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Blog von TeddeMehr

Die Fortsetzungsgeschichte

16. Juli 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Da muß man so als paranoider Mensch, einer, der gerne nach dem Antlitz eines Gottes nacherschaffen wäre, mit Sicherheit erst mal damit zurechtkommen, daß da was ein schnöder Kernschmelz ... Ein Kernschmelz-Würmchen ... Ein Seelchen, weit jenseits so einer gewissen normalüblichen menschlichen Vorstellungskraft. Schließlich spielt man sich selber als die Menschenkreatur mit Brennstäben, Atomkraftwerken und so was herum. Sieht das locker. Nur, in die Luft jagen könnt man alles mit derartigen Spielereien.

Da hat was Methode. Daß Dinge nicht trist enden müssen, nicht, wie so am bornierten Menschenplafond kraus vermutet. Sondern, ein wenig, daß dort Begebenheiten weitergehen. Weil sich irgendwie die verschiedensten Übergänge ergeben. Je nachdem, wie die Vorsorge war, in der einheimischen Milchstraße. Daß weniger Glücksmomente, Zufälle innerhalb von ihr vonöten sind. Weil es durchaus drauf ankommt, wieviel Zeug sich eben so im Augenblick innendrinnen findet, in der Blase des Schwarzen Lochs Sagittarius A, bei dem x Stellen hinter dem Komma gerechnet werden, ehe es zu Unschärfen kommt.

Die Menge, Masse, all das, das sich so in der Galaxie Milchstraße abbildet, herzeigt. Je mehr an Zeug, Ware sich in einer Galaxie präsentiert, um so reicher ist sie. Das darf man schon glauben.

Wobei, so Reichtum - bei dem kommt es des öfteren darauf an. Darauf, wie der erworben wurde. Ob man hingucken darf, darauf, wie dieser Reichtum zustande kam. Auf die Art, mit der da was geradezu aus dem Nichts, wie durch fingerschnippende Zauberei, zum Vorschein bringt. Zauberei, Magie, die viel mit der Geschwindigkeit der hintereinander herjagenden Galaxien zu schaffen hat. Je rasender eine fährt, desto mehr ...

Fast dasselbe an Verhältnismäßigkeiten sind das, wie sie sich beim Menschen drunten am Erdboden auch des öfteren darbieten. Bekommt man große, weitläufige Hallen zu Gesicht, edelsten Marmor, exklusive, aus dem besten Tuch geschneiderte Gewandung, Platin-, Goldohr-, -fingerringe und sonst welches Geschmeide, kriegt man dergleichen zu sehen, bei massenhaft bückelnder, ausgebildeter Dienerschaft. Bei der Frage: Darf da jeder jedem immer alles so freiweg mitteilen, was er dafür getan, angestellt hat, derart reich zu werden? Skrupel, die müssen an dem Platz schließlich nicht größer gefragt sein. Sonst bekäme man so jene Verkürzungen nicht öfters nachrichtentechnisch ins Bewußtsein, etwa die grausamst achtloseste Umweltsünde, jenseits von allem, was man glauben, fassen kann. Beispielsweise die in so einer Tundra, diesen Plastikmüll in den Weltmeeren, der brennende Urwald in Brasilien und so diese kaum mehr zu beschreibenden Autos, die ohne Unterlaß weiterhin mit Benzin fahren, als hätte es nicht längst andere Möglichkeiten gegeben. Um die man sich jedoch bemühen hätte müssen. Vilelleicht auch mit Kosten verbunden. Außerdem so die feiernden, sich zuprostenden Giftler, diejenigen, die an schlichte, bewußtlose Bauern ihr Giftzeug ohne jede Bedenken verkaufen, wie anderswo welche schlimm süchtig machende Drogen. Derweil die allerdings als Verbrecher im Gefängnis landen können, wird man ihrer als Drogenhändler habhaft.

Da ist was los, bei dem Spruch: Geld stinkt nicht. Einem Geldschein sieht man nichts an. Die Hauptsache ist, daß man die Scheine hat und die Geldhaufen an den Börsen für sich arbeiten lassen kann. Piepeegal, wie man sich seine Aschehaufen grundsätzlich erworben hat, und wie das weitergeht, das mit dem Handeln seines Geldes, woraus sich schlußendlich irgendwelche Handlungen ergeben. Und das, das gilt insbesondere auch für Stasis-Blasen im Weltraum, in denen unvorstellbar großflächig von einem Zustand in einen anderen gebracht wird. Was da auch nicht reicht, beguckt man sich das, daß Galaxien sich gegenseitig bestehlen wollen. Man unternimmt was, Flächen von sich, von einem Nachbarn, wegzuknuspern.

Durchaus ein Horizont, den der und der von sich fernhalten möchte. Erfreulich ist nicht allzu viel davon. Solange man noch diesen oder jenen Tag für sich hat ...

Wie auch das kein Begriff sein soll, daß da ein Kernschmelz sich am Standort einer explodierten Sonne bleibt, findet. Einer, der eigentlich in ein Abklingbecken hineingeraten ist. Würde sich bei diesem nuklearen Schmelz nichts weiter mehr ereignen - wäre es das mit Sicherheit. Wäre es das mit dem bis auf weiteres noch Vor-sich-Hinglühen irgendwann. Das Erkalten wäre bei einem Überbleibsel am Sternenstandort das Angesagte, das Zerfallen der radioaktiven Elemente in ihre restlichen Bestandteile. Zu den wabernden Stäuben, daß sich da was dazugesellen hätte ...

Bloß, DAS, das muß nicht unbedingt das Schicksal so eines Kernschmelz-Seelchens sein. Nichts mit armem Würmchen.

Was dagegen steht, das ist eine geradezu programmhafte Struktur. Knapp eine schlimme Software-Perspektive. Regelrecht ein ablaufendes Progarmm. Der Ablauf eines umfänglichen Vollprogramms, von A nach Z. Das reichlich alles fürs Fortkommen von was Kleinem inbegriffen hat. Als läge was in der Natur einer Sache. Zwangsläufig könnte es bei was zu was kommen. Das tut sich, und dann geht's dort weiter. In einem anderen Stil.

 

 

 

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