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Blog von TeddeMehr

Der Punkt, der nicht zu setzen ist

11. März 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Bockig verweigert sich das Weltall dem Menschen auf Erden. Es will seine eigene Limitierung einfach nicht preisgeben.

Was immer man vom Erdplaneten aus auch unternimmt, es ist ewig das gleiche in die Wahrnehmung zu bekommen: das Unendliche.

Alles verharrt, was die Kosmosausdehnungen anbetrifft, beim Althergebrachten. Obwohl so am Erdenrund auf ein ganz anderes Pferd gesetzt wurde. Sozusagen die verschlossene Kiste, die man sehen möchte. Das Schluß, Aus, Amen. Das Amen, durchaus nicht ohne Bedeutung, auf der Erdbodenfläche.

Jenen Bestimmten da rund um den Erdball wird nur weiterhin dahingehend nichts verraten. Am allerwenigsten DAS, wie weit da die universelle Szene denn noch reicht.

Manchem drunten auf der Erdbodenfläche paßt das Heutige, Gegenwärtige eigentlich nicht in den Kram. Das, daß der Kosmos im Angesicht von einem trotzt. Sich des weiteren nicht eingegrenzt vorzeigt. Das eine, bis hierhin geht's, aber nicht weiter, das sich für einen nicht abbilden will. Ums Verrecken.

Dort, wo zig Atmosphären und traute Verhältnisse und Lebensbedingungen dafür sorgen, daß einem Lebewesen nun schon seit mehreren Milliarden an Jahren nicht zu vieles passiert, hätte man gerne mal was anderes, Alternativeres als Wahrnehmungsweise. Nicht die altbekannte Ansage von Ewigkeit. Was Alternativeres hätte man lieber. Etwas, das den menschlichen Glaubensvorstellungen auch in den Kram paßt.

Vor allem um so Glaubenswelten und deren Welten- und Kosmosbetrachtung, daß sich allerlei Menschliches dreht.

Bewahrt wird man drunten auf der Erdbodenfläche davor, in einem Augenblick den letzten Schnaufer zu nehmen. Derweil man gemeinhin nicht ein Stück zu den handelsüblichen Umweltbedingungen in der Kosmosweite dazupaßt. Das heißt, wenn man keinen Schutzanzug trägt oder sonstwie was schützend Umhüllendes einen umgibt, geht nicht allzu viel länger bei einem los.

Also, der Kosmos, der präsentierte sich einer vom Menschen klug und bestens bereiteten Optik unverzagt. Ganz wie seit altersher.

Einem technologisch hochgerüsteten Kameraauge, zigfach rechnergestützt, dem beweist sich das Weltall aufs neue uneingeschränkt, grenzenlos. Selbst mit dem weitesten Blick von den Sternwarten aus, der jemals einem auf der Menschenwelt gelang, wird menschlicher Denk- und Betrachtungsweise und vielerlei Religionsperspektive widersprochen. Außerhalb, nichts als eine neue Runde an unendlicher Ausdehnung, Tiefe, Weite. Eine den Menschengeist verwüstende weitläufige Strecke.

Während man viel lieber, weil hier das Menschenwesen was Glaube und Religion und diese Götterweltansichten lebt, einer Einschränkung, Begrenzung, Grenzziehung den Vorzug geben würde. Einer Schranke, Kluft, Sollbruchstelle. Was immer.

Sozusagen, die verschlossene Muschel, die hätte man irgendwie gerne vor Augen geführt. Damit so Glaubenswerk der Menschenwelt sich erfüllen könnte, seine Wahrheit beweisen. Jenes, Im Anfang schuf... und so. Ein Gott, der Sonne, Mond und Sterne als Schöpfung hat. Und vor allem einen komischen Gernegroß unter den Zweibeinern, den er nach seinem Antlitz geschaffen hätte. Das Erschaffene, das ER für gut befand.

Für den Kleriker, Theologen war die Kunde vom Urknall jahrzehntelang ziemlich brauchbar. Nützlichkeit hoch zehn. Die Theologen hatten echt was davon. Daß die Wissenschaftsleute zurück ins Glied traten. Sich was ansagen ließen. Den Großen Knall, den man schlußendlich für jede Wisenschaftsfakultät durchzusetzen wußte. Ein Wissen nebenher kundgab, ein Endresultat, das unter dem Strich herauszukommen hätte. Auch für jede Zukunftsgeneration sollte DAS Bestand haben. Das EINE eines elementaren Böllerschlags bei den Weltenentstehungslegenden. Ein Gusto hauptsächlich für die aus den Amtsstuben eines Kirchenstaat, die da dem Wissenschaftsvolk dazukamen. Wohl geistige Stütze zu sein, daß keiner mehr vom Pfad abwich. Muß man nur mal das EINE mal ansehen: Nicht eine Silbe an manch einem Buch der Bücher mußte geändert werden, infolge jener Großer Knall-Großinstallation. Eigentlich könnte man DIE als die Gewinner bei einer Geschichte und ihren Geschehnissen betrachten.

Was wiederum eins bedeutet: Durchaus sitzen sich Kontrahenten da an einem Spieltisch gegenüber. Ein jeder, der sein Blatt hält, seine Spielfiguren herumverschiebt. Und, weil man sich in der Vergangenheit so und so verhielt, selbst heute noch, herrscht da bestimmt bei dem und dem Gegenüber keine Laune vor. Deshalb ist ein arger Druck im Kessel. Denn, es gibt sie, die eine Gegenseite, die ehedem in den Schatten zurückzutreten hatte. Damals, als man zu unterdrücken wußte. Großflächig durchgriff.

Die einen Besagten, die auf der gegenüberliegenden Spieltischhälfte, diese, die nun seit Dekaden vorgeben, sie hätten die Spielweise umfänglich für sich entschieden.

Die Möglichkeit einer Niederlage, daß da mancherlei Volk nicht mal perspektivisch zur Kenntnis nehmen möchte. Egal, was sich um ihn herum abspielt, man geriert sich weiterhin als der von oben herab. Als wäre man der Champion schlechthin, unantastbar am Großen Knall, hätte mit ihm jede Art von Deutungshoheit.

Selbst wenn es wegen neuer Kosmosnachrichten bei seinen Spielfiguren und Spielkarten schlecht aussieht, fällt es DORT keinem ein, sich irgendwie zurückzunehmen. Vielmehr hofft man auf die Verschwiegenheit und einen Mangel an Begriff. In einer Tour beharrt man darauf, daß es zwingend einen Abschluß gäbe. Daß die Würfel längst gefallen wären. Und das, das mit dem Sieg, den hätten SIE von Haus aus sicher. Nachdem SIE den schon längst davontrugen.

Wiewohl einen jeden ständig nichts anderes als die Nachricht mit der fortgesetzten Ausdehnung aus dem Kosmos erreicht. Nichts sonst, das das All im Grunde mit einem teilt. Auch heutzutage des weiteren nicht.

Die nächsten Fortsetzungpunkte, die man ans Satzende zu setzen hat. wie heftig man auch, irdisch der Große Knall-Jünger, das Verlangen danach hätte, bei Zeilen den Schlußpunkt unterbringen zu dürfen. Keine Pünktchen, den PUNKT.

 

 

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