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Blog von TeddeMehr

Wer merkt seinen Willen, wer nicht

26. April 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Das dritte Schwarze Loch, das nicht weit abseits von den zweien dasteht. Wie herumwartend.

Vielleicht war die eine Szene ja ganz anders: Das Flüchtige bremste unmerklich ab, als es da in der Nähe eine weitere bessere Anzugskraft bemerkte. Daraufhin veränderte es seinen usprünglichen Kurs. Mit der Folge, daß es vom Hinterherjagenden eingeholt und angepackt wurde. In letzter Sekunde. Bevor das Gehetzte in das arglos unbewegt Rumstehende einschlagen hätte können.

Wobei die Frage bleibt: Was wird aus jenem einen Dritten am Platz?

Kann da dasjenige den Geschehnissen in seiner nächsten Umgebung etwas abgewinnen? Daß es sich überdies gestatten darf, unbeteiligt zu bleiben? Wiewohl zwei ziemlich überraschend rankamen, herandüsten. Trotzdem sich des weiteren etwas tat: das eine, das über das zweite ranrasende Schwarze Loch herfiel. Es überwältigend erwischte, abfing, ehe es im Unbewegte noch einschlug.

Schwer das Problem: Was möchte da das eine? Das, das ungerührt, reglos bleibt, trotz allem am Standort  ausharrt?

Will es nicht bald den Begebenheiten, die zu einer Erhöhung der Sonnenschweren eines Dings in der unmittelbarsten Nachbarschaft führen, entfliehen? Nicht doch einer Kulisse entkommen, solange es noch kann?

Oder fühlt es sich am Schluß gar von Dingen angezogen, begibt es sich selber dazu, nimmt Teil an dem Spaß? Der allerdings Folgen hat. Etwas nicht Unbedeutendes für ein Schwarzes Loch ist. Nachdem sich dabei ein Einzelstück verliert, im Zweiten aufgeht. Für alle Zeit, daß eins den Verschwindibus hat.

Höchstens noch als Zubehör, Anteil bei den Sonnenschweren kann dann das eine noch irgendwie mitgezählt werden. Ist ein Teilchen der Schweren eines Ganzen. Als solches mit anwesend.

Mit anderweitiigen Entwicklungen seiner Selbst hat das jedoch nichts mehr zu schaffen. Sobald man erst mal in einem anderen Schwarzen Loch aufgegangen ist.

Hernach kommen dem Sieger zu seinen nahezu dreißig Sonnenschweren die nahezu dreißig Sonnenschweren des Hingebungsvollen oder des zur Hingabe Gezwungenen dazu. Schließlich nimmt der Siegreiche sich hier alles, bewahrt und erhält vor allem sich.

Bei ihm erhöht sich das mit dem Gewicht an Sonnenschweren. Das eine Motto, das heißt: Es kann nur einen geben.

Von einem zweiten Willen wird nirgends mehr irgendwas erwähnt. Selbst wenn da bei einer Verdopplung der Anzahl der Sonnenschweren zwei ursprünglich mal knapp als einzelne noch dieselben Sonnenschweren unterwegs hatten.

Quasi ist es das, was es zu verlieren gibt: Von zweien am Hof hat eins zwingend den Verschwindibus. Lediglich eins bleibt übrig, der Rest ist anteilig.

Allerhöchstens die Flucht kann man ergreifen, schnell an Tempo zulegen, das beibehalten, daß der Nachfolgende einen nicht zu erhaschen vermag.

 

 

 

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