nicht mehr ganz so laut wie früherdings, aber doch vernehmbar und oftmals ausreichend besprochen. Selbst mit Lob, als bräuchte wer was von JENEN irgendwie auch nur für irgendwas.

Die also, die verklärt der eine, der Schar der Nachwuchsautorenhoffnungen entflohen, im Heute. Entwickelt mit denen per Schriftwerk einen Zug. Nur lobendere Perspektiven hat er übrig für die, so, wie er heutzutage am Schriftstellernachthimmel funkelt und glitzert. Preisgekrönt und angepriesen, wie er anscheinend ist. Wie da auch Anklänge einer Zugeneigtheit zu der und der Partei zu erkennen sind. Einmal, ganz profan, jene plumperen Fremdenfeinde und Rassisten, die sich meistens montags zeigten. Dann die anderen, die diese Gegenwartstage so nebenher im Bundestag wirken, beiläufig und unaufgeregt daherreden. Daß man hinter ihnen her sinnieren muß. So nach brauchbarem männ-, weiblich menschlichem Timbre, wie sie sich anhören. Als wären sie wer von Vernunft, glaubwürdig, anständigeres Bürgertum und desgleichen. Obwohl man zu dem einen oder anderen von ihnen ganz freiweg Faschist sagen darf. Und der als Faschist, Nationalsozialist Benannte, der hat dies zu ertragen. Ohne daß seine Anwälte viel dagegen unternehmen könnten. Da gibt es schließlich echte Gerichtsentscheide, daß man den einen wirklich offiziell einen Faschisten und das heißen darf. In aller Öffentlichkeit und bei Leuten, bei denen so das Wort Faschist eventuell noch ein klein wenig Schrecken, einen Horror, leichten Oberlippenschweiß hervorrufen könnte, fingen sie mit dem Denken an. Daß sich vielleicht unvermittelt kalter Schauder, eine Befangenheit bei ihnen ...

Demnach, Verqueres, das webt der eine in sein Atelier-Schreibwerk mit ein. Einfließen wird das gelassen. Als wären der Metzelschreiber und der eine obskure, unübersichtliche Nationalhofphilosoph was Herausragenderes unter den Künstleransammlungen der europäischen Deutschregionalität. Was, mit dem man denn im Heute einwandfrei vorkommen dürfte, weil ... Es wird da ja was von einer unberateneren Bevölkerung gewählt. Deshalb läßt da einer scheint's eine Zuneigung aufklingen, unbesorgter, in der Wörterwirbelei bei Künstlern in Ateliers und so fort, die seine Buchthematik sind.

Ein Buchpreispreisträger ist das. Einer, der einen Verleger hat. Ein Verlagsautor. Und scheinbar, weil er das alles ist, viel zuviel von allem längst hat, läßt er da was raushängen, von sich, wähnt, er müßte sich bald nicht länger die Mühe machen, sich zu verstellen. Wenn er die mit der Feindseligkeit gegen Flüchlinge im Jahre '15, die Billigkeitsrassisten mit der deutschnationalen Ansprache erwähnt. Sogar noch deutlicher als deutlich könnte er bei seinem Verquasten gelesen werden. Mit sich und bei einem Gedankengut, dem er irgendwie komisch wortgewaltig den Vorzug gibt.

Einer, wie einer der tiefsten Vergangenheit Waren ja längst schon mal der eine oder andere dort, während jener Faschisten-Ära, in Worten wuchtige Begebenheitsverdreher, Wirklichkeitsfälscher. Die den Nationalsozialisten nicht flohen, nicht die Flucht vor ihnen ergriffen. Brauchten sie ja überhaupt nicht, als solche, mitten allem dazwischen bei den Natioalsozialisten.

Immerhin, er, der EINE, er ist ein Preiseeinheimser der Gegenwartszeit, ein Nachgeborener. Anscheinend unerkannt, alles bei ihm ganz unbesehen, unausgeleuchtet. Von zu vielen mancher Erguß von IHM nicht über- und durchblickt. Nicht so recht wahrgenommen, so das faschistisch Hintergründige, die Rechtsraustümelei. Der rechtslastige Geist. Obzwar er immer schwelgerischer in was ausbricht ... Die reinste Unsäglichkeit, die ER mittlerweile ist. Nichtsdestotrotz gepriesen am Literatenhimmel. Daß sich fragen läßt ...

 

 

 

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