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Blog von TeddeMehr

Die Sonnenart in der Mitte

9. August 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Schwer zu sagen, warum es bei Sagittarius A brennt.

Oder auch nicht.

Bei der Fragestellung kommt es ganz drauf an. Je nachdem, wie man Dinge vermutet.

Nur, gesehen hat man so was durchaus lange schon. Jedoch in anderen Spiralarmgalaxien, in denen in der Mitte eine Art Riesensonne grell aufgegangen zu sein scheint.

Derweil das nicht das Anliegen eines Schwarzen Lochs ist, das einen Galaxien-Mittelpunkt abbildet. Gemütlicher dürft es da dafür zugehen, erfreulicher, wenn da das Zentrum-Schwarze Loch nichts als eine lichtschluckende Schwärze präsentiert.

Das andere heißt, es herrscht Unruhe, gleißt, scheint da was sonnenähnlich daher. Dann könnt man das des weiteren so umschreiben, es ist etwas nicht unbedingt wie üblich, gewohnt, normal, vertraut. Das Schwarze Loch, es hat keine Kontrolle über sich, Kontrollverlust; es mußte tatsächlich echte Abwehrmaßnahmen ergreifen. Was sich dem Betrachter als schrilles Gegleiße äußert.

Und das, was da attackiert, ist auch nicht notwendigerweise ein Geheimnis: das Vielzuviel, das über das Standardmaß Hinausgehende für das eine Schwarze Loch, Sagittarius A, das fünf Millonen Sonnenschweren rechnet. Die Schweren von fünf Millionen Sonnen. Der Erdstern Sol entspricht einer Sonnenschwere.

Das Überschüssige, das die zu einem richtigen Duschkopf gewordene Düse wie wild, voll verzweifelt ins Stasisblasen-Rund hineinballert, rumverteilt. In einer Tour. Außerdem in einer irren Taktung. Der Verteiler rast, spinnt, ist der Wahnsinn.

Dicht wie der übelste Starkregen ... Wie immer man diese Wucht beschreiben will, mit der von Sagittarius A nach bestem Wissen und Gewissen von sich gewiesen wird. Was geht. Wie Sagittarius A kann.

Schließlich: Auch in ein Schwarzes Loch geht nur ein gewisses Maß an Verarbeit-, Aufbereitbarem hinein. Was darüber hinausgeht, ist bedenklich. Greift das im Kern im Grunde an. Ist mitunter eine argböse Angriffsweise.

Bei der sich auch die Frage stellt, wie es dazu gekommen sein mag.

Teilen die der Wissenschaftswelt doch mit, daß dem eine halbe Ewigkeit so war, daß sie die Schwärze eines Schwarzes Lochs sahen, bei Sagittarius A. Eigentlich, seitdem sie das eine Zentrums-Schwarze Loch am Beobachungshorizont hatten, war nirgends bei IHM nichts anderes zu erkennen, als die finstere Ruhestellung des Lichtschluckers. Das schwärzeste denkbare Schwarz.

In dem Sinne, nahezu eine Überraschung, die jüngst über SIE gekommen ist, als die der Wissenschaften. Durch das, das man seit Ende der Zehner-Jahre bis heute, Jahr '21 nach dem Millenium, zur Kenntnis zu nehmen hat. Seit kurzem also, jüngst die Erdentage. Seitdem das Licht aus dem Zentrum der Galaxie Milchstraße eben damit vor Ort eintraf, am Blauen Planeten, für die eine andauernde Teleskopwahrnehmung.

Jenes besagte Licht, mit Lichtgeschwindigkeit vom Mittelpunkt der Galaxie Milchstraße nach hierher, Spiralarm der Galaxie Milchstraße, auf der Reise gewesen. Vierundzwanzigtausend Jahre brauchte jenes Licht, vor Ort einzutreffen. Sich mitzuteilen.

 Vor vierundzwanzigtausend Erdenjahren hat eine Geschichte urplötzlich angefangen, dort, bei Sagittarius A. Jetzt wurd einem davon Kunde gegebenweiß man Bescheid. Wegen dem Licht, für das man den Sehsinn ausgebildet hat, das jene eine Vierundzwanzigtausend-Jahre-Strecke bewältigt, genommen hat. Mit allem, das ebenfalls auf Lichttempo hochgejagt ist. Die besagten Duschkopf-Präsente, das Rumverteilte. Alles, das der Lichtgeschwindigkeit mitkommt, auf sie hochgejazzt: jene abge-, versandten ultraheißen Plasmapakete, die das der Jets sind.

Nur, das Licht, das bleibt lichtschnell, während das andere immer weniger die Lichtgeschwindigkeit nötig hat. Um trotzdem dazusein. Im Heutigen.

Je mehr Zeit vergeht, umso langsamer darf da was rüberkommen, gemessen werden. Um nichtsdestotrotz Präsenz zu haben.

 

 

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