Keine Freude nirgendwo
Was allerdings auf Erden kaum was gelten soll. Geradezu dort. Tatsache, nur weil einen aus dem Weltall dahingehend keine Nachricht ereilt, bedeutet das auf dem Erdenrund nicht, daß das All nicht irgendwie doch eine abgeschlossene, begrenzte Fläche wäre.
Das zählt demnach kein bißchen irgendwie was, daß man auf der Welt, auf der der Mensch umgeht, auf ein neues das EINE zur Kenntnis zu nehmen hatte. Das Ding mit der Unendlichkeit. Und nicht das mit dem Begrenztem, Limitierten.
Mit der neuesten Technik, alles rechnergestützt und des weiteren mit manchem an menschlichen Einfällen hochgerüstet, mit allem war nichts. Irgendwas Besonderes noch viel weniger. Neuerlich.
Nichts weiter, das die Kosmosweite mit einem teilte. Weiterhin, daß man die unendliche Horizontperspektive für das Kosmische herzunehmen hat. Sonst, daß wenig vorherrscht, als die unaufhörliche Kosmosweite.
Derweil, kurz gesagt: nichts menschlich Erhofftes, DAS, das man zum Vorschein bringen konnte. Nochgerade auch angesichts der menschlichen Religionsmotivation läßt sich das festhalten: die Begeisterung hält sich in Grenzen. Nicht das bißchen war dafür im Garten; zumindestens nichts Realeres, das man als Mensch unter Mensch äußern könnte.
Nirgendwo scheint eine irgendwie geartete Endspielszene auch nur Andeutungsweise auf. Vor die Optik geriet einem dahingehend nichts. Wobei es überdies scheint, daß es so das eine Große Knall-Motiv lediglich jenseits vom Mond größer wo gibt. Ansonsten kaum anderswo. Nahezu beinahe nirgendwo.
Die Entfernungen bleiben, allen immer verzweifelter werdenden Blicken von der Erde aus zum Trotz, wie eh und je: endlos. Eine verwüstende Strecke an Unaufhörlichkeit, unsägliche Ewigkeit.
Was jedoch einer Gegenseite am Spieltisch kein bißchen was sagt. Nur weil da eine Betrachtungsweies nicht an die Kosmoswirklichkeit heranreicht, spielt sich dort wenig ab. Lange wird deswegen nichts zugegeben, eingestanden, vielmehr herrscht Interesselosigkeit vor. Allem Kosmischem, als würde man dem trotzalledem am liebsten nur immer in einer Tour widersprechen.
Am allerwenigsten läßt man was davon hören, daß hier wer im Grunde nur weiter am Verlieren ist. Als derjenige im Pokerspiel, der, droben am Großen Knall, ohne Unterlaß ausschweifend herumgestikuliert und was gewichtig meint. Ohne Beweise für Ansagen anzuliefern. Bei einem Blickwinkel, den sich manche Menschenwelt ziemlich exklusiv behält. Drunten, auf der Bodenmatte des Menschen, kann man das anscheinend daher- und unterbringen, da sich was als Dauerhaftiges bewahren. Nicht mal ein Stückchen muß es mit der Realität Schritt halten.
Vielmehr sollte die gegenübersitzende Partie, die mit dem Kosmosrealen ohne weiters mitgeht, ihr Verliererwesen eingestehen. Denjenigen Besagten wie bisher jede Deutungshoheit zugestehen. Anscheinend deswegen, weil man sich als Rechenmeister gut an den ganz frühen Urknall-Moment heranrechnen kann. Deshalb sollt man jedes Zugeständnis machen. Vor allem sich auf Erden kasteien. Als wer, der der Unendlichkeit des Alls den Vorzug gibt. Ncht bei denen dabei ist, die das mit der Limitierung, Ein-, Beschränkung sichten wollen. Wobei es die am Urknall eigentlich doch sind, deren Betrachtungsweise mit jedem Blick noch tiefer hinein zurückgewiesen wird.
Die anderen Bestimmten, die die Vorstellung doch hätten, daß was wo zwingend enden müßte. Bloß ... Ist bisher einmal je was anderes als das losgewesen, als daß man noch eine neue Runde tiefer in die Untiefen hineingesehen hat? Ohne auch nur nebenher einen Hauch des Vermuteten zu sehen zu bekommen. Nichts Besseres, als die fortgesetzte Ungläubigkeit der Urknall-Jünger. Erneut deren Unzufriedenheit und bittere Enttäuschung angesichts ihres einen Weltenentstehungsmodells, das die Kosmoswirklichkeit als das Reale von sich wies.
SIE sind nichtsdestoweniger die Ansager am Wissenschaftshof, äußern dauernd ihre Urknall-Ansichten, um den letzten Realitätsbeweis doch schuldig zu bleiben.
Außerdem, sozusagen, alles ist scheinbar auch nur deswegen weiterhin klasse für SIE, weil es dort, drunten auf Erdbodenfläche, scheinbar ein Gewohnheitsrecht gibt. Für die mit dem Denken an Grenzverläufe, Einschränkung. Und DAS angesichts einer hauptsächlich beim Menschen imaginierten Knall-Szene. Eine, die es irgendwann vor Urzeiten gegeben haben soll, daß mal was daherknallte. Trotz all ihres Unbewiesenen bleibt es nichtsdestotrotz bei all dem Gewohnten. Dem Patt am Spieltisch. Pari steht man irgendwie. Dort, wo vor allem Menschen es sind, die Spielfiguren in der Landschaft rumschieben, als wäre das für das Kosmische und dessen Betrachtung wirklich größer von Belang.
Manches wird also beim Menschen in Ruhe gelassen, wiewohl das All draußen in Echt nichts anderes als ständig die nächstfolgende wüste Ausdehnungsweite präsentiert. In der Jetztzeit gab es den einen Sachverhalt erneut. Es ist Fortsetzungsgeschichte. Nichts als fortsetzende Pünktchen sind hier als die tatsächliche Realität zu erkennen und zu setzen. Nichts Anderweitiges erreichte einen aus den Sternwarten an Kunde, als die fortlaufende Grenzenlosigkeit. Anderes, das ist nicht wahrheitsgemäß.
Nur, daß man dem nicht größer Raum greifen läßt, wohl weil die Menschenweltverhältnisse so und so sind. Deshalb geht es beim Menschen kaum anders zu als gewohnt. Herrscht angesichts einer Nachrichtenlage, auch der neu entstandenen, kein bißchen eine Freude. Sondern gleichmütige Stille und Ruhe. Das mit einem Großen Knall bleibt dauerhaft im Spiel: weil für DIE Szene gegangen wird, obzwar man eine neue Runde an endloser Weite übersieht. Die Fortsetzung hinterher, derweil das menschengeschaffene Gerät, das Kameraauge aufs neue eins veranstaltete: abzusacken, den Geist aufzugeben. Der Bilschirmmonitor wurd schwarz.
Trotzdem wird nichts anderes angesagt als das, daß nichts los wäre hier. Außerdem, wenn die Situation ist, wie sie ist, dann ändert sich eben das mit der Grenzziehung ein bißchen. Schiebt sich da eine Linie kurz nach weiter raus.
Diese Parole, die ist da in erster Linie die, die vom Menschen beim Menschen ausgegeben wird. Damit sich eine Sicht-, Betrachtungweise weitererhalten kann. Die eines Anbeginns infolge eines elementaren Böllerschlags.
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