Muß es denn die Wirklichkeit sein?
So richtig mag das Universum das mit dem Großen Knall, der auf Erde eine Großinstallation hat, nicht teilen.
Geradezu bitten läßt sich dahingehend das doofe Weltall. Bildet da nichts des letzten Benötigten ab. Und das auf der Fortsetzungsschiene.
Mit den einfachsten Maßnahmen, die nichts mit den kompliziertesten mathematischen Berechnungen von Naturwissenschaftlern zu schaffen haben, unterrichtet der Kosmos jeden darüber: daß Fortsetzungsgeschichte ist. Zu mehr hat man es als Erdbewohner noch nicht gebracht, als zu den Fortsetzungspunkten. Überdies gibt es kaum was als Einzelstück, Singularität. Wie es eigentlich auch rund um den Erdglobus die Ein-Gott-Götter-Gottheiten im halben Dutzend billiger gibt. Nur, von dem einen weniger wahrgenommen als von einem anderen. Wie einer eben so die Anzahl an Religionen zur Kenntnis nehmen mag, während er womöglich einer einzelnen anhängt.
Nahezu alles tritt in Haufen auf. Geradezu auch in Heerscharen. Wie in der Jetztzeit, die Zwanziger Jahre nach dem Millenium, nachdem man auf der Erde drunten, in einer nahezu unvorstellbaren Unendlichkeit von hier, doch plötzlich das Unterschiedlichste sieht. Vor allen Dingen jedoch eins: Spiralarmgalaxien, die ihre Mode von früher präsentieren. Jene Galaxien genannten Stasisgebilde Schwarzer Löcher, die zum Vorschein kamen, die bis vor kurzem wirklich noch nie jemals zuvor ein Erdbewohner gesehen hat.
Allerhöchstens vermuten hat das eventuell einer können, das, was man im Heute dort außerhalb überblickt, daß das eine hier auch dort draußen die Möglichkeit sein kann.
Bis der eine begutachtende Blick einem abbricht, weil die Technik den Geist aufgibt. Weil so das hochgerüsteste Kameraauge des Menschen die nächste Begrenzung erreicht hat.
Sonst aber hat hier nichts ein Limit. Vielmehr ist nichts als Fortsetzungsgeschichte. Ob es einem Große Knall-Gläubigen nun taugt oder nicht. Den einen Bestimmten, auch zu mehreren, so viele, daß denen ihre grundlegende Unzufriedenheit anzumerken ist. Nachdem da draußen das nächstemal nichts in ihrem Sinne gesichtet werden konnte. Weit und breits nichts, das IHRER Interessenslage entspräche. Bei dem Druck, der wegen den verschiedensten Vergangenheitsverhaltensweisen auf Erden auf IHNEN lastet. Eigentlich herrscht einige Verzweiflung angesichts der Kosmosweite und der unnachgiebigen Unendlichkeitsperspektive bei IHNEN vor.
Tatsache, die Punkte, die SIE ans Satzende zu setzen haben, sind nichts als Fortsetzungspunkte. Sonst ist IHNEN kaum irgendwas.
SIE, die bei dem unaufhörlich Fortlaufenden nahezu ungläubig bleiben. Die Ungläubigkeit in Reinkultur sind SIE. Als diejenigen, die nicht einsehen können, daß sich nichts von dem erfüllen will, was sie sich ewig vorstellen, denken. Nicht das kleinste bißchen was von dem in den Sternwarten Gesichteten, das perspektivisch das IHRIGE ist. Voll wenig wird IHNEN vom Weltall zugestanden. Infolge einer mut- geradezu böswilligen Kosmosweite, die Weile hat.
Hier, das Kosmische, von dem einfach nicht zur Kenntnis genommen wird, daß SIE die einen sind, die seit Jahrzehnten jetzt schon, so jenseits vom Mond, wichtig- und großtun. Seit ein paar Dekaden wird gewichtig von ihnen herumgestikuliert. Wissen, Gewißheit grobkernig kundgegeben. Auf ihre eine Wissensansage verweisen SIE, darauf, daß diese ein Rechenfundament hätte. Bei dem, was, IHRER Meinung nach, unter dem Strich herauskommen sollte. Geistig sollt man dem lieber weiterhin folgen, sich darin nicht beirren lassen. Oder guckt hier niemand die hochgereckten Zeigefinger, die dem Ungläubigen drohen?
Demnach, da draußen muß wo mal Schluß sein. Weil SIE das so in der Imagination haben. Angesichts dieser umfangreichen Anfang-, Mittelstück und Endspielbetrachtung, die das IHRIGE ist. Weil so was im übrigen auch schon seit einer halben Menschenweltewigkeit in Büchern der Bücher geschrieben steht.
Nahezu ein Wissenschaftskreationismus beherrscht die Erdenwelt, an dem sie bei einer Kosmosausdehnung von vier- bis achtzehn Milliarden Jahren schon ziemlich herumgefeilt haben. Wobei für sie das durchaus ein klein wenig ein besserer Niederschlag war, als man in eine Dreißig-Milliarden-Jahre-Distanz hineinblickte. Und jetzt, die Zwanziger-Jahre-Gegenwart nach dem Millenium, wurd nur nochmals ein ziemliches Stückweit tiefer in die fürchterliche Untiefe hineingestarrt. Erschreckend, welche Distanz. Alles kaum wahr.
Wobei: Ist irgendwas geschehen hier, deswegen? War etwas? Nichts ist passiert, echt wahr. Niemandem am Urknall droben. Schließlich könnt es auch für SIE und ihrer Legendenbetrachtung weiterhin alles noch geben. Das EINE bleibt die Möglichkeit, das, daß auch Sie das doch mal zu Gesicht kriegen könnten, was SIE dringendst nötig hätten. Und zwar das, an ein Ende zu blicken. Das, daß Schluß, Aus, Amen wäre. Schicht im Schacht.
So an sich hat sich nicht das allergeringste ereignet: außer dem, daß tatsächlich keiner oben sitzen könnte, von einem Thron herunter auf einen hindeuten dürfte. Mit seiner Lieblingsansage: besser was hier mal ernst zu nehmen. Gott teilt in Gut und Böse ein. Gott schickt von dannen. Während die anderen IHN begleiten dürfen, die ER nicht wegzuschicken gedachte.
Muß man betrachten: DAS, was tatsächlich Ereignis hatte, ist hier DAS, daß erneut das Beste vom Besten, das man als Mensch an Hochtechnologie zur Verfügung hatte, versagt hat. Den Geist, daß das Menschengeschaffene aufgab. Die Arbeit, die hat demnach weiterzugehen. Mit ihr darf man nun nicht aufhören. Die Arbeit, bei der die einen eine bessere Hoffnung haben, während den anderen diese Hoffnungen an sich piepeegal sind. Interessant ist das Gesichtete trotzdem allemal. Für den Wissenschaftler. Selbst, wenn der Rest nicht so DAS damit anfangen kann. Außer, man ändert mal was daran ab. Umschreibt Dinge anders. Daß das keine Ga-la-xien wären, die man sieht. Und so das. Das, das man verstehen muß.
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