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Blog von TeddeMehr

Der Wandel im Aggregat

16. April 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Geradezu scheint das der Kern zu sein, um den sich bei Sternen alles dreht: dieser eine Wandel.

Eine Veränderung des Aggregatszustands. Um mit der entstandenen Neuigkeit nahezu keine Grenzen mehr anzuerkennen. Alles könnte gehen. Nach der Super Nova geschieht es erst. Das Ungeheuer, Monstrum, das zum Vorschein kommt. Das Gigantische mit dem Wahnsinn an Perspektive. Irgendwann erreicht etwas selbst Galaxien-Dimensionen.

Ein Charakterzug ist das, aus dem sich im Grunde nahezu alles gebiert, daß da nach dem Untergang des einen etwas anderes sichtbar wird. Das an sich fast mit einen grenzenlosen Ehrgeiz in Verbindung gebracht werden kann.

Alles echt unvorstellbar besser, als all das des Früheren. Als man als Stern langweilig, dröge was seines näheren Umfelds beschien, diverse Planeten, Gaskörper, die es nicht zu dem schafften, was man als Sonnengebilde selber war. Dort blieb es bei und dem, war das nichts weiter, als was, das man als Sonne auf seinen Bahnen hielt.

Diese dauerwirkende Anziehungskraft, etwas, das sich nach der Sternenexplosion erst mal wie eh und je zeigt. Die sich nicht so einfach verliert. Daraus wurde und wird denn ein bestimmender, wesentlicher Charakterzug. Beginnt sich der Sternenrest durch das Dauerwirken der zerrenden Gravitation erst erneut zu befeuern, dann ... Mittels seiner Anziehung ist der Explosionsstern in der Lage, all die Ware, die ehedem bei ihm im Rund auf Bahnen kurvte, nach und nach an sich ran und in sich hinein zu holen. Womt sich die massivnukleare innere Sternenglut auf ein neues befeuert. Angeheizt wird mit allem des vormaligen Sonnensystems. Alles in der näheren Umgebung, daß in einem drinnen landet und Zunder gbit.

Muß man sich doch nur begreiflich machen: Saturn, Jupiter, Neptun, diese Planetendinger hier im Sonnensystem, was die für den Ofen gut wären. Wie gesagt, Körper sind das, selber halbe Sonnen. Irgendwo hielt das mit der Weiterentwicklung mal an, fehlte für Weiterführendes, das der Sonnenausbildung aushelfen hätte können, irgendwas.

Auch die Planeten, die sind hochverdichtete Materie, mancher mit heißem Kern in der Mitte. Massiv-Gutties. An denen man sich gut laben kann. Und dann, all das Bröckchen-Vielerlei der sogenannten Oort'schen Wolke, diese nicht zu vergessen. Ist das Restliche schon drinnen gelandet ...

Was da nicht alles hinwartet, einiges bereitet wäre, für die Sonne Sol. Haufenweise was, Vorratszeug, für später. Hätte der eine Erdstern da nicht ein bißchen ein bestimmtes Pech. Daß bei ihm irgendwie die Zeitenfolge nicht stimmt. Etwas in der Nachbarschaft war schneller, konnte sich beeilen, sich zu Kleinigkeiten bei den Sonnenschweren zu verhelfen. Womit hier ein Sieger ist, einer, der sich nur noch abzuholen braucht.

Das Monster, der Erdstern, der selber so vieles für sich selber vorrätig hätte, dem ist der schon ziemlich nahe. Dem einen mit dem Glücksfaktor in dieser Spiralarmumgebung der Milchstraße. Längst unvorstellbar mächtig geworden. Die Nähe der Sonne zu Alpha Centauri, wirklich nicht von schlechten Eltern.

In nicht all zu ferner Zukunft wird die Erdensonne sich in jenem seltsamen System von Alpha Centauri einfinden. Dort, sich einreihen, anstellen.

Alpha Centauri, hier in dieser Spiralarmgegend mit sehr vielen Sternenresten, ein wesentlicher Faktor.

Ein Machtort ist das, der bei Alpha Centauri. Über zig Lichtjahre hinweg verzerrt das von Alpha Centauri aus Wirkende bereits die Sternengegend. Bringt da Unordnung rein.

Schwer abzuschätzen, wie viele Sonnenschweren das bereits drauf hat, das sich im System Alpha Centauri befindet.

Mehrere Sonnenüberreste sollen da jedoch wartend rumstehen, im Alpha Centauri-System. Reste von Nachbarsternen, in zig Jahrmillionen angereist. Aus der Nachbarschaft herangekarrt, dem bei Alpha Centauri anteilig zu werden.

Ein Schicksal, das die Sonne Sol auch hat.

Wie so eine Solosonne ebenso, die scheinbar der eine gravitatorische Ruf, der seinen Ausgangspunkt in Alpha Centauri-System hat, erreichte. Dieser eine marodierende, fahrende Sonnenkörper, keine Planeten, nichts, der hat ein Ziel.

In den nächsten Jahrmillionen soll er die Sonne überholen. Nahe am lokalen Sonnensystem mit dem Planeten Erde vorüberkommen. Uor der Sonne Sol dort im System von Alpha Centauri aufzuschlagen, Ankunft zu haben.

Das eigentliche Ziel des Sonnenirrläufers: Alpha Centauri. Wohin es das hiesige Sonnengebilde hier ebenfalls drängt, eins, gar nicht mehr so jung. Eher alt geworden, nachgiebig gegenüber der von Alpha Centauri aus abstrahlenden Kraft.

Wobei sich mittlerweile manche Frage stellt. Etwa die, ob hier nicht was am Erdenrund nicht öffentlich besprochen wird. Bei der Entfernung der besagten Sonne Sol zu Alpha Centauri. Wenn man sich überlegt, daß so Entfernungsangaben relativ sind, grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen.

Vier Lichtjahre nach Alpha Centauri, wie alt sind diese Zahlen eigentlich? Mittlerweile könnten sich manche Distanzen eingedampft haben.

Was auf Erden natürlich zu einiger Unruhe führen könnte. Wäre da die Distanz zu Alpha Centauri im Heute eine. So zwei Lichtjahre vielleicht. Eineinhalb ... Oder ...

Möcht man ihn sich denn überhaupt überlegen, den Machtzuwachs, den dieses Mächtigen, das in Alpha Centauri seinen augenblicklichen Fixpunkt hat?

Für die Menschheit wäre das nur eine unnötige Aufregung. Braucht die an sich wer? Man hat ganz andere Sorgen.

 

 

 

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