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Blog von TeddeMehr

Das viel Schlimmere rundherum

12. Juni 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Zwar scheint momentan manche Wissenschaftswelt nicht zu wissen, was die andere so treibt und lange herausgefunden hat. Aber eins läßt sich gesichert sagen: Eigentlich sollte man sich als Bewohner eines Sonnensystems eher daran erfreuen, sich an einem Ort aufzuhalten, an dem sich vor allem Funktional-Sterne im Umgebungsradius befinden. Auch auf die Gefahr hin, daß mal Außerirdische im System vorbeischauen könnten.

Denn: Es gibt Schlimmeres als so die Abgesandten von einem extraterrestrischen Planeten. Solche, mit denen man vielleicht eventuell noch ins Gespräch kommen kann. Sich mit ihnen über dies und das unterhalten. Außerdem: obwohl man kaum zu den Sternen reisen kann, ist zumindestens die menschliche Bewaffnung nicht von schlechten Eltern. Mit der ließe sich einiges anrichten, bestimmt auch unter Fremdweltlern. Den Lebewesen von einer fernen Planetenwelt.

Während, demgegenüber, es wohl der Wahrheit entsprechen könnte, daß es hier im Lichtjahreradius mau aussieht, mit so den extraterrestrischen Kreaturen, denen gegenüber man sich als viel zu klug und manches mehr herausstellen könnte. Schließlich ist man zu viel hinterkünftiger Schläue fähig, zu Lug und Trug. Und zu jeder Art von Mord. Als mörderisches Wesen.

Beachte man mal, daß bestimmte angenehme menschliche Charaktere zwischendurch einen Gegenwartsort verlassen könnten. Daß man es dann auf menschlicher Seite mit ganz anderen Leuten zu schaffen kriegen kann, den gewissen Achtlosen, Skrupellosen, dem Despoten und sonstigen abgründigen Widerling. Solche, die am Ende nichts wünschen, als sich die außerirdische Technologie unter den Nagel zu reißen. Wie auch immer, und dann DIE zu sein. Selbst noch die, die die Macht über jene vom anderen Stern ausüben. Ebenso noch in religiöser Hinsicht und so. Guck sich doch einer nur so manche Missionare an, die bei den Inkas, diese Südseemissionare ... Dabei hatten die Südseeinsulaner ihre Götter. Den einen Gott, den hätten sie gewiß nicht gebraucht.

Hat noch irgendwer keinen Science fiction-Roman mit missionarischen Anklängen gelesen? Was aus einem Planetenureinwohner werden kann, wenn der Mensch erst bei ihm am Planeten zu Besuch kommt, seine Religionssmbolik und seine Beterei mitbringend.

Echt noch keine solche Zeile gesehen?

Waahhh! Da könnt einem das Blut gefrieren.

Doch nicht ganz koscher, der Mensch. Nicht wahr? Vertrauen sollte man ihm kein bißchen. Der Mensch, der hat was anderes im Sinn, als das, das noch war, als man sich erst mal nur so friedlich kennenlernte. Als alles an der Geschichte noch freundlich war.

Es ist nun aber ganz was anderes, was vom Wissenschaftshof mitgeteilt wird. Nicht viele mit hochtechnologischen Wissen sind die Möglichkeit. Allerhöchstens ein paar. Jedoch ziemlich unwahrscheinlich. Wohl eher nicht. Außer per Filmindustrie ist nicht allzuviel drinnen.

Mit Sicherheit eine richtige Einschätzung, von Wissenschaftlern, daß es das EINE, das Leben, schwer hat, auf so irgendwelchen Planeten im näheren Lichtjahreumfeld. Sieht man vielleicht auch an Proxima B, so einem Planetenrund bei Proxima A. Proxima A, ein roter Riese, der Proxima B unablässig mit Gamma-, Röntgenstrahlen beschießt. Daß die Bazillen dort höchstwahrscheinlich allerhöchstens unter der Bodenfläche, in Höhlen oder so, noch kurz für Vermehrung unter sich sorgen ...

Dabei ist alles viel schlimmer in so einer Sternenrestumgebung. In einer Sternenlandschaft, die mal eine einwandfreiere Sternenlandschaft war. Vor Äonen an Jahren. Die Sterne in der hiesigen Spiralarmegion, die in einem wahren Feuerwerk vergingen. Haufenweise hat's da Super Nova-mäßig geknallt.

Zigfach soll eine Knallerbse nach der anderen hier im Lokalrund des Erdsystems hochgegangen sein. Vielleicht sogar der und der Stern, der ungefähr gleichzeitig wie der andere zur Super Nova wurde. Die Korona, die hochging, als eine Brenndauer den äußersten Moment erreichte. Die Sonnenkorona, die dem und dem Explosionstern davonflog. Daß man festhalten könnte: Die Sonne Sol, der Erdstern, der ist hier im Regionalen dieses Spiralarms der Galaxie Milchstraße regelrecht eine Ausnahme, so als üblicher Stern mit seiner vielfältigen systemischen Planetenumwelt.

Während vor längerem hier auf der Lichtjahreradiusfläche allüberall bei zig Sonnenrestchen das große Jammern klang. Das Geheule, das Elend, das war, dort bei den verbliebenen Restchen eines Sterns. Um das zu wiederholen: nicht vereinzelt, sondern in rauhen Mengen, das mit jenen, in diesem Lokal.

Diese kümmerlichen Würmchen, die das sind, was weiterhin innerhalb des explodierten Sterns zurückblieb, nicht abflog. Nach der Explosion, daß da schlußendlich für den Überrest eine kleine Frist noch bleibt: beim Abkühlen, dem Zurückziehen der Anzugskraft an ihren Ausgangspunkt.

Daß es sich demnach dort bei den vielen Sternenüberresten in dieser Regionalität darum drehte, wie gut die Einzelexemplare auf das Vorletzte vorbereitet waren. Auf dieses eine explosive Endspiel: die explodierende Sonne. Was hielten da ehedem die Systeme für eine Planetenzahl mit Monden? Was für eine Vielfalt an Bröckchenzeug, Meteoriten, Kometen, Asteroiden, hatte man in der Systemwelt am Herumschwirren. All das.

Das sollte man betrachten, was daraus werden kann, aus so einem kleinen Wurm da. Aus dem, das den Überrest eines Sterns ausmacht. 

Und hier in dieser Spiralarmlokalität sagen SIE, es gibt sie: zahllose Sternenreste. Maßlos Zeit des weiteren vergangen. Überall könnte was sich mittlerweile schon ein wenig besser von dem Schrecken, dem Elend, der frühen, kreischenden, jammererfüllten Notigkeit, dem Hunger erholt haben. Daß selbst die Planeten, die ehedem das eigene System ausmachten, schon an die Reihe kamen, herangeholt werden konnten, weil die fordernde Umkehrgravitation sich in den Raum hinaus ausdehnte. Womit es möglich war, sich die altbekannte Planetenschar als erstes vorzunehmen ... Damit sich wieder weiter gravitatorisch auszudehnen. Und immer weiter und weiter. Eine Gravitationsausdehnung, mit der irgendwann jeder einzelnde Wurm den Nachbar-Wurm anfragt.

Wurm, weil es sich um die Anfänge handelt, die als Wurm-Löcher gehandelt werdem. Unmittelbar eins ist das: der Schwarze Loch-Nachwuchs.

Um eine Brutstätte von denen könnt's sich in der Spiralarmumgebund hier doch handeln. Solcherarti Brut - wenn die erst mal zwei, drei Sonnenschweren unterwegs hat. Dann ... Dann möchte jeder Nachwuchs-Wurm nicht wieder damit aufhören, sondern mehr davon haben, abkriegen. Noch eine Sonnenschwere mehr und noch eine. Sonst braucht man nichts weiter. Von jeder Sonnenschwere mehr hat man was: mehr Kraft, Ausdehnung, Macht. Auf anderes wird da keine Rücksicht genommen.

Es kommt bei den Nachwuchs-Schwarzen Löchern bloß darauf an, welches die Oberhand über das andere gewinnt. Wer ist DAS, mit dem es weitergeht? Wer bewahrt sich die Eigenheit eines Ortes, wer wird anteilig?

Der Rest landet irgendwo bei den Sonnenschweren. Den eigenen. Oder bei den abzählbaren, meßbaren Sonnenschweren eines anderen, ist man mit sich auf Stärkeres, Größeres gestoßen. Hat sich mal bei dem und dem grob verschätzt. Wollte zuviel abkürzen, daß die eigenen Sonnenschweren in der Folge einem Kontrahenten zugutekommen.

Schwarze Löcher müssen untereinander auch Abstand wahren. Kommt der Nachbar zu nahe ran, kommt's drauf an.

 

 

 

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