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Blog von TeddeMehr

Die Hatz aufeinander

25. April 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Eine Jagdszene demnach, die drinnen ist.

Zweimal was Kleineres, der Nachwuchs da, mit der sie sich eröffnet. Regionalere Mächte, die allerdings durch so diese und jene Umstände schon zu laufen anfingen. Zum Rennen waren sie in der Lage.

Vielleicht zeigte das eine dem anderen erst, wie die Geschichte funktioniert.

Eins hat nur mitgekriegt, daß es klappt, möglich ist.

Selber mußte es sich daran versuchen, es in ähnlicher Weise anstellen, und, siehe, es haute bei IHM hin, gelang.

Wollte es nicht das Opferlamm sein, dann ... Hatte es kein Verlangen danach, wünschte sich das nicht, dem Ankommenden zum Opfer zu fallen, dann mußte es in derselben Weise davonschießen, wie der Attackierende daherkam. Um der gravitatorischen Anzugskraft des Angreifers zu guter Letzt doch noch entkommen zu können, hatte es wegzuschießen.

Das eine Schwarze Loch wollte sich demnach dem zweiten nicht ergeben. Sich in nichts fügen. Ballerte auf und davon.

Allerdings, daß das angreifende Schwarze-Löchlein sich das mit der Flucht nicht bieten lassen wollte, hinterhersetzte, Die Verfolgung wurde aufgenommen.

Zwischendrinnen, daß bei der Verfolgungsszene etwas sich ereignete: das eine flüchtende Schwarze-Loch, das bei der sich fortsetzenden Verfolgungsjagd ein drittes bemerkte. Eins, ungefähr dieselbe Größe. Jedoch dumm geblieben. Spontan wurde nach dorthin abgebogen, auf jenes weiterhin Ahnungsbefreitere zugeschossen. Auf das eine, dem an seinem Standort einfach weiter nicht allzuviel einfiel. Nicht zu viele Ideen hatte es, außer denen, daß es bei IHM gemütlich zuging. Glattweg bestens, daß es ihm an seinem Standort erging. Als die lokale Macht, die die Oberherrschaft über einen gewissen Lichtjahreradius hinweg hatte. Scheinbar keine Widersacher nirgends.

Bis sich daran grundlegend was änderte: Das eine Nachwuchs-Schwarze-Loch von nahezu dreißig Sonnenschweren, das den Verfolger auf den Fersen sitzen hatte, das nicht lange auf irgendwas weiteres wartete, sofort auf das eine Standortbezogene von ähnlicher Größe losmachte

Während das dritte Schwarze Loch, ursprünglich der rasende, hungrige Verfolger, erst in letzter Sekunde was von neuen Begebenheiten vor ihm mitkriegte. Ehe es einschlug in das Duo, bei dem sich genügend Sonnenschweren zusammenballten, daß es sich ab- und einbremste. Um nicht ebenfalls drinnen zu landen, wo es allzu vieles zu verlieren gab, wollte man für sich selber was. Lieber nicht, sich da mittenrein zu stürzen. Wo sich was die Verhältnisse, bei der Geschichte das Ding mit den Sonnenschweren, schlagartig geändert hatte. Vierzig bis sechzig Sonnenschweren waren um einiges mehr, als der Jäger am Sonnenschweren-Marktplatz unterwegs hatte.

Nachdem zwei unmittelbar dabei waren, sich miteinander zu vereinigen. Die Verschmelzung war das Angesagte. Hemmungs- und achtlos.

Das eine, zunächst das auf der Flucht, das das eine unbewegte Schwarze Loch bemerkt hatte, das mit der Ursprungsszene nichts zu schaffen hatte. Das, das floh, das sofort aufs Ganze ging, sich reinhaute, in das eine Unbewegte hineinkrachte, koste es ihm, was es wolle. Ob es sich bei dem einen Verschmelzungsprozeß im anderen verlor, das war dem geradezu piepe. Obwohl es sich vor kurzem dem Hinterherrasenden noch verweigert hatte, kümmerte es sich jetzt boshaft nicht mehr um so Umstände. War dahingehend bedenkenlos.

Ob sich dann was ein Flotter Dreier daraus ergeben konnte? Daß am Ende bei dem mit den Sonnenschwerren nahe an die Siebziger-bis-Hunderter-Marke heranzukommen war?

Schwer aus der Ferne zu sagen. Zumindestens zwei Schwarze Löcher, die sich auf der Fotoaufnahme damit beschäftigten, es miteinander zu treiben. Zwei unternahmen das mit den Verschmelzungsaktivitäten.

Während das dritte auf der Fotoanlage ein wenig abgesetzt verharrt, als müßte es mit der neuen Szene erst zurechtkommen, mit dem Perspektivenwechsel da. Wie belämmert, daß es der Vereinigungsszene anbei steht.

Wirklich, knapp war es zugegangen, konnte es sich noch bremsen. Zum Einschlag, rein in die beiden Kollegahs, zu dem kam es nicht ...

Bis auf weiteres war das Vereinzelte noch das, das sein ursprünglich ausreichendes Sonnenschwerenmaß beibehielt, als es wähnte, am Platz der Jägersmann zu sein.

Während da nun zwei waren, aus denen eins werden wollte, mit einer entsprechenden Zunahme bei den Sonnenschweren.

Die beiden, die sich durch ihr Zusammenfinden, ereignete sich das Letzte, anders wie so die Geschichte beim Menschen, wenn die damit anfingen, sich zu vereinigen, am Schluß nicht noch mal wieder voneinander lösten. Was mal zueinander findet, das trennt sich da nicht mehr.

Kommen zwei Schwarze Löcher zusammen, verschwindet eins endgültig vom Markt. Den Sonnenschweren des anderen wird es anteilig. Oder die Perspektive ist DIE: Den eigenen Sonnenschweren wurde dazugekommen.

Je nachdem eben, wie das zu sehen wäre.

Oder würden sich sonst so viele Sonnenschweren mal wo ansammeln? Beispielsweise die fünf Millionen Sonnenschweren von Sagittarius A, dem im Zentrum der Galaxie Milchstraße. Oder die eins Komma fünf Milliarden Sonnenschweren des einen Quasars, den man letztens auf Erden einer Weltöffentlichkeit präsentierte.

Der Quasar, eine Monster-Galaxie, das Giganto-Schwarze-Loch in astreiner Ruhestellung. Was man mit seinen aktuellen fototechnischen Möglichkeiten zum Vorschein bringen konnte. Mit denen man die den Quasar umgebende Dunkelwolke, durchdrang, um zum Kern der Sache vorzudringen. Zumindest, wenn man das Einhüllende übersieht ...

 

 

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