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Blog von TeddeMehr

Einmal soll man was ernster nehmen, mal nicht

31. Juli 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Beim Asteroiden/Meteoriten Oumuamua verbarg sich ein Hintersinn hinter den Wortmeldungen von Wissenschaftsleuten von Rang und Namen. Sozusagen Koryphäen in ihren Beruf, die die Finger hoben.

Unter anderem auch so einer, von dem es hieß, daß er Tag für Tag Asteroiden, Meteoriten, Kometen und jenen Kram katalogisiert.

Er, praktisch einer, der so Dinger der Art Oumuamua im blanken Dutzend billiger hatte. Geradewegs ein angenervter Kenner der Materie, den man vorsprechen ließ. Einer, so begeistert von all den Meteoriten, Kometen und so, daß die Frage war, warum er seinen Beruf noch ausübt. Antwort: schlecht ist das Geld nicht, das man bei den Teleskopen und so bezahlt kriegt. Doch ein Motiv: ein Geldtopf.

Zum Thema Oumuamua ließ man welche demnach was meinen. Ungefähr derselbe Hintergrund, der bei dem einen Begriff künstlerische Darstellung für Abbildungen, Filmchen Oumuamuas zu vermuten ist. Künstlerische Darstellung, das, das man irgendwann anbei von Oumuamua-Textzeilen ganz selbstverständlich mitlesen durfte.

Also: künstlerische Darstellung, da ist was nicht notwendigerweise ernst zu nehmen.

Niederschlagen wollte man eine Thematik. Diese quasi aus der Welt schaffen. Nachdem vom Asteroiden/Meteoriten Oumuamua, allzu schrill, aufgeregt dahergeplappert und in der Landschaft rumgetextet wurde. Unter anderem war auf der Dauerschiene davon die Rede, daß der Asteroid/Meteorit selbst noch ein extraterrestrisches Raumschiff sein könnte.

Ab einem Zeitpunkt hatte man genug von dergleichen Geschwätz und derartigen Textzeilen. Wünschte sich, nichs solches mehr zu hören oder in Artikeln dargelegt zu kriegen. Manche auch noch bessere Wissenschaftskollegen und Teleskopmitarbeiter, die sich da an Diskussionen beteiligten, Dinge zustimmend begleiteten, statt was augenblicklich außerhalb jeder Wahrscheinlichkeit verbannen zu wollen.

Da mußte zur Ordnung gerufen werden: etwas hatte aufzuhören. All das Gerede weltweit zu verstummen, dem Geschreibsel sollte kein Platz mehr eingeräumt werden. Normalität, Vernunft hatte wieder einzukehren.

Während man in diesen Gegenwartstagen, bei gekünstelten Abbildungen von Proxima Centauri, nun höchstselbst großflächig mit dem Mittel künstlerische Darstellung arbeitet. Und zwar exklusiv ausschließlich in dieser Form. Alles mögliche der Präsenz von Proxima Centauri nur gezeichnete, bildtechnisch animierte Szenenfolge. Zurechtkonstruiert. Gut ist man an seinen Bildbearbeitungsprogrammen.

Bloß, daß bei Proxima Centauri darauf verwiesen wird, daß diese astreine Animationsware den neuesten wissenschaftlichen Kenntnisstand abbilde. Den Eindruck, der einem entsteht, wenn man die Datenflut aufbereitet wiedergibt. Jenes Wissen, das man sich durch Wissenschaftsarbeit erworben hätte. Mit der Hilfe verschiedenster neuartiger Zwischenschaltmethoden bei den Teleskopen. Infolge von Vorkommnissen bei Messungen in anderen Feldbereichen. Im Bereich der Gammastrahlen und so. Da nützen einem an sich keine Normalbilder was. Aber, per Animation kann selbst dem gewöhnlichsten Menschen einen Eindruck von Begebenheitem vermitteln.

 Einzig und alleine, diese heutigen Tage, Jahr '20 nach dem Milleniums, wird auf der Welt nachrichtentechnisch viel von fake news berichtet. Von jenen gezielten Falschmeldungen. All dem, daß man im Grunde dem Wenigsten noch freimütig vertrauen darf. Vielmehr, daß man fast überall zweimal noch hinsehen sollte, ehe man ... Ehe man was für bare Münze nimmt. Selbst, wenn einem eine Sache höchstfachwissenschaftlich daherkommen will.

Wobei Zweifel gerade in der Kosmologie schon sehr angebracht sind. Der Kosmos, für viele auf Erden eher das weiche, nachgiebige Material. Das mit dem sich arbeiten, werkeln läßt. Auch immer wieder schwer die Hintergründe zu überblicken, welche religiösen und politischen Ziele so Wissenschaftsneuigkeiten im hintergründigen Beilauf in Wahrheit haben.

Jedenfalls nimmt die Neugikeit, die man als Proxima Centauri für das Erdenrund verbreitet, der alten Alpha Centauri-Szene jede Menge an Bedrohlichkeit. Beinahe regelrecht ein Sorgenabbau und so,daß es einem leichter ums Herzen werden könnt, angesichts der Neuigkeiten, die beim Thema Proxima Centauri verbreitet werden.

Kann man denn in der Gegenwart direkt wieder hinsehen, nach Alpha Centauri, will meinen: Proxima Centauri.

Gegenüber früher ist das im Heute bei Proxima Centauri gänzlich ein Alternativweltkonstrukt. Das Neue, das man einem von Proxima Centauri mitteilt. Das, das bei Proxima Centauri sein soll, was nicht. Jedenfalls haben sie sich entschlossen, weil sie der Meinung sind, einen deutlicheren Eindruck vom Systemischen bei Alpha Cetauri gewonnen zu haben, selbst den Namen der Örtlichkeit Alpha Centauri noch zu ändern. Umzutaufen.

Oder könnt man, angesichts von Proxima Centauri, wie Alpha Centauri ab diesen Gegenwartstagen genannt werden sollte, viel gegen irgendwas sagen? Angesichts der neuen Perspektiven, die Proxima Centauri im Angebot hat.

Nichts weiter als ein Roter Zwerg, der das im Mittelpunkt des Systems von Proxima Centauri sein soll. Glattweg das, daß die Denke in einem keimen will, alles nicht so arg schlimm in dieser Lichtjahreradiusumgebung.

Sebst für den Erdstern Sol bieten sich angesichts der neuen Szenerie bei Proxima Centauri Alternativen an. Vielleicht gibt's für ihn doch noch diese und jene zukünftige Chance, ist hier alles regional doch um einiges besser für den einen Erdstern. Bei Möglichkeiten, die bei einem anderen Blickwinkel, wäre bei ihm alles beim alten geblieben, kaum drinnen gewesen wären.

Wenngleich: Beeilen sollte der Erdstern Sol sich vielleicht trotzdem mal, das mit dem Korona-Aufbrechen bei sich zu probieren. Auch so ein Roter Zwerg in einer vier Komma drei Lichtjahre entfernten Nachbarschaft, der ist sicherlich nicht von schlechten Eltern.

 

 

 

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