Ein Frühchen, etwas vor seiner Zeit
Da nächst Schwurbelei ...
Gestern was das Thema Frühchen besprochen gekriegt ...
Frühchen, wenn was Kleines zu früh, vor seiner Zeit, zur Welt kommt.
Da dacht ich plötzlich an die Sonne ... Genauer gesagt, an die bedenklichen Schlieren an ihrer Korona, die sich da jüngst, das letzte Jahrzehnt, an der Sonne zeigten.
Die Sonne, die ist ja an sich ein irrer nuklearer Brenn- und Aufbackofen. Über einen gewissen Zeitraum.
Bei den ersten Bildeinstellungen des zu einer Minute komprimierten Videomaterials aus einem Beobachtungshorizont von knapp zehn Jahren schien alles normalüblich zu sein, an der Sonnenkorona. Bis etwas aufschien. Irgendwas, das ab-, losging.
Eine ein klein bißchen heißere Brennphase erwischt? Ein Zufall?
Arge Schlieren an der Sonne, urplötzlich überdeutlich erkennbar. Als wär was heißer als üblicherweise.
Man kann sich als Mensch zwar locker beruhigen - wo sollte man denn so schnell auch hin, von der Erdkugel aus? -, daß das des letzten Jahrzehnts nichts als eine Augenblicksaufnahme war und ist. Überhitzen wird sich schon nichts an der Sonnenscheibe.
Trotzdem ...
Verlassen kann man sich an sich auf nichts. Auf nichts und niemanden.
Letztes Jahr, noch die 19er-Jahresrunde nach dem Millenium, gab es dies und das zu lesen.
Nebenher konnte man fast den Eindruck gewinnen, daß Wissenschaftsleute nicht länger allzu viel von der geschmeidigen Jugendlichkeit, dem häufig beschriebenen mittleren Alter des Sonnenkörpers halten.
Jedenfalls waren in Altersfragen da einigermaßen alternative Anklänge lesbar, quasi im Nebensatz. Und zwar das, daß es, zwei Milliarden Jährchen in der Zukunft, die Sonne an sich überhaupt nicht mehr gibt. Beziehungsweise: nicht mehr so, wie in der Gegenwart. Mit dieser heutzutage noch so trautgewohnten gelben Runterleuchte-Korona.
Was hieße, der Erdstern Sol, innerhalb der nächsten zwei Milliarden Jährchen, daß der zur Super Nova wird. Bei einem Fakt, daß sich der Erdstern Sol gegenwärtig schon ziemlich nahe dran an dem Zustand befindet, der eine Super Nova inbegriffen hat.
Im Grunde heißt das in wissenschaftlichen Texten im Beilauf Erwähnte, es könnte am Wissenschaftshof irgendwelche Wissensstände geben, daß die Sonne sich glattweg in ihrem letzten Drittel befindet, was die allgemeine Brennzeit des Sterns Sol anbetrifft. In der allernächsten Zeit, daß sich an der Sonne böse was abspielen könnte.
Ist das mit dem Sonnenalter denn höher anzusetzen, ist derweil alles mögliche schon heutzutage drinnen.
Da, an dieser Stelle, könnte nun tatsächlich fast auch ein Frühchen-Thema ins Spiel geraten. Das einer Frühgeburt. Bei einem Normalostern ein Korona-Abwerfen, viel zu früh.
Daß das bedeutet, mit dem, das sich innerhalb der Sonnen-Korona ausbrütet, mit dem ist irgendwas. Wenn das vorzeitig den Geburtsmoment abkriegen könnte. Als wäre da was im Innern ... Als hätte ein Wesen irgendwas an seiner Umwelt gemerkt. Wäre eine Irritation gewesen, wie durch eine unbestimmte Aufregung.
Hat eine Art Bewußtsein eingesetzt?
Fast wie bei einem armen Menschenwürmchen, daß da was lange vor dem vorausberechneten Geburtsdatum in der Welt aufschlagen möchte.
Ein Frühchen-Thema eben. Das einer Frühgeburt.
Oder sind das an der Sonne nur so frühe Wehen-Anklänge?
Daß man sich trotz der geworfenen Schlieren, die sich an der Sonnen-Korona abbilden, rasch abregen darf. Muß ja nicht sein, daß an der Sonne was Ereignis hat, solange man sein zeitlich böse begrenztes Menschenleben am Laufen hat. Wie viele Jahre hat man denn schon zur Verfügung?
Ansonsten wäre das denn aber wirklich auch ein Pech. Im Lotto gewinnt man nicht. Aber, etwas fast Unmögliches, das möcht sich ereignen. Zumindest in der Andeutung hat man dergleichen, weil an der Sonnen-Korona Schlierenwurf ist.
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