Was man wissen muß
Rock 'n' roll.
In den Raum raus explodieren.
Hören kann man Lautstärke allerhöchstens jenseits vom Mond.
Draußen haben es Geräusche schwerer. Dort muß man wissen, daß es Ruhe, auch wenn es einem so beim Hochgucken zu den Sternen anders scheint, kaum irgendwo gibt. Auch nicht innerhalb der Galaxie Milchstraße. In der einen Stasisblase von Sagittarius A, dem Schwarzen Loch in der Mitte der Galaxie Milchstraße.
Sagittarius A, zigfach Stellen hinter dem Komma rechnet man bei IHM. Bis dem menschlichen Rechenmeister die Momente beginnen. Von denen einem Mathematiker auf Erden durchwas was sagen. Daß es bei der Rechnerei irgendwann zu dieser und jener Unschärfe kommt. Unheimlichkeit, die einem beim Dahinrechnen entsteht. Das Befremden hat einen Auftritt. Bei beängstigenden Ergebnissen. Das Gewohnte, Traute, Verständliche, es geht einem bei den Zahlen flöten. Abgründe tun sich auf.
Einzig und alleine, was da gerechnet wird, innerhalb der Galaxie Milchstraße, es reicht für das Große und Ganze in ihr aus. Für alles hier, hier in der Stasis von Sagittarius A, ist es genügend. Sieht man ja auch.
Für alle Szene innerhalb der Galaxie Milchstraße sind die Rechenkünste ausreichend. Ebemfalls für alles auf Erden, etwas, das wohl auch in die Rechnung miteinzubeziehen ist. So entfernt von allem ist man nicht, auch nicht in seinem abgeschiedenen Reservat, das vor allein eins bewirkt: daß es die universelle Wirklichkeit draußen hält. Hätte man jenes Träumchen von zig Atmosphären bei den Tausendsten Notwendigkeiten, die einen bedingen, nicht, würde sich das Reservat verabschieden, viel Leben gäbe es als Folge nicht mehr. Diese Umweltbedingungen sind nicht die Realität im Weltall. Nichts des einen Üblichgewohnten hat man im Augenblick auf dem Blauen Planeten. Wo der Hauch eines Nichts an Flüchtigkeit einem Leben, Dasein bereits lange genug währt. Daß ...
Ganz das Kleine, Unwesentliche ist man an sich. Nichtsdestotrotz darf man da im Augenblick bei allem im Unwichtigen mitkriegen, was da alles an großer Bespaßung in einem galaktischen Haufen abgeht. In dem die Galaxie Milchstraße mit eine Rolle spielt.
So auf Erden, so beim Menschen, kann man sich ein wenig was davon vorstellen, was sich am intergalaktischen Horizont tut.
So dieser Widerstreit unterschiedlichster gravitatorische Kräfte, Mächte ... Gegenseitig wird sich hergezüngelt, beleckt, abgetestet. Das Galaxien-Motto: Was geht, was nicht. Irgendwas wird immer hinhauen, funktionieren. Bei der großen Lust Schwarzer Löcher, sich zu vergrößern. Noch mächtiger will ein Einzelstück werden, schwerer. Bei den Sonnenschweren nochmals zulegen.
Gilt auch für die Galaxie Milchstraße. Steht auch für Sagittarius A, dem in der Mitte der Galaxie Milchstraße, da. Dieser eine Wille
Für so einem Nichts und Niemand, knapp dran am Erdstern Sol, allerhöchstens faß-, begreifbar. Sinnlos. Schwer zu sagen, warum. Die Dinsosaurier juckte DAS nicht.
Etwa das, worüber man derzeit geradezu den Überblick gewinnen darf. Und zwar das, daß da die Lage der Galaxie Milchstraße eine höchstprekäre ist. Die eine, die Galaxie Milchstraße, bei der man Insasse, Mitreisender ist und als deren Anhängerschaft man durchaus bezeichnet werden könnte, die befindet sich in Not. Seiner Anteilnahme hat man sich als Mensch klarzumachen. Weil einem eine Szene nicht rundweg vom Hals geblieben ist.
Schließlich passiert einem solches in diesen Gegenwartstagen, daß man Blicke auf was werfen darf. Man ist positioniert, daß man einen Eindruck von etwas gewinnen kann. Beispielsweise von dergleichen, daß da die Straßenpostionierung der Galaxie Milchstraße schon seit einem Weilchen ziemlich mies ist.
Wovon anscheinend dort, in der Milchstraßen-Zentrale, weniger was geahnt, wahrgenommen werden möchte. Mit irgendwas Prekärem setzt man sich dort nicht in Bezug. Obwohl es knapp danach aussieht, man könnte demnächst schlichtweg gänzlich vom Galaxien-Horizont verschwinden.
Von dem Übel, der Gefahr, in der sich die Galaxie Milchstraße befindet, von der hat da was ein Galaxien-Mittelpunkt scheinbar nicht diesen Begriff. Aber Wissenschaftsleute berichten einer irdischen Leserschaft von der Situation. Als unterläge man im Milchstraßenmittelpunkt einer Täuschung. Lug und Trug wird aufgesessen, Falschmeldungen, die man reinkriegt, Nicht wird das klargemacht, daß man sich losreißen sollte.
Oder sollt man so als Erdenbewohner, dort, wo Menschen sich heiraten, miteinander in den Bund der Ehe treten, wähnen, es gibt sich da wer jemandem anderen freiweg hin? Bussibussi? Schmusi? Fummelei? Ringelpietz mit Anfassen? Als hätte man hier eine Liebesszene in allerbester Aufstellung? So was wie Hingabe an einen anderen ...
Sollt man hier Liebe blicken, unter Galaxien? Derweil sich die schlimmen Anzugsmächte präsentieren, die, die doch DIE der Großen Magellanschen Wolke sind. In Wahrheit. Nicht andere. Die Kleine Magellansche Wolke, die von der Galaxie Milchstraße in ihrer angeschärften Liebestollheit gewiegt wird, die ist doch nichts als ein Halo der Großen Magellanschen Wolke. Eine Vorhut der Großen Magellanschen Wolke, das, das zuerst in die Galaxie Milchstraße einschlägt.
Von der wirklichen Gestalt ihres Lieblings hat die Galaxie Milchstraße, wie es scheint, noch nicht das bißchen was für sich klargekriegt. Nichts von dem, mit wem sie es in tatsächlich zu tun hat. Wer dem, der einen Kleinen, der besagten Kleinen Magellanschen Wolke, hinterherreist. Hingeleitet, -geführt wird die Große Magellansche Wolke von den Kleinen Magellanschen Wolke zur Galaxie Milchstraße. Filettiert soll sie werden, die Galaxie Milchstraße.
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