Bis das wirklich Hilfreiche erwuchs
Da behielten die Kirchenstaatbeamten was im Blick. Hauptsächlich das Wissenschaftliche.
Das bewahrte man sich im Hintersinn, das, was da alles vorkam, in der Vergangenheit.
Anderes besorgte schließlich kaum ärger. Geradezu dem galt kirchenstaatliche Hauptaugenmerk, wie es da im Vorlauf so zuging, am Wissenschaftshof. Als noch weit und breit kein Zweiter Weltkrieg in Sicht war.
Die Tage, während denen sich die große allgemeine Knall-Werdung, daß es auf Erden tatsächlich zu ihr kommen könnte, im besten Fall mal kurz andeutete. Derweil dafür noch einiges getan werden mußte.
Die Gegenwart von Tagen, als man bei einer Kirchenperspektive unter einer Bedrohungslage allerhöchstens keuchen konnte, was sich als Charakter nicht unbedingt so auf das Europäische und die eine große faschistische Ära in Europa bezog. Sondern auf Ereignisse rund um den Globus.
Bei so Zeiten, während denen Leute, die mit Glaube und Religion umgingen, die Gottlosigkeit an zu vielen Erdenplätzen beklagte, den Priestermangel. Zu allem Überfluß: den Götzendienst, der bei den Wissenschaften verrichtet wurde. Den, daß man zum Ausdruck brachte. Das beklagend, wie das Wissenschaftliche sich auf Jugendliche auswirkte. Auch all das Phantastische mit außerirdischen Kreaturen und so was, das, was man irgendwann statt phantastischer Roman Science fiction zu nennen anfing.
Nach einem geraumn Weilchen der Ignoranz, weil sich die religiösen Mächte im Grunde selber genug waren, unternahm man mancherlei, sich wieder an das vielschichtige wissenschaftliche Weltgeschehen heranzurobben. Suchte, mit den Wissenschaftsinhalten wieder vertrauter zu werden. Was einem noch mal besser gelang, nachdem man diese, jene Wissenschaftsstudenten für sich gewinnen konnte. Quasi welche mit irgendwelchen vielversprechenden Aussichten abwarb. Mit Berufsaussichten, obwohl man Kirche war, groß mit dem Zölibat zugange. Bloß, der Kirche konnte man auch anders dienstbar sein.
All das Wissenschaftliche, das dermaßen bedrängte, daß man im Kirchenstaatlichen selbst ein eigenes Observatorium für die Sternenbeobachtung errichten ließ. Einen Ort also, wo Priesterschaft mitunter auch unter sich in die Sterne gucken konnte. Unter sich die nächste Neuigkeit der Wissenschaftsartikelweise höchstselbst nachschauen und traut untereinander besprechen. Wobei es so weit kam, daß auch das unternommen wurde, daß in der Priestergemeinschaft gerechnet wurde. Gegengerechnet. Gemeinsam mit solchen, die einen Wissenschaftshintergrund hatten und im Kirchenstaat einen Beamtenstatus erlangten. Solche, die sich demnach, wie es früher mal gewüncht war, an die mit der Religions- und Kirchenperspektive verdingt hatten. Leute, die als Laien auf Kirchenstaatbürostühlen herumsaßen. Ohne irgendwelche Priesterweihen und die eine Zölibatmaßnahme. In nichts MUSSTEN die sich notwendigerweise enthalten, wenn sie nicht selber den Wunsch hatten ... Bloß, das mit der Priesterschaft war weiter möglich. Für SIE.
Angestellte hatte man erworben, welche mit Wissenschaftshintergrund, die im Kircheninteresse die Wissenschaftsfakultäten ins Auge faßten.
Das war IHNEN, das Allerneueste in den Wissenschaftsmagazinen zu lesen und zu erklären, die Inhalte wiederzugeben, die Wissenschaftler veröffentlichten. Bei einer Wissenschaftswelt, in der man im Grunde veröffentlichte, was man konnte. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Währenddessen so eine Kirchenseite doch ehedem, so im Mittelalter, bei der Drohung mit den Scheiterhaufen und so, die war, die über das bestimmte, was gemeine Leute, das ordinäre Volk wissen durfte, was nicht.
Außerdem war da eine weitaus üblere Bedrohungslage. Solange man so ergebnisoffen forschte. Fern jedes Götterhimmels. Allen Göttern entkernt. Daß bald die nächstbeste Überraschung noch ein Kirchenstaatswesen in den Grundfesten erschüttern konnte.
Einen Treffer, bei den Büchern der Bücher gelandet sehen, das Verlangen hatte man kein Stück. Derweil man Hoffnungsschimmer am Erdenhorizont sah. Seine Hoffnungen konnte man wirklich ziemlich in die US-Amerikaner setzen. Dort, bei den Nordamerikaner, bei denen ein paar mehr Wissenschaftsleute auf der Gottsuche waren. Außerdem vermehrten sich in den USA diejenigen Wissenschaftler, die nicht nur Astronomen, Physiker waren, sondern auch noch zur Theolgie fähig. Als Priester konnten sie jedem in der Umgebung, wollte der das haben, nochgerade auch die Beichte abnehmen. Während sie sich eher unauffällig in Kleidungs- und Modefragen in Wissenschaftszivil kleideten. In der Weise zu den Observatorien mit den Teleskopen hinfuhren. Sich zu denjenigen mit der Rechnerei in Kosmosfragen hinzubegaben, sich an allem beteiligten, dabei versuchten, mitzureden. Eine Stimme zu sein. Wie sie das eben nur immer so konnten.
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