Besser wäre das Neue
Das eine, das, durchaus weiterhin nichts als die Wiedergabe von Vergangenheitseindrücken. Daraus resultierend. Früherdings, als man am Wissenschaftshinterhof Rechenendergebnisse hatte und diese mit der Welt teilte. Erste Dekade nach dem Millenium. Und durchaus auch schon darum besorgt war, daß was vielleicht zu ernst rüberkäme. Zu arge Befürchtungen wecken könnte. Wobei galaktische Geschehnisse sich erst mal auf einen auswirken müssen, bei der Kürze des Lebens, das man führt.
In Wissenschaftsschriften war etwas von komplizierter Herumrechnerei zu lesen. Mit der Kerninformation: da hockt was Böses, Urgewalitges in Alpha Centauri. Alpha Centauri, eine Örtlichkeit, der man sich von mal zu mal annähert. Als befände sich in Alpha Centauri ein Bestimmungsort.
Eine böse Mitte wäre das in Alpha Centauri. Bei einer Nachwuchskraft, die es zwischenzeitlich, auf der Regionalfläche in diesem Spiralarm der Galaxie Milchstraße zum Unterschiedlichsten gebracht hat. Arg seine Einflußsphäre auf alles mögliche im lokalen Rund ausdehnte. Nahezu ein über zig Lichtjahre hinweg Einfluß nehmender Regionalfürst. Haufenweise Systemorte auf der Regionalfläche sah man ehedem, daß die an sich vom Vorherrscher ausgerichtet, zurechtgeschoben, hingestellt würden. Als sollte bald noch alle Welt beginnen, drauflos und nach Alpha Centauri hin abzufahren. Um Ankunft zu haben, am einen Punkt in Alpha Centauri. Den, den man als Alpha Centauri benennt
Auf alle Fälle sollte in Alpha Centauri - um es alternativ zu umschreiben - die eine Spinne im Zentrum hocken. In einer Zentrallage. Eine, die ihr klebriges Netz ausgeworfen hat, und das an den Fäden kleben Bleibende mit der Zeit zu sich hinzerrt.
In diesen Gegenwartstagen, ein Jahrzehnt später, scheint man von solcherart Betrachtungsweise weniger was zu halten. Man informiert in Texten und Benachrichtigungen über was - wie ist das bezeichnende Kennwort dafür heutzutage? - Alternatives. Weniger von Interesse anbei, jene niederschmetternden Dinge. Die, wenn sie sich erst ereignen, dafür sorgen, daß weit und breit in dieser Spiralarmgegend der Galaxie Milchstraße kein Erdstern noch mal auffindbar wäre. Ebensowenig wie der Stern Tau Ceti, um den es in der Folgezeit alsbald ebenso geschehen sein könnte. Desgleichen dürfte man auch bei den Systemplaneten auf ihren Umlaufbahnen in Betracht ziehen.
Verhältnismäßigkeiten, an denen der eine stolzgeschwellte Mensch schon schwer zu knabbern hat. Keine Art Nachrichten-, Neuigkeitenwelt, die der eine gerne hört. Mit Sicherheit, daß er eher weniger was davon zur Kenntnis nehmen mag. Selbst wenn mancher Sachverhalt so wäre, wie er mal mitgeteilt wurde.
Der eine großmächtige Homo sapiens, der mit der Aufforderung, und gewaltigen Ansage, sich alle Welt Untertan zu machen, der kann seine Anlage auch gut auf ignor stellen, paßt ihm was nicht in den Kram. Bei der Tatsache, beguckt man sich gegenseitig, daß man da ein Gottesantlitz aneinander erkennt. Wenigstens, wenn man gläubig ist und an dem und dem Religiösem echt anteilnehmen mag.
Heutzutage, das muß man festhalten: Tatsächlich, wenig von dem besagten früherem Zeug. Obwohl mit jeder Menge Regionalbezug. An dem man mal schnöde und voller Mühsal in der Gegend rumrechnete, diese nähere Spiralarmumgebung der Galaxie Milchstraße in Augenschein nehmend. Woraus sich Rechenresultate und ein gewisser Kenntnisstand ergaben. Was so örtlich, in diesem Spiralarms der Galaxie, eventuell los wäre.
Manch eine Erkenntnis, die einem ehedem deswegen entstehen konnte. Nur, interessieren Kenntnisse einen wirklich? Wenn sie nicht passen, passend wo reingefügt werden können.
Wie es ausschaut, ist die Astronomie an sich nichts mit allzu vielen Konstanten, Fixiertem. Außer ... Es hat seine Tauglichkeit bewiesen.
Sobald man sich betrachtet, wieviel Politik mit ins Kalkül miteinbezogen wurde und wird - könnt einem da nicht anders werden? Jene Kleinigkeiten, so Sachen, die zwar mit dem Blick rein ins Weltall Ansage finden, aber ganz unzweideutig die Erdoberfläche, das jenseits vom Mond meinen.
Im Heutigen, da basiert nicht allzu viel was auf den Rechenkünsten im ersten Millenium-Jahrzehnt. Nahezu kein bißchen ist da die Rede davon.
Wovon man in der Gegenwart hauptsächlich was spricht, das ist die verbesserte Technik bei den Teleskopfen. Von dem her scheint man auf der Erdoberfläche kaum was des Gestrigen mehr ernster als dringend nötig nehmen zu wollen. Läßt manches geradezu unter den Tisch fallen. Dem Vergessen sollt es anheimfallen, dem anteilig werden.
Im Heute ist da was eine neue alternativere Szene am Wissenschaftshof. Ums Herz, könnt man fast meinen, wurd einem infolge von Neuigkeiten leichter. Von wegen des Fundamentalneuem, mit dem man dieser Tage umgeht.
Im Gegenwärtigen, Jahr '20 nach dem Millenium, sind die Erdstern-Aussichten kein bißchen so trübe, wie gestern noch. Die Begebenheiten, Zustände bei Alpha Centauri, des weiteren nahezu galttweg vollkommen andere. Neu eben.
Umgetauft präsentiert man Alpha Centauri überdies. Der Name Alpha Centauri scheint hinfällig. Statt dessen sollt man wohl besser Proxima Centauri als Bezeichnung für sich nehmen.
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