Zukünftig muß der Blick hinein noch weiter reichen
Die einen gucken neugierig in ein endloses Universum. Kürzlich erst hat sich ihnen diese Endlosigkeit erneut bewiesen.
Während die anderen nicht mit diesen Perspektiven ins Weltall hineinstarren. Sondern mit genauen Vorstellungen, was da und dort im All zu sein hätte.
Gerade irgendwo in der unendlichsten Ferne müßte es sich mal vorzeigen. Womit sich ihr heuiges Wissen bewiesen hätte. Das, daß es das richtige Pferd war, auf das SIE setzten.
Demzufolge sind SIE Leute, die in der Gegenwart, nachdem die Begebenheiten kosmosweit so und so sind, festhalten, daß die Technikneuheiten abermals für nichts ausgereicht haben. Man hat neuerlich fortzusetzen, weiterzumachen, das zum Vorschein zu bringen, was in der Distanz mal auftauchen müßte. Am imaginierten Schemata wäre da schlußendlich das eine geradezu zwingend notwendig. Und zwar das, daß man mal eine Art Umrandung, Abrundung erkennen kann. Einen Abschluß. Ganz einfach deswegen, weil ihr perspektivischer Blickwinkel das voraussetzt, verlangt. Das, daß alles hier mal an ein Ende kommt, aufhört. Daß eine äußere Ausdehnungsgrenze aufscheint.
Außerdem muß man das ins Auge fassen, sehen: Im Grunde stehen SIE böse unter Druck. Immer nur Geduld an den Tag zu legen, in dem Maße ist das IHNEN nicht gegeben. Vielmehr, von dem her: bald mal muß sich was abspielen hier bei ihnen, daß was im Guten ausgeht.
Etwas, das viel mit einer Vergangenheit zu tun hat. Einem durchgreifenden Geschehen vor Jahrzehnten, mit dem sich manches am Erdglobus änderte. Bei dem, das man, euphorisiert von den Neuigkeiten Hubbles und seiner nordamerikanischen Kollegenschaft, losmachte. Dinge wurden veranlaßt. Damit die altgewohnte europäische Zurückhaltung bei den Weltenentstehungslegenden vom Tisch heruntergewischt. In der Folge, daß man für die erdenweltweite Menschheitsöffentlichkeit den Großen Knall proklamierte. Es mit dem zur Großinstallation allüberall brachte. Geradezu arrogant. Despotisch durchgreifend. Von oben herab. Im Laufe einer umdüsterten Menschheitsepoche. Eine Unzeit, während der man sich aufführte, als wäre das, was man äußerte, tatsächlich letztes unerschütterliches Wissen. Das Exklusive des Exklusiven.
Einige Verhaltensweisen, die man unter Wissenschaftlern im Verauf jener heute länger vergangenenen Erdzeit an den Tag legte. Fast wie religiöse Fundamentalisten kamen da welche rüber. Entweder war man für den Großen Knall - oder ... War man nicht so willig, wollte nicht bei der Stange bleiben, was das Große-Knall-Ding anbetraf, bedeutete das späterhin für den einzelnen durchaus etwas. Währenddessen man da bei einem Wissenschaftskonvent zunächst nur kurz Kirchenstaatabgesandtschaft zuprostete. Solchen, die tatsächlich zu einem Wissenschaftsleutekonvent angereist kamen. Mit Sicherheit auch, um dort am laufenen Konvent Leuten mit ihrer schlichten Anwesenheit und als Beichtmöglichkeit ein klein wenig seelischen Beistand zu leisten. Damit die Zweifler an der Urknall-Geschichte denn wirklich kein Gehör mehr fanden. Daß es bei der Entschiedenheit vor Ort bliebe.
Also, schon was drinnen, wegen einer umdunkelten Vergangenheitsepoche, für die bei den Wissenschaftsaspekten eine Zäsur. Nachdem es zur allgemeinen Beschlußfassung am Urknall kam. Rigorosität, die sich am Hof der Wissenschaften unter Wissenschaftlern zeigte. Anbei, daß da ein Wissenschaftskollege den Gottlosen anschaute. Den Unverbesserlichen in seinen Ansichten. Auch in Glaubensfragen.
Während da die Gottsucher der Gegenwart, die haben nun so ihre Probleme. Öfters, daß sie eher dümmlich aus der Wäsche gucken. Diejenigen, die doch mal Dinge, Kleinigkeiten durchgehen lassen müssen. Nochgerade angesichts der Neuigkeiten, die es bei ihnen gibt. Angesichts dieser: daß niemand etwas grundlegend entscheiden kann. Pari ist man, mit Müh und Not tut sich nie was am Großen Knall.
Jene auf der Gottsuche, die vorm Rechner hockend sofort jubilierend von ihren Bürodrehstühlen hochspringen würden, würde wo irgendwie eine Außengrenze gesehen, der Hauch eines Ab-, Verschlusses, die haben unbewegt, unbeteiligt zu bleiben. Dinge müssen richtiggehend geschluckt werden hier. Weil Menschentechnik erneut bewies, wie wenig verläßich sie ist. Denn, es war nichts mit dem heiß Ersehnten für jeden Urknall-Jünger. Das mit dem Schluß, Aus, Amen, am Kosmos läßt es einfach auf sich warten. Nichts davon will sich präsentieren. Auch nur irgendwie erahnen lassen. Nichts von dem scheint auf, auf das seit der allgemeinen Urknall-Installation mit heißem Herzen gehofft wird.
Muß man sehen, die Stille auf Erden. Währenddessen, hätte sich was im Sinne mancher Leute hier getan, kaum einer von JENEN, der an sich an sich halten würde. Zurückhaltung wäre gegen Null.
Wäre dahingehend irgendwas vorgefallen, daß sich ihre Systemwelt endlich nun als das Elementare bewiesen hätte, wäre da eine Szene, vielleicht kaum auszuhalten, auf sämtlichen Erdkontinenten.
Das eine, das Geschrei, das wäre beim Menschen sofort hallig, schallend, wäre dort bei den Wissenschaftsleuten irgendwas Besonderes für die Anfangs-, Mittelstück- und die Schlußszene vorgefallen.
Mit Sicherheit wäre es nichts mit dem, sich auszuschweigen, dem kommentarlosen Stillbleiben. Nicht so wie bei der heutigen, gegenwärtigen Neuigkeit. Währenddessen da das Hochtechnisierteste eines Kameraauges quasi nichts als das nächste an Unendlichkeit gewahrt hat.
Statt, mit dem Kosmischen auf den Punkt zu kommen, hat man sich mit leidigen Fortsetzungspunkten umzutun. Als wer am Urknall.
Zum Glück ist man in der Lage, Grenzen nach weiter hinaus setzen zu können. Was bedeutet, die Menschentechnik, die hat in der Zukunft noch mehr zu leisten. Noch tiefer reinzugucken.
Das Heutige, das kann man jetzt nicht auf sich beruhen lassen. Es muß die Arbeit fortgeführt werden. Koste es, was es wolle.
Ist die Grenzziehung nicht HIER - ist SIE eben weiter draußen.
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