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Blog von TeddeMehr

Nur die fortgesetzte Unendlichkeit

9. März 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Was Leute auf Erden ab und zu für komische Gespräche führen -und, vor allen Dingen mit wem. Das ist regelrecht wie Geisterstimmenhören. Gut eine Möglichkeit, mit so was in der Psychiatrie zu landen. Bei der Frage, muß man sich Sorgen um jemand machen. Sollte es so weit kommen, daß sich da Kleinigkeiten zu einem ernsten Problem auswachsen. Vielleicht wegen einer durchgreifenden religiösen Eiferei, die man plötzlich zur Schau stellt. Das, was sich Fanatismus heißt.

Dinge, wie sie seit altersher möglich sind. Was Inbegriffenes bei einem zuviel an einer intoleranten Weise aufgrund von einem Übermaß an Gläubigkeit. Bei was, das jederzeit in religiösen Fundamentalismus ausarten kann. Immer, wenn man was wähnt, und das sich dringlicher Bahn bricht.

Was bedeutet, auch eine böse Sache für den einen oder anderen, daß es im Kosmos nicht unbedingt viel für einen gibt. Wegen den Fortsetzungspunkten, die zur Zeit angesichts der unendlichen Kosmosausdehnungen weiterhin ans Satzende zu setzen sind.

In heutiger Gegenwart könnt so ein Kreationist ziemlich angesäuert sein. Angesichts von allem Fortwährenden, Uneingeschränkten. Endlos alles, unaufhörlich.

Mancher Kreationist, der behauptet sogar, alle Welt hätte vor zehntausend Jahren oder so erst angefangen. Das, worauf Darwin verweist, das wäre nicht. Lieber hält man sich an seine Glaubensschriften, die Begebenheiten so und so andeuten und vermuten lassen. Derweil es in der Wissenschaftswelt knapp mal ähnlich aussieht. Faßt man so die Wissenschaftskreationisten ins Auge, die allerdings nicht auf eine Zeitsphäre von zehntausend Jahren beharren. Bei so vier- bis achtzehn Milliarden Jahren halten sie im Heutigen einigermaßen ihr Zeitraumlimit. Demgegenüber das für sie doch schwer ein Problem ist, daß man heutzutage sogar noch mal um einiges tiefer hineinsieht ins Universums, als bis vor kurzem noch. Geradezu grenzenlos, ohne Haltepunkte, so präsentiert sich einem die Weltallausdehnung.

Erst mal, die Sichtungsszene nahm mal bei dreißig Milliarden Jahren einen längeren Halt. Bis es in der Jetztzeit geradezu auf eine ungeheuerliche Weise mit allem weitergegangen ist: Tief in die Weltraumuntiefen, daß man hineinstarrt. Ungeheuer wüste Distanzen, die gesehen werden. Weit, weit jenseits jener besagten dreißig Milliarden Jahre, die gerade noch erträglich, statthaft gewesen wären für einen. So eben noch achselzuckend Dinge abzutun.

Derweil, diese Gegenwartszeit, lange auch schon vor dem Jahr '20 nach dem Millenium, alles in verwüstender Weise noch weiter in die schrecklichsten Untiefen hinausrutscht. Und das, ohne daß man deswegen was zu sehen zu bekommt. Zumindestens nichts, das die eigene Modellhaftigkeit in die Vorhand brächte. Das heißt, man beguckt eigentlich immer etwas. Kaum mehr wahr, so weit weg. Allerdings nichts davon ist gut für das menschliche Denk- und Vorstellungsmodell. Nichts des dafür Erforderlichen, Verlangten. Lediglich eine neue, nie zuvor wahrgenommene Galaxienstrecke. Heerscharen von Links-, Rechtsdrehergalaxien, diese, daß überblickt werden. Massen an jenen Galaxien genannten Stasisblasengebilde Schwarzer Löcher. Mit denen jedoch aufs neue nichts zu einem Abschluß kommt.

Bloß das Sichtungs- und Verortungsgerät, das kippt weg, gibt neuerlich seinen Geist auf. Mitten bei den Fortsetzungspunkten erfährt man ihn, den Abbruch.

Was für das Irdische durchaus eine Aussage hat: Das Weltall verweigert sich einem auf Erden. Das Weltall zeigt einem eiskalt die Schulter und nicht das, was man gerne sehen würde. Angesichts des einen Betrachtungsmodells, das man auf Lager hat. Für das Erdenweltweite durchgreifend untergebracht. Das eine, das beim Menschen so vielen so gut getan hat. Das erfährt nichts Gutes, vor allem weiter keine abschließende Bestätigung. Könnt man das nicht, die eine Grenze nicht dauernd nochmals nach weiter raus setzen, schieben, wäre das nahezu der Untergang. Das Kartenhaus, das böse in sich zusammenfiele.

Deshalb nimmt man eigentlich in erster Linie kaum was einer Freude rund um den Erdglobus wahr. Wegen dieser schrecklich unerfreulichen Universumsweite.

Viel zu viele Begutachter, Betrachter, die DAS, das, das man gesichtet hat, kein bißchen jubilieren läßt. Schließlich hat man vor Jahrzehnten die Weichen für die Szene beim Menschen auf anderes gestellt. Nicht die offene Ansicht, sondern die verschlosseene Kiste. Der, daß man den Vorzug gegeben hat. Für alle Menschenwelt.

 

 

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