Das amerikanische Englisch
Was hat es demnach hauptsächlich gebraucht, daß es Urknall werden hat können? Daß sich diese eine Weltenentstehungslegende, eine von mehreren, als Haupt-Element vorzeigen konnte?
Zunächst mal eine umfinsterte Epoche, während der die Aufmerksamkeit der Menschenwelt im Grunde abgelenkt war. Gleichmut hatte erdenweltweit Platz genommen; die Kirchen, Tempel waren irgendwie wieder voller. Das Geschäft der Religionen gedieh prächtig.
Die Proklamaton des Großen Knalls, bei den Wissenschaftsmenschen, die allermeisten amerikanisches Englisch sprechend, dabei ein gewisser Höhepunkt einer Ära gewaltigen Umbruchs. Der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Wobei es zuvor bereits jahrelangen Vorlauf gegeben hatte. Eine halbe Ewigkeit, daß da was hintergründig köchelte, am Brodeln war. Vor allem Dingen in Nordamerika war man groß am Großen Knall unterwegs. Beredete ihn in mit Wissenschaftsformulierungen in einer Tour.
Bis man endgültig in eine Euphorie-Laune geriet. Angesichts der Wissenschaftsneuigkeiten von Hubble und Hubbles US-Kollegenschaft. Allesamt waren sie welche, die sich mit der Reisetätigkeit von Galaxien beschäftigten. Im großen Stil brach sich der eine Knall-Moment schlußendlich seine Bahn. Statt es lieber beim Altbewährten und Spekulativen zu belassen, wollte man plötzlich eine Wissens-Lage konstatieren. Mit dieser wurde dem Großen Knall dazu verholfen, zu dem einen Ding werden zu können. Es war nahezu, als hätte es da einen Grundsatzentscheid gegeben. Selbst noch bei den Weltenentstehungslegenden wurde man übergriffig. Während alles immer vordergründig wissenschaftlich fundiert bei den Formulierungen wirkte. Widerspruch wurd zwischendurch nicht gerne gesehen, auch nicht gelten gelassen. Vielmehr, so sollte man es nehmen, als wäre alles schon der letzte Schluß, wenn man den einen Knall-Moment behandelte, mitteilte. Beim Betrachten der Galaxien-Strecken und der Art, wie sich die Galaxien verfolgten, einander hinterherkamen. Da hatte man die Idee, alles hätte mit einem Explosionsort wo aus was zu schaffen.
Während man die eine Melange mal in den Blick nehmen sollte, was so alles politisch unterwegs war, vor allem auf der nordamerikanischen Wissenschaftsbodenfläche. Alles ein Geschehehen, vor ein paar kurzen Jahrzehnten erst. Wie das Kriegsende des Zweiten Weltkriegs ebenfalls.
Erst mal: jede Menge Gottsucher gingen bei den Nordamerikanern am Wissenschaftshof um. Unter denen, daß es dann sogar noch die einer geweihten Priesterschaft gab. Solche, die das, daß sie Priester waren, äußerlich nur dann kundgaben, wenn man sie sich genauer anschaute. So im Wissenschaftlerzivil, wie sie ständig daherkamen. Derweil sie Gestalten waren sie, die in den Kosmos hinausstarrten, Wissenschaftsarbeit betrieben, um bei einer passenden Gelegenheit ihre Religionshintergründe aufscheinen zu lassen, diese unterzubringen.
Dazu gesellte sich denn auch ein ewig bekümmerter Kirchenstaat, einer, der extra seine Wissenschaftsbeauftragten hatte. Nahezu eine kirchenstaatliche Beamtenschaft, die all das weiterhin im Blick hatte, worüber vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs jahrelang auf der Erdenwelt eine halbe Ewigkeit Klage geführt wurde. Etwa das, jede Menge Priestermangel an viel zu vielen Orten am schnöden Erdenplätzchen. Während Wissenschaftler fast als Helden verehrt wurden. Bei den Wissenschaftlern waren sie, die wirklich vollen Lehrsäle. Das Wissenschaftliche, dort, wo die Götter-Aspekte kaum eine Rolle spielten. Die Wissenschaften, ein viel zu aufregender Ort nochgerade, mit eruptiven, unkontrollierten Wissensausbrüchen. Ohne daß die der Wissenschaftsfakultäten irgendwie auf irgendwas Rücksicht nahmrn, bei der Verkündigung der neuesten Forschungsergebnisse. Der Gedanke an die Befindlichkeiten jener bei Glaube und Religion: gegen Null. Bei welchen Berechnungen auch immer, es drehte sich beim Wissenschaftlichen um abstrakte Sachverhalte und Rechenresultate. Geistig schwer zu folgen, außerdem bei der Gewißheit, daß ein Schöpfer-Faktor in keiner Rechnung eine Rolle spielte.
Befürchtungen gab es da lange unter Theologen, Klerikern der und der Religion, die regelrecht noch um die Inhalte ihrer Heiligen Bücher fürchteten. Währenddessen die Schäfchen am Kirchenvorhof daherredeten, als hätten sie die Kleinigkeiten in den Wissenschaftsmagazinen ganz genau gelesen und verstanden. Überhaupt die Science fiction mit ihren Außerirdischen, Extraterrestrischen. die aus dem Himmel auf die Erde herabfuhren. Oft nach dorthin, in den Himmel, zurückkehrten, wofür ihnen einfache Apparate, Werkzeuge genügten ...
Kaum kann man sich das irgendwie vorstellen, was kirchenstaatlich los war. Gegen was Kirchenstaatsbeamte ankämpfen und politisch was unternehmen sollten.
Bloß, daß es Glücksfaktoren gab. Solche, daß ungeheuerlicherweise was unternommen werden konnte. Indem man sich an die Seite der gottsuchenden US-Stämmigen in der Wissenschaftswelt begab, denjenigen, mit denen man es von Haus aus gut konnte. Wo man auf Verständnis stieß, was die Anliegen eines Kirchenstaates anbetrafen. Außerdem war das haarscharf mitzukriegen, im Laufe jener Ära, wie der europäische Einfluß in den Wissenschaftsbereichen schwand. Wofür die rechtslastige Despotenstaatlichkeit im Herzen Europas und die blutrünstige Kriegstreiberei schon auch gut war. Daß dann das, was sich weltweit noch so forschende Wissenschaft nannte, vor allen Dingen in den USA daheim war. Mehr und mehr übernahmen die aus Nordamerika, die vorher wissenschaftlich zwar auch schon wer waren, aber nicht die Hauptsache, das Zepter der Macht bei den Wissenschaftsfakultäten, gaben ausschließlich die Themen vor.
Und die aus den USA, mit denen konnte man oft genug traut sein. Mit denen der US-Staaten konnte man sich unterhalten. Mitunter auch zielführend. Im besten Einvernehmen miteinander. Selbst bei heiklen Fragen blieb man am Ball. Beizeiten war auch bei den Weltenentstehungslegenden für den Kosmos nichts mehr das kleinste Problem.
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