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Blog von TeddeMehr

Für ein Wochenende am Plafond

30. August 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Da hätte ich echt schlechten Umgang haben können, selbst noch dieses Wochenende, Ende August des Jahres '20 nach dem Millenium.

Überdies hätte ich mir nebenher was Gemeines einfangen können, dürfen. Was einer schlimmen Erkrankung, gegen die es erst mal weiter kein Gegenmittel gibt.

Das eine Korona-Ding, gegen das man weiterhin nicht so DIESE Arznei auf Lager hat. Alles erst mal in der Probephase. Was Genaures weiß man nicht, außer dem, daß DAS es eilig hat, einen ein für allemal dahinzuraffen.

Betrifft's einen. Konnt man sich da etwas besorgen. Hat man kein Glück, kann man sich ausrechnen, daß ein Geschehen in drei, vier Wochen ... Auch für den Sarg, die Urne.

Nur eins ist heutzutage eigentlich sonnenklar: Dort sollte man besser nicht hingehen, wo SIE keine Masken tragen wollen, keinen Mund- und Nasenschutz. Sondern sich verhalten, als wäre alles untereinander ganz einwandfrei, wüßte einer das vom anderen, was er die letzte Zeit alles getrieben hat. Hinterm Lenkrad seiner Karre. Könnte wer es da deswegen bei der eigenen Naiväugigkeit belassen, bei der Nähe zueinander.

Und mit wem ich da übers Wochenende in Berlin alles noch auf Streichelzoonähe zusammenkommen hätte können. Schon die Höhe. Allerhöchstens das Kopfschütteln wäre irgendwem übriggeblieben, der das mitgekriegt hätte.

So die eine Kuschelnähe zu den Bockigen, Ungläubigen, die so die mutwilligen Möglichkeiten eines argen Virus schlichtweg leugnen, abstreiten. Obwohl der die Sterberate allüberall erhöht. Selbst wenn man zwischenzeitlich an was anderem verstirbt, das eine, das einen hergeschossen hatte, nicht klar bei einem benannt am Totenschein steht. Fast wie bei der ollen HIV-Szene.

Auch noch jede Menge des schlechtesten Umgangs hätte ich in meiner Sorgenfreiheit frönen dürfen. Darin eine wahre Orgie abfeiern. Wäre mir so ein Wochenendausflug nach Berlin erstrebenswert, eine Reise wert gewesen. Nochgerade mittenrein latschen hätte ich können, um zwischen Reichsbürger zu geraten, Monarchisten und welchem mit einer Reichskriegsflagge. Bei solchen Gestalten hätte ich mich urplötzlich vorfinden können. Als hätte ich viel zuviel auf der Welt verpaßt, hätte eigentlich schon lange meine eine Korona-Erkrankung im Kopf. Und zwar im Beilauf einer Geistesschwäche, mit dabei jede Menge Demenz, Gedächtnisverlust. Wäre mir geistiger Horizont im großen Stil perdu gegangen.

Beste falsche Freunde, mit denen hätte ich umgehen dürfen. Sie mir anlachen. Von ihnen mir eins auf die Schulter hauen lassen. Statt lieber weiterhin kaiser- und kaiserinnenlos zu bleiben, monarchisten- und führerfrei.

Überhaupt, sagen wir mal so, jeder auf der Welt ist ein bißchen für sich selbst verantwortlich. Ob in Gesunheitsfragen oder anderem. Solange sich die Krankenhäuser sich nicht mit zu vielen füllen, geht in Wirklichkeit alles klar. Was juckt ein Einzelschicksal etwas, überdies, wenn man dummerweise dauernd wo war und ist, sich dort die Übelerkrankung sorgenfrei abgehalftert abzuholen? Fehlt man tatsächlich wirklich irgendwo so, greift die Koronamäßigkeit boshaft unverhofft doch bei einem durch? Oder sollt man nicht lieber meinen, so Krokodilstränen, die wegen einem vergossen werden, vielleicht, daß die doch geschwinder trocknen, als man das mal für sich vermuten will?

Jemand verfolgte Ende August des Jahres '20 in der europäischen Regionalhauptstadt Berlin seine obskuren Ziele. Irgendwer, mit dem nichts Besonderes los war, außer daß er sich freundlich aufführte. Ein Kreidefresser, wie aus dem besten Märchen. Solange man dienlich sich zeigt, bleibt es bei einem zufriedenen Lächeln. Fast so, wie die Begebenheiten bei einer Sekte auch sind. Derweil man ein nützlicher Idiot ist, der mit sich was anstellen läßt, ist alles paletti.

So mitten unter Scheinriesen, daß befreundet zu einem hin getan wird und wurde. Von solchen, die genau das zu einem sagen, was man gerne hören möchte. Vielleicht das, das mit der Korona, was soll das? Alle Zahlen und Meldungen, was Todesfälle anbetrifft, doch nicht so schlimm. Korona, nichts als eine Grippe, wird man schon überstehen können.

Demnach: Bin ich, unter diesen Umständen, im Moment nicht lieber hier, als blöde, volldoof wo unter derartiger Bevölkerung zu sein? Zu bornierten Querulanten rüberzugehen, die sich mitten in einer Trotzphase befinden, sich aber mit einer Ansage des Querdenkens preisen. Noch dazu nicht aufpassen, mit wem sie sich abgeben, zusammen gehen. Selbst wenn das die borniertesten kleingeistigsten Nationalisten aus dem hinterletzten Vorvorgestern sind. Die Ewiggestrigen. Denen im Grunde nicht mal das aufhilft, daß sie jünger an Jahren und Nachgeborene sind.

Die einen, die in Wirklichkeit nicht viel für mich und meine bürgerlichen Freiheiten übrighätten, wenn sie nur könnten. Nicht mal mit dem Demonstrationsrecht, das sie momentan übelst für sich nutzen, hätten DIE im mindesten was zu schaffen. Das bürgerliche Gesetzbuch, das gäb's bei ihnen sicherlich nicht in der Art, wie in der demokratischen Gegenwart, während der SIE zu einem hinlabern, daß man sich seine freie Meinungsäußerung nicht verbieten lassen sollte.

Geradezu SIE, SOLCHE, schwatzen einem in Echt in einer Weise etwas daher, als hätten SIE für die Meinungsfreiheit des einzelnen irgendwas über. Für die zivilen Bürgerrechte in allen Ausformungen. All das, das die Demokratie in diesen Gegenwartstagen abbildet, ausmacht.

Selbst noch in Liebesfragen sollte sich bei DENEN niemand irren. Dahingehend lieber auf sich aufpassen. Sich darüber klar sein: Da vestellt sich wer. Lug und Trug, bei IHNEN großgeschrieben. Die Verfälschung, Verzerrung der Realitätswelt.

Oder fand man sich bei dem mit dem Breitbärtchen mit seinen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften nicht ebenso in den Konzentrationslagern ein? Als Homosexueller, Lesbe?

Kein Gedanke zu verschwenden, an das, was war? Und wie es sein könnte, wenn Begebenheiten wieder zum Vorschein zu bringen wären?

 

 

 

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