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Blog von TeddeMehr

Heute was auf der Bühne, im Gestern

3. Februar 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Nimmt man mal die Bühne des Gestrigen, manch ein Geschehen, heute vor Jahrzehnten.

Eins jedoch, das ins Heutige weiterwirkt. Seine Auswirkung bis in dieses Gegenwartszeitalter hinein hat. Auch betreffs eines Großen Knalls. Der eine, der unter dem Stichwort Wissen erdenweltweit zur Installation gebracht wurde. Etwas, als Tatsache lediglich ein paar Dekaden her.

Das, was mit Hubble und seiner Forschungsarbeit in Zusammenhang zu setzen war und ist. Angesichts der Erkenntnisse, die Hubble als Inhalt in seinen Wissenschaftstexten verbreitete. Ehedem. Als die nordamerikanische Wissenschaftsszene noch mal um einiges bedeutender war als heutzutage weiterhin.

Aufgehorcht wurde bei Hubbles Texten zwischendurch immer besser. Was Hubble während finsterster Ära als Wissenschaftsmensch ansagte, was da die Galaxien anbetraf, das fanden welche durchaus eine gute Anregung. In Nordamerika nochgerade, dreißiger, vierziger Jahre.

Achtgegeben wurde bei Hubble und seinen Galaxien-Betrachtungen in einem großen Stil. Jede Menge US-Wissenschaftskollegenschaft, die, selbst zu den düstersten Kriegs- und Gräuelzeiten in Europa, während denen da zweiter Weltkrieg war, im Sinne von Hubbles Galaxien-Perspektive mitzumischen begann.

Bei dem, das Hubbles Betrachtungsweise, die Galaxien betreffend, sonst noch im Angebot hatte. Gerade bei Hubbles Wissenschaftszeilen, daß man zu diskutieren anfing. Mehr und mehr Aufmerksamkeit wurde da dem intergalaktischem Geschehen geschenkt. Schlußendlich wurde man noch richtiggehend religiös-hysterisch. Der Gottsucher-Wissenschaftler, der begab sich irgendwann für den hellen Lichtschein auf die Bühne. Während man Super Novas auch noch am Tableau seiner Wissenschaftsarbeit hatte: explodierende Sonnen, Sterne.

Explosion und Implosion. Da schien manch einem was Bestimmtes ein Clou. Die Explosionsperspektive nochgerade, diese nicht nur für Einzelsterne, sondern für das ganz große Ereignis, alles insgesamt im All. Wenn die Galaxien so und so hintereinanderher in eine Richtung strebten ... Als trüge die Galaxien etwas einer wuchtvollen Kraft voran, bezieungswese von dannen. Eine Begebenheit, wohl eine Explosionswucht. Unendlich weittragend im Vakuum, dem Ätherischen. Die Szene, wie man sie interpretieren kann, weil man das in der Weise seit damals macht. Alles, das man so beschreibt, als ob es von einem Punkt aus davonspritzt. Infolge eines Böllerschlags auseinanderstrebt, sich verteilt. Rundherum alles und jedes ein Radius, rund um einen Punkt.

Fortgeflogen wird von einer Mitte aus, einem Ausgangspunkt.

Alles schien IHNEN ehedem dieser Sinn, die Szenerie wie bei einer elementaren Explosion. Einem Großen Knall.

Der Große Knall, der Urknall, an sich eine Ansicht, Betrachtungsweise, zeitlich viel früher auch schon nicht direkt neu. Sondern lange, neunzehntes Jahrhundert, zu Anfang des zwanzigsten, ziemlich ein Teil von Streiterei, Dauerzwistigkeiten. Diese und jene Besprechungen unter Wissenschaftsmenschen bei den Weltenentstehungslegenden, daß zu nichts führte. Keine der besagten Legenden zur Welterklärung, die bei den Wissenschaftlern länger als notwendig in die Vorhand geriet. Die Oberhand gewinnen hätte können.

In Europa blieb es bei der kühlen Distanziertheit der Theologie gegenüber. Man sah sich hier, das Kirchlichreligiöse dort. Was mit dem Mittelalter in Zusammenhang gesetzt werden kann. Das, daß man es weitestgehend bei diesem Verhältnis beließ, was immer da an Drängeligkeit in einer Gesellschaft auch herrschte, wie man religiös unterwegs war oder nicht. In den Wissenschaften entschloß man sich zu nichts. Alles konnte es weiterhin sein oder eben nichts.

Bis sich etwas abspielte. Bei dem, was der Nordamerikaner Hubble in seinen Wissenschaftsschriften rüberbrachtee. aussagte. Was irgendwann jede Menge nordamerikanische Kollegenschaft mit Hubble teilte. Wobei etwas mit aufs Tableau geriet: Die aus den USA hatten kaum Berührungsängste mit dem Religiösen, auch nicht mit dem, einem Mißverhältnis, einem Zuviel an Religion, religiösem Einfluß. Schon gar nicht, daß so was unter Gottsucher-Wissenschaftlern, wie es sie in den USA in Mengen gab, vorkam, daß sie als Wissenschaftler eine Distanz zur Religion wahren wollten.

Nichts distanzierte von Religionsmächten, die neue Einflußnahmen suchten, zu jener besagten Epoche. Irgendwann war das nicht länger gegeben, bei religiösen Kräften, die mehr oder weniger offen versuchten, auf Wissenschaftliches einzuwirken. Aus den Kirchenstaatsamtsstuben heraus. Dort, wo man sich mit dem Verhältnis zwischen Religion und Wissenschaft beschäftigte.

Als ob in Europa keine Krisenzeit wäre, ging es dort in den kirchenstaatlichen Büro-, Amtsstuben zu.

Wie für die nordamerikanischen Wissenschaftler war für die Mitarbeitenden dort in den Kirchenstaatregistraturen die eine Weltkriegsszene auch nicht viel mehr als was, von dem man nebenher erfuhr, wenn Zeitung gelesen wurde, der Radioempfänger eingeschaltet war. Anders mußte das nicht zur Kenntnis genommen werden. Darüberhinaus betraf einen das Wenigste. Man verfolgte geradezu die eigene Ziele, Religionsblickwinkel, ganz wie eh und je. Ob Friede war. Oder eben Krieg.

 

 

 

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