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Blog von TeddeMehr

Das Vermeldete

6. Februar 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Normalerweise wäre das eine eine Meldung, die jedermann auch so nebenher, gleichmütig zur Kenntnis nehmen könnte, das, daß ganz weit draußen - in einer wüsten Distanz zu allem hier, außerdem eine uralte Szene -, neu Galaxien zu sichten waren.

Allerhöchstens das, daß sich anbei daraus noch Diverses an Fragestellung ergeben könnte, möchte man sich Gedanken drum machen. Solche wie: Wie viele jener zum Vorschein gebrachten Galaxienstrukturen es im Heute überhaupt noch gibt? Wie dort die Reisegeschwindigkeit denn wäre?

Ist doch auch Müll, müßig, davon am Erdflächenplätzchen was zu berichten, das, daß was so weit entfernt liegt. Irre Distanz zu einem hat. Wenn so viele Galaxien einem selbst noch im Hier und Jetzt zweifelsfrei unmittelbar sind. Einige in knappester Nachbarschaft gelegen. Überdies, bildet man sie auf einer Bildaufnahme zu diesen Gegenwartstagen ab, alles auch schon wieder Milliön-, Billiönchen an Jahren her. Unerreichbare Ferne für einen. Dort, wo Distanzen in Lichtjahren kundgegeben werden

Selbst in der unmittelbarsten Umgebung der Galaxie Milchstraße turnen solche Stücker direkt rum. Geblickt wird auch da in erster Linie in tiefste Vergangenheitszeiten, kaum wahr, weil das Licht, je weiter die Distanz, desto länger braucht.

Und doch ist etwas los, wenn Wissenschaftler einer Fakultät die Information in die vielköpfige Menschengegend hinausposaunen: Pustekuchen, es ist nichts da draußen, das eigentlich endet. Es ist neues Uraltlicht einem aufgeschienen. Keine Endspielszene weit und breit erkennbar, nur neuerlich Galaxien und ihr Lichtschwall.

Obwohl äonenalte Galaxiengebilde, nichtsdestotrotz für einen auf der Erdenfläche was eine Neuigkeit. Denn niemals zuvor wurden sie von einem Menschenauge angesehen. Bis heute. So weit hat der Menschenblick bisher nie gereicht.

Schwierig, das eine plausibel zu machen, was da abgeht, wegen dieser Wissenschaftsweltneuigkeit. Die, ganz simpel ausdrückt, Fortsetzungsgeschichte ist hier. Schwer, das einem bewußt werden zu lassen, wo hier krude der Clou wäre. Daß es mit dem Gemeldeten doch eine gewisse Bewandtnis hat. In einer Weise, daß was selbst durch Mark und Bein bei dem oder dem gehen mag. Auch was, bei dem es ganz drauf ankommt.

Indem da eine Wissenschaftsseite, mir nichts, dir nichts, das eine nachrichtentechnisch mit den unterschiedlichen Medien teilt. Das, daß es ihnen da sozusagen leid tut. Bloß, sie haben da des weiteren was am Schirm. Neues Ungezügeltes, eine Grenzenlosigkeit. Die nächste Sichtung, die SIE hatten. Nehmen mußen. Ganz gewöhnliche Galaxienwelt, die voranstrebt. Die hatte Präsenz. So lange eben die technische Sichtungsmöglichkeit bei einem am Hochtechnologiekameraauge parat blieb. Es hinreichte. Ausreichend war. Bis die gesichtete Szene abbrach. Angesichts der Limitierung der Menschentechnik. Der man dann demnächst wieder aushelfen wird müssen, sollte man ein Bedürfnis danach haben, das einem, wie bisher, die Sache wert ist. Kosten und Mühen dafür: egal. Piepeegal.

Während doch was bei dem und dem des Wissenschaftsvolkes drängelig war und ist. Bei einer Weltenentstehungslegende, die man bei den Wissenschaften in Kosmologiefragen grobschlächtig, kaltschnäuzig, borniert, religiös-blasiert durchsetzte. Vorgedrängelt hatten sich welche. Der mit der wissenschaftlichen Gottsuche, der den größtmöglichen Auftritt für sich wählte. Sich dabei mithin zum Ausdruck brachte. Der eine, der ein Ergebnis ansagte, Wissen ausrief. Es zu einer Großinstallation erdenweltweit schaffte. Voll durchgreifend waren die Gottsucher-Wissenschaftler, richtiggehend wie welche von der astreinen Despotie oder dem religiösen Fundamentalismus. Jedenfalls waren sie eine Partie, als da der Große Knall gewähnt wurde, die die Gelegenheit nutzte und durchgegriffen hat. Bei der Frage eines Wissens, dem, das unter dem Strich herauszukommen hätte. Sonst kaum mehr noch was. Darum sollten sich zukünftige Generationen dann verdient machen, das Wissensfundament untermauern, festigen.

 Und dann das dazu noch. Daß man kundgab, daß man alles doch längst wüßte, es etwa seit eh und je in den Büchern der Bücher bei einem Religionsblickwinkel beschrieben lesen könnte. Hätte man das mal nur zur Kenntnis genommen, daß man WUSSTE. Das erst mal, das bei einem Anfang, Im Anfang schuf ... Während man zwischendurch, das Zeitmomentum hat, das, bei dem sich jedes sterbliche lebende Wesen kurzfristig aufhält. DAS, in jenem Zwischenbereich, dem großen Mittelstück, wo man sich bewußt geworden ist. Einer Hauptsache oder auch nicht. Bei diesem Gottgegebenen, bei dem man im Weltall eben schnöde flüchtig sein Dasein hat. Dieses eine, das Langwierige, das einem derweil verfliegt.

Das ist dort, bei den unsagbar alten Galaxienformen, nochgerade auch vorhanden. So weit außendraußen, unsagbar.

Alles nun, von dem her, ist die Geschichte nochmals um einiges langwieriger hier. Deutlich eine längere Weile, als der und der es bei seinem Menschenhorizont im HIER und JETZT gerne hätte. Haben möchte. Dem, der gesichert wähnt, er sähe einen Anbeginn, das große Zwischenteilchen - währenddessen da auch ein Abschluß zwingend vorkommen müßte. Das Schluß, Aus. Nochgerade das Amen. Doch auch eine Kunde heiliger Schrift.

Das einem Gegenwärtige bei nochmals zusätzlich unendlichen Entfernungen. Je besser sich jegliches von einem als Menschen zeitlich distanziert. Das Sehen nach einem Ende, das läßt sich für manche Menschenkreatur des weiteren auf ein neues bitten. Arg gestaltet sich das zu einer noch schlimmeren Hinwarterei. Wobei in erster Linie der eine Enttäuschung erfährt, der fromm ist und einen Jüngsten Tag erwartet.

Neuerlich war nun, trotz verbesserter Teleskoptechnologie von einem Wissenschaftsmenschen kein Beweis zu erbringen, für etwas, das die gesamten Kosmosereignisse mal endgültig beschließen könnte, sollte. Und das ist ein Frust, geradezu einer auf der Wiederholungsschiene. Das, daß was einfach nicht endet, aufhört, gleichgültig, wie man seit altersher irdisch tönt.

An ein Ende konnt man nicht schlichtweg nicht blicken. Und so, wie da die Begebenheiten, Verhältnisse in der Wissenschaft sind, wie diese manchmal durchgreifend geäußert wurden, werden, ist da ein weiteres Mal nicht notwendigerweise jedem was Erfreuliches passiert. Durch eine Wissenschaftshofkundgebung, der vielköpfigen Menschheit preisgegeben. Einfach mal so. Wie Dinge früher schon mal gemeldet wurden, aus der Wissenschaftswelt heraus. Rücksichts- und bedenkenlos, was die Folgen anbetrifft. Bei einem seit ein paar Jahrzehnten erst installierten Wissen, einem Große-Knall-Pflänzchen, bei dem man es mit einen oder anderen Bedrängung zu tun bekommen kann. Je nachdem, wie man sich Kleinigkeiten da betrachtet. Nochgerade bei einem an den Tag gelegten Charakter, früherher mal vorgezeigt und manchmal selbst im Heute. Woher das ja kommt, daß es einem beim Blick hinaus zu was drängt, vor allem zu dem, daß man eine Grenzlinie, -ziehung draußen erkennen möchte. Eine Außengrenze hat man wegen des Früheren bald nötiger hat als manch anderes.

Damit der Gottsucher in einem in Jubel und Heiterkeit verfallen könnte.

 

 

 

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