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Blog von TeddeMehr

Wenig Kuscheliges, Heimeliges

23. August 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Für eine Sonne, für die könnte der Spruch wirklich gelten: Nach dem Ende ist noch lange nicht Schluß.

Da wähnt man örtlich, so im Heute auf Erden, knallt es bei einer Sonne, wäre alles kaputtgegangen, hinüber.

Stimmt ja auch eigentlich. Das Frühere, das verschwindet nach jeder Sternenexplosion, ist kaputt, wie entzwei gebrochen. Unwiderbringlich hinüber.

Einzig und alleine, das ist nichts als eine falsche Betrachtungsweise.

Weil erkennbar lediglich eine Fortentwicklung stattfindet, bei einer Änderung des eigenen allgemeinen Aggregatzustands. Der sich aus dem von ehedem ergibt, bei mancher Umkehrung. Bei allem, das aus dem folgt, das in der Folgezeit nur mehr der Vergangenheit angehört.

Glasklar für einen zu betrachten: Eine Rückkehr zur alten Konsistenz der Marke Sonne, das ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Das stimmt wirklich.

Nur - was benötigt man, angesichts der Neuigkeit, das Vergangene noch mal irgendwie? All das Neue, das ist viel besser.

Geradezu ganz und gar unvorstellbar groß kommen könnte es für den Erdstern Sol an sich, wäre er erst zur Super Nova geworden.

Denn, das mit dem eigenen Verhalten in einer eng begrenzten Parzelle, damit hätte es sich. Ab dem Explosionsmoment. Nach dem großen Knall am Stern.

Der Erdstern Sol, ab jenem Moment der Böllerei, daß er sein Glück versuchen könnte, den ganz großen Stil abzubekommen. Bei dem Unterfangen, sich auf der Fortsetzungsschiene als das EINE herauszustellen. Um am Schluß bei was rauszukommen, das dem entspricht, dem in der Mitte der Galaxie Milchstraße. Sagittarius A.

Genügend für die allerersten Anfänge und dem weiteren Fortkommen hätte der Erdstern Sol bei sich im Körbchen, dem Nest. Wäre da eine Winzigkeit erst über die eine Schwelle hinweggekommen, nicht doch noch die Vergänglichkeit zu erfahren, könnte der eine Winzling ...

So was von gut präpariert für die Zukunft wäre er. Der Erdstern Sol innerhalb seiner gegenwärtigen galaktischen Kleinstparzelle, was der für so was im Angebot hat. Ebenso wie der Stern Tau Ceti, so in zwölf, dreizehn Lichtjahren Entfernung zum Erdstern Sol.

Der Stern Tau Ceti, geradewegs die nächstgelegene Funktionalsonne. Eine, von der von Terra aus hingeguckt wird, weil diese eine Sonne tatsächlich weiterhin in der hiesigen Spiralregion der Galaxie Milchstraße eine Systemwelt bescheint.

Der Wahnsinn!

Alles hätte beim Erdstern Sol die beste Präparation, alles bei ihm wäre allerbestens vorbereitet für sein Letztes. Das eine Korona-Aufschlagen in Form einer Explosion. Alles wäre für das Fortkommen von dem im Innern des Erdsterns Sols vorhanden, wäre das Hiesige im näheren Lichtjahreradius ein kuscheliger Ort.

Dann wäre das mit Glück und Geschick drinnen, nicht Teil einer Sonnenschwerensammlung zu werden, sondern damit anfangen zu können, höchstselbst eine Sonnenschwere nach der anderen zusammenzusammeln.

Nur ... Die Umgebung dieses Spiralarms der Galaxie Milchstraße hat nichts für Kuschelunternehmungen, hat nichts Heimeliges an sich. Weder für den Erdstern Sol noch für den Stern Tau Ceti. Die beiden, vielmehr was Zuspätkommendes. Woanders spielt das Wesentliche sich längst ab.

 

 

 

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