Zweierlei Maß, daß auch da ...
Ein anderer, deutschnational bei der Bärtchentragweise an den Tramp Charlie Chaplins erinnernd. Mit dieser Art, daß ER glattweg gut bei den Leuten ankam. Daß er sich die Mode einfach überall beibehielt. Nachdem ihm die Oberlippenbartmode bei vielem anscheinend weitergeholfen hatte.
Selbst über die Jahre hinweg und trotz allem ... Obwohl er doch, als eher grobschlächtiger Parteiführer und so bei den freudlosen Inhalten, die er von der Rednerbühne herunterverbreitete, mit der ursprünglichen Filmfigur Charlie Chaplins, wie die sich abbildete, das wenigste doch zu schaffen hatte, im Grunde genommen.
Noch dazu als einer, der jede Menge Reichtum bei sich barg. Im wahrsten Sinne des Wortes im Hintergrund bei sich verbarg. Bei ihm, daß sich manche Geldbeträge anhäuften, während er, trotz dieses sich ständig wie von selbst vermehrenden Vermögens, kaum jemals Steuern, die sich ganz selbstverständlich aus dem Gesamten ergaben, an den Staat abführte.
Quasi, faktisch war der mit dem Breitbärtchen ein ewiger Steuersünder. Den man von Staats wegen jedes Jahr dahingehend belangen hätte können. Hinter IHM her war da auch der Weimarer Republik-Fiskus und der eine späterhin, der eine tatsächlich ebenfalls.
Selbst im Dritten Reich, in dem ER mit mit seinem Breitbärtchen mitsamt seiner Parteiumgebung im Grunde willkürlich vorherrschte, hatte man dem Staat gegenüber noch seine Steuern zu entrichten. Selbst ER galt als Steuerzahler. Demnach gab es Finanzbeamte und Leute mit dem Kuckuck, die sich um so was kümmerten: um die Steuerpflicht des einzelnen Bürgers und das Bezahlen von Schulden.
Diejenigen, die im übrigen anhand ihrer Unterlagen schon früh was mitkriegten. Derweil da einer Glück hatte. Auch das bemerkte man dort, daß da einer, nach dem Ende der Weimarer Republik, ganz oben an der Spitze des lokalen Staates nie oder kaum was Größeres aus seinem Einkommen abführte. Steuermäßig. Das Problem mit den Steuerbeamten wurde so dringlich, daß der Finanzbehörde irgendwann untersagt wurde, übergriffig zu werden. Obwohl die Staatsbehörde fürs Steuerrecht doch gerne jemanden zum Zahlen und zur Nachzahlung von entgangenen Steuereinnahmen aufgefordert und verdonnert hätte. So ganz ohne Ansehen der einen Person. Als reinen Verwaltungsakt. Wo jeder an sich gleich sein hätte müssen, beim Steuernbezahlen. Hätte man da die Feststellung dieser Gleichheit denn nur gestattet, durchgehen lassen. Und nicht mitgeteilt, man sollte doch lieber nicht so pingelig sein; auf was versessen. Für die eigene Gesundheit wäre das jedenfalls nicht abträglich.
Ein weiterer Kummer entstand dem einen denn noch durch andere Sachen. IHM, dem obersten Staatsbeherrscher mit jenem Breitbärtchen, dieses dauerhaft in der Visage. Auch in Rassefragenangelegenheit kam es bei ihm zu Kleinigkeiten. Aufgrund von Ermittlungen, die gemeinhin jeden einzelnen im Staatswesen anbetrafen. Amtlich wurde bei den Stammbäumen jedermanns nachgeschaut. Zig Generationen, die Reise hinein in die Vergangenheit. Dies und das wurde dabei zum Vorschein gebracht. Unter anderem das, daß auch ER, der EINE, der Besagte, Omas, Opas hatte, die sich erehelicht hatten, und es mit nichts so genau nahmen. Dabei am wenigsten darum sich bekümmert hatten, igendwie keine Rücksicht dahingehend an den Tag legten, daß sie so einem Nachfahren, ganz oben, die Führungsspitze des Dritten Reichs, die Geschichte mit der eigenen Rassereinheit reichlich verdarben. Von dieser Reinheit konnte bei ihm nicht gesprochen werden. Woraus sich etwas ergab, von dem man dem Normalbürger lieber nichts auseinandersetzte. Da was vor dem Volk besser geheimhielt, unter dem sich viele, Schweiß auf der Oberlippe, zittrig geworden, mit den Folgen jener einen Forschungstätigkeit, was die Reinrassigkeit anging, herumzuschlagen hatten. Bei den Kleinigkeiten, die sich daraus zu eigenen Überraschung vieler ergaben. Manches war in einer Ahnengallerie zu entdecken. Bei genaurem Hinsehen und aus einem Blickwinkel heraus. Währenddessen der mit dem Breitbärtchen im Gesicht mit den Ergebnissen dieser Forschungen und der dadurch einem entstehenden Problematik lieber nicht größer behelligt wurde. Allerhöchstens, daß man es sich in seiner Nähe zuraunte, das eine, das, was da Sache war. Nur, zu Veränderungen kam es deswegen nicht größer. Zum Durchgereifen entschlossen zeigte sich niemand. Irgendwann war da auch kein Geraune mehr. Nicht wegen seiner Steuerflucht und nicht wegen seiner zweifelhaften Herkunft. Denn, interessierten Staatsbeamten, denen wurde erläutert, sie konnten doch nicht ernstlich das meinen, daran denken, daß ...
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