Eine Parallelität der Ereignisse
Bloß, angesichts von Verhältnismäßigkeiten in der regionalen Spiralarmnachbarschaft, darf man eher das festhalten: viel ist nicht vom Glück zu erwarten. So, bei der Begebenheit, der Erdstern Sol und der Stern Tau Ceti, die beiden, weiterhin lediglich nichts als so Funktionalsterne. Ausbrütende Beleuchtersonnen.
Für den Erdstern Sol ebenso wie für den Stern Tau Ceti gilt der eine Spruch: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
In der Weise scheint es in der Sternzeitgegenwart in dem Spiralarm der Galaxie Milchstraße tatsächlich zu sein: Den Ereignissen wird böse hinterhergehinkt.
In einem Sternenumfeld, auf einer Spiralarmradiusfläche, auf der es in der Vergangenheit die Sternenexplosionen im blanken Dutzend billiger gegeben hat. Für manches hieß das nicht Untergang, Vergängnis, sondern daß ein Fortschritt zu erleben war. Bei den Verhältnismäßkeiten mit einem anderen Spruch: Nach dem Ende ist lange nicht Schluß.
Am Schluß war zwar alles an einem Stern restlos kaputt, nachdem der sein umfängliches Korona-Aufschlagen hatte. Nur - bei dem Sachverhalt, wie es denn in der Folge bei einem Einzelstück weitergeht -. müßt man zu den Neuigkeiten an Zukunftsaussichten eins sagen: besser könnt's überhaupt nicht kommen, als daß endlich das der drögen Sternenbrüterei in die Binsen ging.
Normalerweise wäre bei so was alles eins A, erste Sahne. Wäre man nicht irgendwo in einem Sternenmilieu, wo sich bei zu vielen das gleiche tat und tut, es jede Menge gibt und gab, die was in Aussicht haben. Wären sie nicht untereinander, wäre jede Menge Zukunft geritzt. Zigfach Bewerbungen wurden geschrieben, einzig und alleine das Problem, unter den vielen, ob man denn wirklich drankommt. Was Besseres für sich erreicht. Als Sonnenschweren-Sammler. Möchte man von Haus aus nicht Teil einer Sammlung werden.
Wohl kaum, daß es da so zugeht, wie unter den menschlichen Spermien. Von denen ehedem behauptet wurde, sie würden ein Rennen oder irgend so was untereinander austragen, Hahnenkämpfe darum führen, das Exklusive zu sein, die weibliche Eizelle befruchten zu dürfen.
Solcherlei Denkweise soll derweil so überhaupt nicht der Wahrheit entsprechen. Nichts mit Eile, Hatz. Unter den Spermien, das wurd jüngst der Erdenwelt kundgegeben, soll man sich schon im voraus auf eine Spermie geeinigt haben. Ganz friedlich. Diese ist es, die sollt es denn sein. Bildlich gesehen: Vor sich hinpfeifend latscht der auserwählte Spermienfaden durch die Reihen von denen vom Rest, die keiner je sehen wird. Einzeln wird nach vorn gegangen. Um sein Werk zu verrichten. Unter dem Applaus der anderen.
Zumindestens gab das eine Wissenschaftswelt als Neuigkeit kund. Nur, ob dergleichen auch bei Sternen der Fall ist, daß für den Erdstern Sol oder dem Stern Tau Ceti auf was zu hoffen wäre?
Wohl eher nicht. Sowohl der Erdstern Sol und der Stern Tau Ceti, die befinden sich schließlich wo. Ganz in der Nähe von was sind sie, die beiden Hübschen, die derweil immer noch munter als Sonne ihre jeweilgen Systemwelten bestrahlen. All das eine Zeug, das sich der Erdstern Sol und der Stern Tau Ceti. in weiser Voraussicht auf das jeweilige Sernenende, schon bei der Sternenausbildung mit hinstellten. Das eine Planetenzeugs, das sich definierte und mittels der festhaltenden Eigengravitation des Sonnengebildes rundherum im Systemgarten blieb, sich in ihm in Jahrmilliarden mit fortentwickelte
In dieser Galaxiengegenwart der Milchstraße können der Erdstern Sol und der Stern Tau Ceti das mit ihrem eigenen Zeug für sich selbst jedoch nochgerade voll vergessen. Wie es auf offener Szene aussieht.
Weil da, darf man da den Wissenschaftsnachrichten Glauben schenken, zweimal ganz genau dasselbe Vorkommnis ist. Gleiches sich anbahnt. Beim Erdstern Sol, genauso wie beim Stern Tau Ceti.
Einmal steht ein Roter Zwerg in der unmittelbareren Umgebung des Erdstern Sols in der Vakuumumgebung rum. Das eine Gebilde, das früherdings mal Alpha Centauri hieß, aber heute zu Proxima Centauri umgetauft wurde.
Proxima Centauri - ein Roter Zwerg mit was einem System rundherum um sich, in vier Komma drei Lichtjahren Entfernung ...
Und nun, man stelle sich das bloß vor, beim Stern Tau Ceti geht es glattweg nicht viel anders zu.
Auch in der unmittelbaren Nachbarschaft des Sterns Tau Ceti hat man heutzutage eine Kleinigkeit in der Teleskop-Wahrnehmung. Gleichfalls so was: einen Roten Zwerg. Jener Rote Zwerg, nur so rund zwei Lichtjährchen von Tau Ceti entfernt.
Am Sternenguckerhof erkennt man in diesen Gegenwartstagen echt eine systemische Parallelität. Die man mit seiner verbesserten rechneroptimierten Teleskoptechnik zum Vorschein gebracht hat: jeweils einen Roten Zwerg.
Lustig, nicht?
Aber, so kann's kommen. Zweimal dasselbe Schicksal, das da bevorstehen könnte. In Zukunftszeiten.
Was für ein Parallelflug bei den Ereignissen!
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