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Blog von TeddeMehr

Die heutige Sicht reicht nicht hin

4. März 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Während da Tatsache ist, daß die Zwanziger Jahre nach dem Millenium da, das Kosmische menschlichen Vorlieben und menschenweltlichen Modellvorstellungen, weiterhin kein bißchen was zugestanden hat. Obwohl sich mit denen beim Menschen äußerst kompliziert mathematisch herumrechnen läßt.

Was immer schlau gewußt und berechnet wird, dabei tatsächlich unterm Strich herauskommt, das heißt geradezu nichts. Die unendlichen Fernen, in die man handelsüblich hineinsieht, bestreiten DAS. Indem es schlichtweg immer weiter geht, hier. Und noch mal eine Runde weiter raus.

Apropos Runde ... Eine neue Runde, die ist auf Erden beim Menschenwesen anscheinend vorübergegangen. In heutiger Gegenwart, Zwanziger Jahre nach dem Millenium. Die heißen, wohlgestalten Nummerntafelbräute könnte man eine Nummerntafel hochhalten sehen. Würde man sich die Geschichte mal in der Weise vorstellen. Währenddessen man da als bestimmter Mensch so zu umschreiben wäre: Man ist eigentlich hübsch grün und blau geschlagen, blutüberströmt. Wankt im Boxring nur so in einer Tour groggy rum. Nur - niedergehen mag der eine Boxer deswegen einfach nicht. Für die Erdenweite und mit seinen Erdenblickwinkeln, da hebt er die Fäuste. Dort, beim Menschen, treffen die Schläge auch. Trotz dem an Betäubung, Torkeligkeit, das einer unterwegs hat.

Man mag mithin kaum einen Schmerz spüren. Auch nicht bei der nächstfolgenden Ewigkeit an Weltallausdehnung, die über einen gekommen ist. Mit den neuesten Glitzerlichtern, die sich doch als Galaxien bestimmen ließen. Wiewohl manch ein Gottersucher, einer, der hauptsächlich deshalb in die unendliche Weite des Alls hineinblickt, sich sicherlich alternativ, anderweitig äußern und festlegen hätte können. Bei dem, was sich da in einer unendlichen Wüste dem Menschenauge vorzeigte. Noch niemals zuvor von einer Menschenkreatur gesichtet, und trotzdem herrscht erdenweit die Stille vor. Nichts ist abzufeiern, deswegen. Als wär man mal niedergeschlagen. Wüßte sich nichts. Gefeiert werden statt dessen irgendwelche nordamerikanische Wissenschaftler, gut am Urknall. Sie bekommen da einen Nobelpreis  überreicht, eben weil sie sich um den Großen Knall verdient machten. Ihre Verdienste, IHM irgendein Fundament zu verleihen.

Auf was da was auch fußt, das All legt zwischendurch Widerspruch ein. Bildaufnahmen beweisen die Unendlichkeit. Daß es nochmals die Fortsetzungsgeschichte gibt.

Andererseits, vielleicht gar ein Glück am Erdball droben, daß da die Schärfe der Kameraaufnahmen so unzweideutig nichts zu wünschen übrig ließ. Daß jedermann die wüst fernen Dinger dort klar als Galaxien erkennen mußte, wollte er sich nicht vollends der Lächerlichkeit preisgeben. Jedenfalls war das mal die Sprachregelung: Es sind Galaxien.

Trotzdem, das ist festzuhalten: Der letzte Schrei, der ist die gegenwärtige Hochtechnologie auch schon wieder nicht mehr. Nachdem diese erneut den Geist aufgab, alles für die Katz für den und den ist. Weil ER nichts zu blicken, zu sichten in der Lage war und ist. Nichts Brauchbares vermochte man zu erkennen. Oder denkt hier wer, es dreht sich die gesamte verzweifelte Art nur darum, neue oberdoofe Links-, Rechtsdrehergalaxien zu Gesicht zu kriegen? Welche, wie man sie im blanken Dutzend billiger in der Nähe der Galaxie Milchstraße und sonstwo überblickt. Galaxienstrukturen, wegen denen man sich nun wirklich nicht abzumühen hätte, die mal kurz anschauen zu dürfen.

Oder ist das nicht jedem von Haus aus das Sonnenklare, daß man selber auf einem Planeten in einem Sonnensystem sein Dasein hat, das n einem Spiralarm der Spiralarmgalaxie Milchstraße zu verorten ist? Die Galaxie Milchstraße, hübsch vergleichbar mit den Spiralendingern dort, ganz weit draußen und gut für Fortsetzungspunkte.

Dieselbe Abbildung, die Galaxie Milchstraße: eine Galaxie mit Spiralarmen. Als Galaxiengebilde dieselbe Mode, die die Galaxie Milchstraße nimmt. Geradezu altbacken im Heute, die Galaxie Milchstraße.

Oder nicht? Oder glaubt hier wer in Echt, man glotzt wegen solchen handelsüblichen Galaxien-Sichtungen so tief rein in den Kosmos? Derweil man denn die nächste schlimme Enttäuschung erlebt hat, nachdem schon alleine der bloße Kamerablick hinein in die wüstesten Untiefen keine anderen Beweise für irgendwas als für die Unendlichkeit erbringt. Kein Stückweit etwas für eine Abschlußszene am Großen Knall, das zum Vorschein kam. Außer Trotzmienen hat das Lager, das den Großen Knall unterwegs hat, sich mit ihm umtut, nichts herzuzeigen. Doofe Weltallentfernungen hat man mitzubekommen, nichts sonst. Muß man DAS aber haben? Derweil niemand das aufhellt, welche Probleme SIE als Unendlichkeitsseher haben, diese Kosmosrealität DRÜBEN welchen klarzumachen. Dort, wo die Theologie gelehrt wird. Auch nur ein kurzer Sprung ist es, an jeder Universität beispielsweise, rüber zu DENEN. JENEN, bei denen sich vor Jahrzehnten nochgerrade jede einzelne Bücher-der-Bücher-Silbe bewahren ließ. Selbst das Im Anfang schuf .... Dann fand ER, es wäre gut. Wobei auch an dieser Glaubenslehre-Fakultät zu guter Letzt noch was Besondres kundgegeben wird: eine Abschlußszene. Irgendwas von einem Jüngsten Tag, an dem wer erscheint. Ein Jüngstes Gericht soll nach einer Totenerweckung daraus resultieren.

Jahrzehntelang Frieden haben DIE nun heute schon wieder. Am Urknall sind SIE quasi von allem in Ruhe gelassen. Die, die jederzeit wieder beginnen könnten, damit anzufangen, daß man Wissenschaftsleute in ihrer Gottlosigkeit auch exkommunizieren kann. Wenn dem und dem, weil man an oberer Stelle vorstellig wurde, die Professur nicht zu entziehen, wäre, weil er dem Ketzertum zugeneigt wäre.

Ein offenes Geheimnis des Mittelalters, das mal zu erwähnen: daß die Wissenschaften und deren Gelehrte mannigfaltig kontrolliert wurden. Es wurde umfänglich zensiert. Eine Auswahl dessen getroffen, was einer wissen durfte, was nicht. Gewöhnlichen Leuten sollte nicht so der große Horizont gegeben sein. Wenig sollte schließlich vom Kirchgang abhalten, und auf geistlichen Trost sollte gebaut werden.

Dort, am Großen Knall, da waren Wissenschaft und Theologie auf vielfältige Weise miteinander in Einklang zu bringen. Ein paar Dekaden doch erst her. Ein Großer Krieg endete, und man regierte nichtsdestotrotz in despotischer Manier am Wissenschaftshof durch. Proklamierte den Großen Knall.

Von dem her, die Kosmosweite, daß da in einer unsäglichen Ferne das sich hält, daß reingarnichts aufscheint, das ist nochgerade der blanke Frevel, der sich damit zu Ausdruck bringt. Eine ziemliche Kluft. Hier das Universum, dort die auf Erden derzeit des weiteren bevorzugte Betrachtungsweise. Ganz unverdrossen.

 

 

 

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