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Blog von TeddeMehr

Wo die Welt war, als wäre mitten im Krieg Friede

20. September 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Der religiöse Blickwinkel spielte dann keine Neben-, sondern eine ziemliche Hauptrolle. Zu der Zeit, als es nach dem Zweiten Weltkrieg auf Erden Urknall werden konnte. Bei jeder Menge Gottsucher-Wissenschaftlern und als ziviler Wissenschaftler verkleideter echter Priesterschaft, die die Nordamerikaner begleiteten, mit ihnen mitkamen, sich bei ihnen einstellten, wenn die aus Amerika wo waren.

Solche Figuren also, die in die Sterne guckten, während sie gleichzeitig noch Priesterweihen genommen hatten und, war die Gelegenheit dafür günstig, sich im Religionsinteresse äußerten und danach handelten. Denen also der Große Knall von dem her genau das richtige war, das man zu verstehen wissen mußte. Die Bewandtnis des Großen Knalls, gerade für das Religiöse, die Kirchen und ihr Althergebrachtes.

All das gewann an Macht, als die Nordamerikaner die Hauptrolle in nahezu sämtlichen wissenschaftlichen Fakultäten rund um den Globus zu spielen begannen. Mithin auch eine unmittelbare Folge des Zweiten Weltkriegs. Der auf die meisten europäischen Wissenschaftsleute seine Auswirkungen hatten, während andere, aus Europa ausgereist, mitten bei der Gottsuche dabei waren. Wie frei- und losgelassen.

Der Zweite Weltkrieg führte in der Wissenschaftswelt zu einem astreinen Siegeszug des Nordamerikanischen. Der Nordamerikaner war der in der Vor-, hatte beinahe überall die Oberhand. Derweil die Demokratie, die die Nordamerikanischen zu vermitteln wußten, für die europäischen Einzelstaaten, zuvor zumeist von Despoten regiert, günstig war. Während die nordamerikanische Einvernahme, was die Bodenfläche der Wissenschaftshöfe anging, alles andere als vorteilhaft zu sehen war. Das, daß die Nordamerikaner bei jeder wissenschaftlichen Fakultät den Ton anzugeben begannen.

Die Nordamerikaner, die keinen besonderen Plan hatten, warum man Wissenschaft und Religion vielleicht besser trennen sollte. Nicht das bißchen wußten sie sich das, wie und weshalb man sich in Europa in Vergangenheitszeiten zumeist gegeben hatte. Sich der Religionsszene gegenüber kühl zu präsentieren. Sich von ihr nach Möglichkeit abzugrenzen. Da waren die aus Nordamerika tatsächlich fast andere Leute.

Auf sämtlichen Wissenschaftsgebieten waren die aus den USA nach dem Zweiten Weltkrieg-Geschehen also vorne, schlimmer, ärger als je im Laufe jeder vormaligen Epoche. Kaum wo, wo das Nordamerikanische keine Überzahl hatte. Ob in den wissenschaftlichen Fachbüchern oder bei den Wissenschaftsmagazinartikeln. Da lief das meiste freiweg auf das Amerikanische hinaus. Was mit den Begebenheiten, Verhältnismäßigkeiten in den USA zusammenhing. Damit, daß die USA sich zwar in einem Krieg befanden. Davon aber in den USA selber kaum was zu bemerken war. Wenn man nicht zufällig das Radio anmachte, das neue Fernsehgerät einschaltete, oder, wenn man ins Kino ging. Vorm Radio-, Fernsehgerät, auf seinem Kinoplatz, daß man es mitkriegte, daß man wer im Krieg war. Da kriegte man sie besorgt, die Kriegspropaganda. Sah die Geschütze schießen, Soldaten niederstürzen. Die eine Kriegssituation und ihre Auswirkungen, die bald die Tage jeder in Europa persönlich merken durfte. Derweil in den USA auch Friedenszeit sein hätte können, statt Zweiter Weltkrieg.

Von daher, die Amerikaner, die gaben in den Wissenschaften den Ton an. Manches, das mit den Nordamerikanern anders wurde, als zu jeder Ära zuvor. Infolge der Vorherrschaft des Nordamerikanischen wandelte und verkehrte sich an den Wissenschafshöfen einiges. Die kühle, zurückhaltend abstrakte Forschung und jede Menge Freigeist, die da in manchen europäischen Wissenschaftsbereichen ganz gewöhnlich vorherrschte, dergleichen schwand mit dem Auf- und Daherkommen der Nordamerikaner. Auch jene gewisse Religionsferne, wie sie ehedem bei den Europäern, die was auf sich hielten, Gang und Gäbe war. Als inbesondere die Europäischen die waren, die sich kaum von religionsmotivierten Drängeleien und Versuchen der Einflußnahme durch Priesterschaft, Kirchenstaatsgesandtschaft zu was bewegen ließen. Lieber verhielt man sich ergebnisoffen, statt sich eines Wissens anteilig zu machen. Wie es denn statt dessen dann durch die Urknall-Großinstallation geschah. Eine weltweite Einführung.

 

 

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