Die Folgen eines genauren Hinsehens
Tau Ceti, direkt wie was vor der eiigenen Haustür. Und doch unendlich weit weg. Leider unerreichbar. Neuerdings aber nicht mehr unbedingt leider. Gegenwärtig klingt Gesang im Hintergrund ein Stückweit anders, nach Zeilen: Was möcht man denn dort? Daheim ist auch noch schön.
Fast, als wärs auf einmal ein Glück, daß was außer Reichweite ist.
Wenigstens bei denjenigen, bei denen der Perspektivenwechsel schon stattgefunden hat, ist das, dieser Anklang. Bei jenen eben, bei denen eine Änderung an den Verhältnismäßigkeiten von hier auf jetzt sofort klargehen kann. Die das augenblicklich in der Übersicht haben, was da abgeht im Tau Ceti-Sternensystem. Daß eine Erkenntnis einen sofort erreicht hat. Daß wer es spontan nicht mehr allzu schade findet, daß sich beim Menschen und seinen technischen Kenntnisständen noch kein Durchbruch ereignete. Die eine Raumschiff-Enterprise-artige Raumfahrerei, die auf sich warten läßt. Daß die Reise zwischen den Sternen weiterhin eher profane Filmszene ist. Kaum eine Wirklichkeitsentsprechung beweist.
Viel Traurikgeit wird nicht mehr sein deswegen. Bestimmt nicht mehr bei dem und dem, nachdem da nachrichtenmäßig einiges am Markt war. Wirklich, Richtung des Sterns Tau Ceti zu starren, und es als traurig zu empfinden, daß man es nicht mal dazu bringen kann, mit irgendeinem Hilfsmittel ein Drittel an Lichtgeschwindigkeit draufkriegen zu können. Wohl bald kaum mehr bei irgendeinem wahrnehmbar, dieser Trauerkloß.
Immerhin: Bei einem Drittel der Fahrt des Lichts, wären menschliche Raumfahrer in der Lage, die Strecke hin zum Stern Tau Ceti in vierzig Jahren knapp zu bewältigen. Vierzig Jahre, die böten einem heute Zwanzigjährigen immerhin die Aussicht, die Ankunft beim Stern Tau Ceti selber erleben zu können. Derweil es schon ganz andere Gedankengänge gab, den Stern Tau Ceti mit mehreren Generationenraumschiffen anzuvisieren.
So recht durchgesetzt hat sich die Idee nicht. Nachdem man es dabei mit allerlei Bedenklichem zu tun bekommen hat. Deswegen, weil der Mensch den Aufenthalt im Weltall an sich nur schlecht verträgt. Muskelschwund und alles mögliche Unsägliche, das die Schwerelosigkeit bei einem bewirkt. Für ein Dasein im Schwerelosen ist keine Menschenkreatur auf lange Sicht geschaffen. Überdies, so zusammengepferchtes, nah aufeinander hockendes Volk, bei einer Lebensweise wie in einer Sardinenbüchse. Da könnt's munter bei Leuten zugehen, wie mancherorts bei Hennen in einer Eierlegbatterie in so einem industriellen Großmastbetrieb. Dauernd brauchen die Legehennen nicht nur gegen die Tausendsten Krankheiten was Impfstoffe, sondern auch Mittelchen zur Beruhigung. Damit sich die Hühner nicht ständig mit den Schnäbeln herrupfen, die Augen sich auszupicken versuchen.
Dem gegenübergesetzt, diesen Begriff mancher Unmöglichkeit, den man sich machen mußte. Diesen, daß durchaus eine größere Faszination von diesem Habitualer-Bereich-Planetendoppel in der in sich geschlossenen Systemwelt des Sterns Tau Ceti ausging. Wie da nahezu Begehrlichkeiten zu verorten waren, konnt man zwischen den Zeilen lesen. Bis vor kurzem jedenfalls durfte an sich jedem vieles klarsein, dem Textzeilen unterkamen, in denen die Supererden im das Leben ermöglichenden sonnennahen Bereich des Sterns Tau Ceti Erwähnung fanden.
Oder mag so was einem kein Begriff sein? Noch dazu am Erdplaneten drunten. Wie es so zugeht auf einer Bodenfläche, geradewegs beim Menschenvolk. Niemand noch nie eine menschliche Stimme vernommen, bei Klängen wie: Haben will. Auch ich will das besitzen. Mein soll das werden, mir gehören.
Zwei erdähnliche Planeten, mit was Atmosphären, nahe bei der Sonne Tau Ceti. Zahlreich, die anschärfenden Abbildungen, die sie einem lange präsentierten. Neuerdings, in der jüngsten Zeit, wird manches hinsichtlich von künstlerischen Darstellungen überdies immer hintergründig komplexer, für einen gespannten Bilderbegucker. Zu schlicht im Gemüt darf man vieles da nichts mehr für sich bestaunen. Ganz einfach, weil man heutzutage nichts länger so genau wissen kann. Angesichts von technischen Neuigkeiten, rechnergestützter Vielfalt und diversen Zwischenschaltmomenten, unsäglichen Aufhellungsmöglichkeiten. Der Aufheller, der ist groß. Momentan auf Erden.
Unter diesen Voraussetzungen, daß das sich schlichtweg fragen läßt, ob da so eine Bildaufnahme, die man ganz allgemein, normal in der Jetztzeit-Gegenwart beguckt, wirklich noch was altvorderes Gekünsteltes ist. Beinahe ein Kunstwerk. Was von einem kunstsinnigen Forscher mit viel zeichnerischer Begabung und räumlicher Vorstellungskraft Ausdefiniertes. Da was durch so einen Künstler verfertigtes Bildmaterial, und das in Magazinen auf Hochglanz gebracht ... Wie es einmal hier war.
Nur, ob da wirklich noch wer was astrein mit seiner Phantasie fabriziert, in der Gegenwart? Oder ob da Fototechnisches nicht lange eigentlich dem Bereich der Realfotos zugerechnet werden kann? Während einem diese Sachverhalte aus irgendeinem Grund nur nicht in der Art bestimmt erläutert werden.
Schlußendlich sind die zwei Supererden dort beim Stern Tau Ceti welche, geradezu auch was in einem nationalen Interesse. Eine Interessenslage von höchster Priorität. Beispielsweise, dem der Vereinigten Staaten von Amerika da.
Zwei derartige Planeten beim Stern Tau Ceti, habituale Zone ... Ließe sich schon was unternehmen mit denen. Jede Weise der menschlichen Besiedlung. Machtnahme - Oberherrschaft, Unterjochung ...
Muß man denn größer was fürchten, in Wahrheit? Die Waffensammlungen, die man jetzt schon auf der Erdkugel hat, die sind relativ universell. Handgranaten, Maschinengewehre, Atomsprengsätze, die sind mit Sicherheit auch anderswo als auf der Erde in der Lage, wen oder was wegzuballern. In die Luft zu jagen. Wenn für primitiven Lebensstil nicht einfachste Gewehre ausreichend sind. Bleikugeln, die regnen.
Alles, was sich sprengen läßt, kann man hochjagen, in seine sonstigen Bestandteile zerlegen und verblasen.
Oder sind einem derartige Betrachtungen kein Begriff? Ist da nichts plausibel?
Ohne Hintergedanken ist man da nie gewesen. Schon seit Jahrzehnten blickt man den Stern Tau Ceti in dreizehn Lichtjahren Entferung. Und erst recht, seit man da Supererden beim Stern Tau Ceti erkennen konnte ...
Da darf man schlichtweg vermuten, daß alles eigentlich um DIE sich drehte. Noch besser Planetenoberflächen herblicken zu können. Daß da deshalb die eine Entdeckung, die des einen Roten Zwergs dort in der Zwei-Lichtjahre-Umgebung des Sterns Tau Ceti, eher ein Abfallprodukt bei dem war. Etwas, das einem irgendwie nebenher passierte: das Herausholen eines Roten Zwergs aus seiner gewissen Umfinsterung.
Eine Schrecklichkeit an Erhellung nochgerade.
Neue Perspektiven ergeben sich daraus für einen, was das Systemische beim Stern Tau Ceti angeht.
Bestimmte betreffen einen als Erdbewohner mitunter auch. Hat man am Schluß nicht ebenso einen Roten Zwerg in der näheren Spiralarmumgebung?
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