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Blog von TeddeMehr

Die eine Legende, eine unter mehreren

13. September 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Schon im neunzehnten Jahrhundert war das demnach eine Überlegung mancher Wissenschaftswelt und so, daß im Kosmos eine verdichtete Ladung hochgegangen wäre. Als der Ausgangspunkt von allem hier.

Sozusagen, es explodierte etwas Dynamit in der Landschaft rum - und bis ins Heutige hinein fliegt das von dannen, spritzt, verteilt sich im Leerraum rum.

Eine der Weltenentstehungslegenden war DAS, daß die kosmische Welt krachend ausbrach. Längst zu Neunzehntes-Jahrhundert-Zeiten.

Es blieb jedoch bei einem, daß DAS eine Weltenentstehungslegende von mehreren war. Grundlegenderes maß man DEM nicht zu. Zu nichts ließ man es kommen. Von dem her.

Auch wenn das mit der Detonation diesem und jenem bereits eine äußerst nützliche Überlegung war. Das ganz Große ließ sich daraus nicht machen. Dafür war die Wissenschaftswelt zu distanziert, kühl, gleichmütig. Maß manchem zu wenig Bedeutung zu. Obwohl ... Betrachtet man sich schließlich das, daß es für einen Böllerschlag einen Auslöser geben muß. Jemanden, bestimmt ein Gotteswesen, der die Hand an die Zündschnur legt. Eine göttliche Macht, die da was entzündet hat. Loszuglimmen begann  es, bis ... Bis sich Zündung ereignete: peng!

Trotz diesen Anklängen, daß sich für der Wissenschaften weniger was änderte. Keine größeren Ereignisse, daß sich deswegen abspielten. Am Erdenrund.

Auch wenn Gedanke mit der Lunte ... Da entspricht was einer Szene, der Weise, wie wenn man einem das zur Kenntnis bringt, daß etwas erst mal loslegen muß? Das eine, das auch so in altvorderen Religionstexten besprochen wird. Bei Zeilen wie - Im Anfang schuf ... Später der Spruch: Dann war es irgendwann gut. Nach dieser, jener Schöpfung die Feststellung, daß allem Genüge getan wurde ... Jetzt langt's.

Mit eine der Weltenentstehungslegenden, die eine mit der Böllerei, die das Kosmosausmaß hervorbringt. Dabei wurde es nichtsdestotrotz belassen. Wiewohl dieser, jener die Geschehnisse noch weiterführender erläutern konnte. Da was als Einzelstück ansagen, singulär. Eine Beifügung, die Anklänge hat, bei der Ansage, da wäre ein Gottwesen, das dazukommt.

Wirklich einiges, das in das nach dem Knallmoment hineininterpretiert werden konnte. Geradezu alles noch sich umfänglich machen. Auch das Fortwährende der Lebensgegenwaart war in der Perspektive inbegriffen. Der Ort, wo man als Mensch im Gegenwärtigen sein mehr oder weniger tristes Dasein fristet. Als der, der mit den eigenen Lebensumständen herumzukämpfen hat. Während alles scheinbar noch unendlich lange währt. Bis jegliches ein Ende nimmt, das betrifft einen überhaupt nicht.  Das, daß es mal aufhört, mit DEM einen Spaß. Da hat man denn scheinbar auch als Knall-Jünger geradezu noch ewiglich auf was hinzuwarten. Darauf, bis es kommt, wie es kommen muß, am Großen Knall, daß der mal wo seinen Abschluß findet. So irre weit, wie da die Schockwelle läuft. So großflächig, wie es da im Weltall zugeht. Welche Entfernungen da auch genommen werden. Nur, im Grunde, muß doch alles irgendwo mal aufhören mit dem Davonfliegen hier. Womit dann, nachdem eins, zwei gezählt werden kann - der Anbeginn und das dazwischen -, es bei der Sachlage zum Dritten kommt: dem Abschluß. Oder, anders ausgedrückt: zum Jüngsten Tag.

Bei den Erläuterungen mancher Religion schließt sich doch irgendwo mal der Kreis. Am Ende aller Tage, daß sich noch das Unterschiedlichste einstellen soll. Wie eben die Religionsverheißungen so im einzelnen sind. Die Frohen Botschaften. Die man dem Sterblichen im Leben gibt, daß dieser irgendwo bei der Stange bleibt. Daß was gewähnt wird, statt neugierig zu bleiben. Weil, was anderes bleibt eigentlich nicht übrig, als die Neugierde. Was zuletzt wäre. Andererseits, wenn man meint, am Schluß wäre irgendwas sicher, dann hilft das oft genug ziemlich einem Opferwillen aus. Einigermaßen nützlich, wenn man junge Leute, die ihr Leben noch vor sich haben, in kriegerische Geschehnisse schicken will. Indem man da was vorgibt, da meint, daß gesichert etwas wäre, nach dem Tod. Daß man gut mal auch vor der Zeit abkratzen könnte. Selbst wenn einem was noch länger andauern würde, normal.  Wenn man doch eh mal nach dorthin kommen wird, wo dann noch von allem, das lebt, in Erfahrung gebracht wird, was es mit dem Tod für eine Bewandtnis hat

 

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