Was ein anderes Alter der Sonne
Die Sonne, die brennt nun mal tagsüber ganz selbstverständlich auf den Erdboden runter. Tag für Tag geht sie am Himmelsfirmament auf.
An sich hätt keiner auf Erden sonderlich drauf achtzugeben, müßte sich wegen kaum irgendwas betreffs des Erdsterns Sol bekümmern. Erst recht nicht, nachdem nebenher die eine Meinung auf Erden geteilt wurde, daß die irdische Bescheiner-Sonne mittelalt wäre. Die Normalo-Leute und die der Wissenschaften waren dahingehend ganz derselben Ansicht.
Ziemlich alles in Saft und Kraft an ihm, dem einen Sonnenkörper, dem im Systemmittelpunkt, um den sich das meiste örtliche Systemische dreht. Da, ein nuklearer Brutofen auf der Höhe seiner Brennkraft. So knapp die Hälfte der Dauerbrennerstrecke, die hätte er erst hinter sich, der Erdstern Sol.
Eine halbe Ewigkeit war das die altbewährte Betrachtungsweise.
Noch mal dieselbe Ewigkeitsstrecke demnach, die da die Sonne an Zeitmaß vor sich hätte ... Angesichts der Kürze eines Menschenlebens geradezu eine unsägliche Unendlichkeit. Zigfach Menschengenerationen, die, unter diesen Voraussetzungen, am Erdplaneten drunten noch kommen und gehen könnten.
Nach anderen Katastrophen hatte man also Ausschau zu halten. Als sich irgendwas mit der Sonne zu überlegen. Deshalb wurd das auch nicht bedacht, daß es an der Sonne mal irgendwelche Veränderungen geben könnte. Beim Blick in die Sonne war lediglich eins klar: daß man die Sonnenscheibe mit seinem Augenpaar nicht zu lange zu direkt fixieren sollte. Damit einem das nicht unbedingt geschah, daß man zu einem Augenarzt mußte.
Bloß, diese Sorglos-Perspektive, an der scheint sich heutzutage ein klein wenig unbestimmt geändert zu haben. Überlegt man sich was Nebensätze, Beilaufworte, könnt man glattweg meinen, daß SIE der einen Sonnenkugel nicht mal mehr zwei Milliarden Jahre geben.
Doch eine ziemliche Veränderung, die lokale Sonnenbetrachtung anbetreffend.
Vielleicht auch dahingehend, daß eine Szene am Zentralgestirn des hiesigen Planetensystems so übersetzt werden kann: Die Sonne - bleiben der allerhöchstens noch ein, zwei Millarden Jahre, daß auch jetzt bereits, an ihr Dinge losgehen könnten. So kurz vor Schluß in ein, zwei Milliarden Jahren.
Daß was an der Sonne zwar noch nicht voll bereit ist. Ein, zwei Milliarden Jahre wäre es zu früh dran. Bloß, die Entwicklungen an der Sonne, wenn die schon fortgeschrittener sind, könnte man sich als Mensch nichtsdestotrotz auch Unvermittelteres mit in Betracht ziehen.
Quasi, wenn er nur mehr ein, zwei Milliarden Jahre bräuchte, bis ... Bis zum Korana-Aufschlagen. Dann könnte der Erdstern Sol das EINE längst unterwegs haben. Diesen bestimmten Moment am Kernschmelz.
Durch irgendwelche frei innerhalb der Galaxie Milchstraße widersprüchlich wirkenden Kräfte, die sich was dem im Innern des Sonnengebildes mitteilen, daß was die Möglichkeit wäre, daß dort was vorzeitig Ereignis haben kann.
Wie ein von einer Frau am Erdplaneten unten erwartetes Kind, überlegt man sich eine Szenerie mal in der Weise, durch irgendwelche Geschehnisse, Aufregungen bei der Mutter spontan zu früh zur Welt kommen könnte. Als ein Frühchen. Um das man sich in den Frühchen-Stationen in Krankenhäusern zu kümmern hat. Dort, daß für so zu frühzeitig geborenen Nachwuchs günstige Bedingungen geschaffen werden, bei Brutstationen, daß eventuell doch noch über die Runden zu kommen ist.
Auch wenn ein Baby an sich nur einen Monat vor dem errechenbaren Geburtsmoment zur Welt kommt - ist das doch zuweilen auch weiterhin zu früh. Besser wäre es für so ein Würmchen auf jeden Fall, daß sich nichts vor der Zeit abspielt. Was man einer jeden werdenden Mutter an sich auseinandersetzt: daß sie Ruhe halten sollte, keinen besseren Streß erleben. Auf gewisse Sexaktivitäten wären zu verzichten, Flugzeugflüge, so Geschichten mit Zigaretten, Alkohol bleibenzulassen. Alles für ein gesundes Kind. Damit man keine Überraschungen erlebt, von denen man keine bräuchte.
All das, daß man möglichst komplikationsfrei bis zur Stunde der Geburt durchkommt. Wie anderswo auch. Auch da könnte es eventuell Komplikationen geben. Beispielsweise an so einem Stern. Dem sich doch gleichfalls dies und das von draußen mitteilt. Gravitationswellen gibt es zuhauf bei ihm, aus seiner näheren, ferneren Umgebung. Jede Menge Streßfaktoren inbegriffen. Mächtige Gravtationskräfte wirken ein, von inner- und außerhalb der Galaxie Milchstraße. Vieles doch, nicht allzu günstig. Vielmehr geradezu unerfreulich. Wenn sie beispielsweise zu bedeuten haben, daß der Erdstern Sol sich wo befindet, wo es nichts ist mit der unbekümmerten Fortentwicklung, nichts so wie in einer Normalosternumgebung.
Tatsächlich scheint so etwas nicht drinnen zu sein, hier im Rund, über einen Radius über zig Lichtjahre hinweg. Nichts vorhanden, daß ein Normalo-Stern sich selber als was eine Besonderheit herausstellen könnte.
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