Wo jeder alles hat, will da was noch etwas dazu
Angst vor dem Corona-Virus beherrscht die Schlagzeilen. Am Horizont ist, daß die europäische Region Italien im Jahr '20 nach dem Millenium ganze Gebiete abriegelt, sperrt, um die fortgesetzte Virus-Ausbreitung zu unterbinden. Bis zu sechzehn Millionen Menschen sind davon betroffen, daß Polizeipatrouillen sie an der Weiterfahrt hindern könnten. Daß zu ihnen gemeint wird, sie sollen vernünftig sein und wieder kehrtmachen. Zumindest die nächsten Wochen soll das so sein.
Aber auch am Kosmos-Horizont ist anscheinend ein bißchen was los. Für den sternenguckerischen Virologen.
Da hat sich auch etwas boshaft ausgebreitet, das sich mit seinen Leuchtschneisen immer Metastasen-artiger in der Finsternis der Dunkel-Materie hinein ausbreitet. Für jene Struktur - der der Dunkel-Materie - sind die Strecken der Galaxien auch, als hätte sich mal irgendwann vor einer halben Ewigkeit ein Krankheitsbefall eingestellt. Etwas, das im grellen Lichtschein, an dem sich der Mensch, ein Galaxien-Parteigänger, erfreut. Währenddessen sich angesichts manch grellem, funkelnden Scheinens die Frage stellen läßt: Wurde da in der Vergangenheit etwas nicht ernster genommen? Daß man einer krankmachenden, einschneidenden Ausbildung die Verbreitung erlaubte?
Doch zu überblicken: Sehr mühsam, die in ihren Leuchtblasen im höchsten Tempo rasenden Schwarzen Löcher irgendwie zu bekämpfen. Ihnen einen besseren Widerstand entgegenzubringen.
Nahezu unangreifbar, die Galaxien. Auch noch hilfreich untereinander. Und zu vielem Durchschlagenden fähig. Zu jedweder Böllerei.
Eigentlich haben die Galaxien nur eine einzige Schwachstelle: ihre Daueranziehung. Sie müssen mit ihrer gravitatorischen Anziehung alles mögliche einfach mitnehmen, das bei ihnen auf der Straßenstrecke herumwabert und die hochgeschwinde Voranfahrt bremsen möchte. Nachdem die Schwarzen Löcher ansonsten Unmengen noch am Allerkleinsten aus dem Nichts herauszaubern, ist da überreichlich Zeug unterwegs, mit dem die der Galaxien-Perspektive darüberhinaus zurechtkommen müssen. Daß man behaupten könnte: Wahre Verteilungskünstler untereinander, die Galaxien, wie sie im höchstmöglicher Geschwindigkeit hintereinanderher am Rasen sind. Praktisch, dem Vielzuviel und Nochmalvielmehr, dem wird von den durchlässigen Stasisfeldern Schwarzer Löcher geflohen. Jenes eine, der Luxus in Reinkultur, der sorgt für die irrste Raserei, noch mal Tempozunahme.
Daß man sich fragen kann: Wo doch so viel für jede Galaxien - überreichlich sämtliches - vor Ort ist, warum verfolgen sich, unter diesen Voraussetzungen, Galaxien? Was hat die Große Magellansche Wolke es nötig, der Milchstraße hinterherzusein? Wenn die Mlichstraße doch bei ihr von Haus aus mithilft, daß weniger auf der Fahrbahn rumliegt. Alles mögliche nimmt die Milchstraße ja mit, saugt es in sich rein, während die Milchstraße doch was verläßt, das für die Nachkommenden tempobefreit, erstorben rumliegt. Mitnehmbar.
Mehr als genug, daß man an sich von jeglichem hat. Keine Galaxie braucht auf irgendwas zu verzichten. Außerdem ist die Große Magellansche Wolke längst gewaltig. Ganz automatisch, daß sie sich auch ohne jede Art von Galaxien-Kannibalismus weiter laben und ausdehnen könnte, wie ebenfalls die Milchstraße mit jedem Kosmosmoment weiter an Ausdehnung zulegt. Schwerer bei allem der Sonnenschweren wird die Milchstraße ... Und trotzdem ...
Und trotzdem kommt die Große Magellansche Wolke daher, läßt sich von den beiden Kleinen Magellanschen Wolken zur Milchstraße hinzerren. Die Kleinen Magellanschen Wolken, die für die Milchstraße ein Trug, eine Täuschung sind. Die Kleinen Magellanschen Wolken, die der Milchstraße wie was vorkommen, als wären das Dinger, ihre Kragenweite.
Wenn die beiden, die Kleinen Magellanschen Wolken, schon nicht Abstand halten können, könnte die Milchstraße viellelcht mit beiden ... Mit beiden sonstwie verfahren. Währenddessen die Milchstraße, ist erst jenes Monstrum unter den Galaxien heran, die Große Magellansche Wolke, die auf die Kleinen Magellanschen Wolken folgt, wohl einiges für sich zu gewahren hat. Die Große Magellansche Wolke, in die die Milchstraße ein paarmal hineinpaßt. Wenn die Große Magellansche Wolke erst drübergeschwappt ist über die Milchstraße, wird da eine Galaxien weniger auf der großen Fahrt sein: die Milchstraße.
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