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Blog von TeddeMehr

Die eine grundsätzliche Fallrichtung

20. August 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Vier Milliarden Jahre ist die Große Magellansche Wolke von hier an sich noch entfernt. Vier Milliarden Jahre, da kann man sicher beruhigt sein, oder nicht?

Das dauert, bis die eine Kleine Magellansche Wolke bei der Galaxie Milchstraße eintrifft, noch viel länger, bis die Große Magellansche Wolke erscheint. Wiewohl ... Wiewohl diese Dinger allesamt irre am Rasen sind. Ungeheuerlich, wie geschwind die unterwegs sind. Von Schlafwagentempo kann da in Wahrheit keine Rede sein.

Nur, an sich betrifft einen das Allerwenigste davon. Allerhöchstens von den Geister-, Nanopartikeln wird man von wegen dieser rasanten Fahrweise in einer Tour durchschlagen. Ohne allzu viel davon zu merken; nur im Eis an den Polkappen ist das erkennbar, an Ein-, Durchschlägen im Permafrost, was los ist, wie es so zugeht. Im Käscher der Galaxie Milchstraße, im Stasisbereich von Sagittarius A, spielt sich einiges ab.

Lediglich, wenn man sich so in ein Grab reinlegt, meint, man würd noch mal kurz für irgendwas aus ihm herausgerufen werden, dann könnt's mancherlei Probleme geben ... Nachdem Sagittarius A dermaßen kompetent in Kleinstteilchenfragen ist, und es örtlich nichts gibt, das nicht zu guter Letzt nach Sagittarius A hinstürzt. Sagittarius A ist die grundsätzliche Fallrichtung.

Von einem Zustand in einen anderen wird da das Allerkleinste, das auftaucht, erscheint, herausgeholt wird, hier in dieser Galaxien-Umgebung vor allen Dingen gebracht. Aus dem, aus dem ist so jedes Lebewesen auf Erden transformiert, aufbereitet. Dafür ist man nebenher dienlich, der Zweck von allem: Man bremst was aus, läßt da was ein bißchen aufscheinen. Und wenn das Anderweitige einen gewahrt, Bescheid kriegt, daß es einen gibt ... Dann ... Dann ist alles dafür längst zu spät. Woandershin zurück, das ist nicht. Von DORT ist es nach außerhalb geraten.

Darf man wohl eigentlich nicht glauben, daß so was irgendwie benötigt würde, daß was ... Daß was von der Fallstrecke zu Sagittaris A abkommt. Bei den ungezählten Möglichkeiten, die es auch ohne einen, so im Bewußtsein der eigenen Existenz, noch gibt.

Unvorstellbar, was an neuem Leben, komplizierter, weniger kompliziert, jederzeit aufs neue drinnen ist. In jedem Augenblick in jeder Galaxie. Diese mit brenenenden Sternen vollbesetzten Gebilde, die irgendwo INNENDRINNEN bei höchstmöglicher Fahrt rumknattern.

Es ist eben das Tempo der Reise, die was zu bedeuten hat. Wohl eine der Entdeckungen der Schwarze Löcher-Anfänge. Als die ersten Schwarzen Löcher wohl noch hungrig hintereinander herjagten, sich gegenseitig zu erwischen suchten. Bis es zu etwas kam. Ab irgendeiner Hochgeschwindigkeit spielte sich was ab. DIESEN Hunger, daß man sich gegenseitig herjagen müßte, den hat man seitdem nicht mehr.

Des weiteren hat sich daraus schon vieles ergeben, bis zu dem hier am Erdplaneten Und wenn sich wo nichts der Marke Aminosäuren und so was dieser Weise entwickeln will, ist es an sich, örtlich eventuell bei einem Roten Zwerg, der ständig alles seiner Umgebung mit lebensfeindlichsten Teilchen flutet, auch ganz und gar piepeegal.

Dieser eine Typus von Erdenrundleben ist schließlich eher ein Abfallprodukt, beruht, nimmt man seine aufgehübschtere Komplexität. auf viel zu vielen Umständen. Was da dafür passen muß, für DAS an sich nötig ist. Muß man sich nur mal vor Augen halten, was man alles unablässig braucht, schon mal die Luft zum Atmen.

Derweil andere Arten von Gegenwärtigkeiten ungezählt in den Galaxien rumschwirren. Immer mehr dieser Präsenzen werden von der Erde aus von den Sternenguckern gesichtet. Beiläufig wird was darüber unterrichet, was man da per Teleskop so mitkriegt. Im Erdenweltheute mit den Worten bedacht, nicht man selber, hier am Erdball, wäre der Zoo, sondern DAS da draußen, das wäre voll der Zoo.

 Durchaus ein Witz. Hier könnte man in lautes Lachen ausbrechen. Wie eingedreht manche menschliche Perspektive doch so ist. Das dort der Zoo, und man selber, in seinem zoologischen Zufallsreservat ...

 

 

 

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