Wähnen, etwas sicher zu haben
An und für sich spielen sich zahllos Dinge unsichtbar ab. Zwischen den Galaxien. Man nähert sich an - oder entfernt sich vielleicht lieber wieder. Geht einem etwas klar. Vielleicht ein Größenunterschied.
Muß man sich überlegen, daß jede Galaxie einen üblichen Ausdehnungshorizont hat, dauerveränderlich. Und von Fall zu Fall mit ihrer gravitatorischen Züngelei noch ein Stückweit weiter hinausreicht.
Selbst größere Gravitationseinschläge kann es geben, aufeinander los. Die, hier in der Galaxie Milchstraße, gut mit der Großen Magellanschen Wolke was zu haben. Ohne daß die Galaxie Milchstraße, scheint es, allzuviel was davon ahnt, mitkriegt. Nicht von zu vielem dahingehend irritiert wird.
Weil in der Galaxie Milchstraße Vorkommnisse, Begebenheiten für etwas der einen Kleinen Magellanschen Wolke gehalten werden, die eine, die Galaxie Milchstraße an sich ranzerrt. Die Galaxie Milchstraße fast Denkungsart: Scheint ein hübsches Biest zu sein, die Kleine. Wart nur, Miststück. Dir besorg ich's dann.
Gegenseitig halten, wiegen sich die Galaxie Milchstraße und die Kleine Magellansche Wolke, zerren und fummeln aneinander rum. Fast schon ein liebestolles Paar, könnt man meinen. Und das Eindringen der Kleinen Magellanschen Wolke in die Galaxie Milchstraße, das unmittelbare Zusammenkommen, das ist ein Zeitraum, den man gleichfalls bereits genauer benannt hat, am Wissenschaftshof: so in zwei Milliarden Jahren wird zur Sache gekommen. Geht man sich an die Wäsche.
Wäre an sich nur das, wäre lediglich davon die Rede ... Nachrichtentechnisch beim Menschen auf der Welt soll aber noch was verstanden, begriffen werden. Bei einem Thema. Einem, das Lug und Trug in Zusammenhang zu bringen ist. Bei dem sitzt die Galaxie Milchstraße nahezu einer Gaukelei auf. So großmächtig, angeberisch, selbstsicher, wie die Galaxie Milchstraße der Kleinen Magellanschen Wolken auf den Pelz rückt, diese an sich heranzerrt, übersieht SIE was. Scheinbar, daß der Galaxie Milchstraße der Umfang der Kleinen Magellanschen Wolke klargeht, vom Rest nicht unbedingt allzuviel.
Gerne erlaubt die Galaxie Milchstraße was ein Geschehen, stört sich an nichts des Gehabes der Kleinen Magellanschen Wolke; sicher wähnt die Galaxie Milchstraße sich allem der Kleinen Magellanschen Wolke. An sich wäre die ja auch machbar, für die Galaxie Milchstraße, die etwa ein Drittel kleinere Kleine Magellansche Wolke. Durchaus Größenunterschiede merklich, zwischen der Galaxie Milchstraße und der einen Kleinen Magellanschen Wolke.
Einer Menschenwelt hübsch verständlich, der Blickwinkel: die Kleine Magellansche Wolke, mit der, daß die Galaxie Milchstraße bei einem Größenvorteil zurechtkommen könnte. Bei den Identitätsfragen am Ich-Schießer-Horizont ebenfalls: Alles von dir, bald mein. Ich herrsche dann über alles, bei dir. Mache mit allem, von dir, was ich will. Und das auch mit DIR.
Dieses Lustige, das entspricht einer Menschenvorstellung. Bei der es zu zusätzlich Spaßigem bei ein paar Fragestellungen kommt. Solcherart was, wie: Darf man das glauben, daß die Galaxie Milchstraße so an sich die zweite Kleine Magellansche Wolke so überhaupt nicht in der Wahrnehmung hat? Die eine, die sie darüberhinaus an sich heranzerrt. Alles der Nummer zwei schwenkt in die Richtung Galaxie Milchstraße. Wodurch es denn erst dazu kommt, daß die Kleinen Magellanschen Wolken die Große Magellansche Wolke, die eigentlich eine andere Fahrtrichtung nimmt, so passend zur Galaxie Milchstraße hin ausgerrichtet kriegen.
Das Trügerische, die Täuschung, die für die Galaxie Milchstraße wohl darin besteht, daß die Kleinen Magellanschenn Wolken und die Große Magellansche Wolke eine einzige Gravitation ihr Eigen nennen. Ein und dieselbe herrscht vor. Unterschiedslos die gleiche.
Die graivtatorische Anzugskraft entspricht sich aus dem Grund, weil die Kleinen Magellanschen Wolken nichts als die Halos der Großen Magellanschen Wolke sind. Bei der Großen Magellanschen Wolke schlußendlich, daß so was wie das mit der Galaxie Milchstraße nicht zum ersten Mal geschieht. Ein paarmal war da dergleichen Ereignis schon. Wobei die Kleinen Magellanschen Wolke als überschüssiges Zeug bezeichnet werden können. Bei den Verwirbelungen, die durch das Einverleiben einer Galaxie innerhalb der Großen Magellansche Wolke entstehen, daß da Verschiedenes nach außerhalb gerät, hinausgetragen wird. Diverses, das aus der Großen Magellanschen Wolke rausfährt, aber infolge der Gravitation wie festgetackert am Platz bleibt.
Während die Galaxie Milchstraße die eine Kleine Magellansche Wolke in einer Tour abtastet, liebestoll lediglich um deren Ausdehnung, Umfang Bescheid weiß. Die Galaxie Milchstraße und die eine Kleine Magellansche Wolke, die sich miteinander austauschen, gravitatorisch herknallen.
Währenddessen der Rest, die beiden Anbei-Umfänge, der Galaxie Milchstraße allerhöchstens krude ein Begriff zu sein scheinen. Die Galaxie Milchstraße, die dem Hintergründigen anscheinend nicht viel Beachtung schenkt. Beschäftigt mit der einen Kleinen Magellanschen Wolke, daß sie nichts zur Kenntnis nimmt. Nichts als den einen Einzelkörper, der um ein Drittel kleiner ist.
Dabei besteht das Gebilde insgesamt aus drei Einzelteilen: einmal die beiden Kleinen Magellanschen Wolken, die einzeln annähernd die Größe der Galaxie Milchstraße erreichen. Und zu guter Letzt: die Große Magellanschen Wolke, das riesenhafte Monster, der Herrscher in diesen Lokalen Galaxien-Haufen, einer Versammlung von miteinander reisenden Galaxien, von der die Galaxie Milchstraße momentan noch ein Teil ist.
Ein bißchen öfter, so könnte man sich das ausdrücken, daß die Galaxie Milchstraße in die Große Magellansche Wolke hineinpaßt. Wie oft, das kann man dann den Wissenschaftler des Vertrauens fragen, möchte man das ganz genau wissen.
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