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Blog von TeddeMehr

Die, die die Lücken füllten

18. Oktober 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Muß nebenbei ins Auge gefaßt werden, wie es dem Wissenschaftsvolk in Europa erging. Vor allem denjenigen, die sich nicht gleichschalten, von den "Duce"-Faschisten und der nationalsozialistischen Kumpanei vereinnahmen lassen wollten.

Die waren des öfteren wo, an unsäglich wissenschaftsfernen Orten, wenn sie nicht schlichtweg plötzlich tot waren. So in einem Konzentrationslager bei Arbeit macht frei verstarben. Wenn sie nicht wegen mangelnder Willfährigkeit an die Kriegsfront geschickt wurden, um als Kanonenfutter zu dienen, sich eine Gewehrkugel einzufangen. Daß sie also von ihrer Widerspenstigkeit etwas hatten und von einem Böllerschlag, einer Explosion außer Gefecht gesetzt wurden.

Sie, wirklich nicht mehr den Leuten angehörig, die im Laufe einer Epoche in der Lage waren, sich als Europäer auf eine sündteure Reise nach irgendwohin ins Erdenweltweite zu begeben. Sich nebenher anderswo als bei einem Frontverlauf mit viel Kugelhagel wie ein Tourist zu verhalten.

Ferngeblieben wurde jenen Örtlichkeiten, an denen nach und nach die nordamerikanische Übermacht die Wissenschaftsfakultäten restlos einnahm. Keineswegs wie so ein Demokrat, sondern nach der Gutsherrenart. Oder, es anders ausgedrückt: Die breite Mehrheit sprach das amerikanische Englisch und fühlte sich wie in der USA-Heimat daheim. Als nordamerikanischer Wissenschaftler und Verfasser von Wissenschaftsartikeln und so. Was immer die Art war, wie man zu dem Geldwerten kam, daß man dorthin gelangte, wo man hingelangte. Mit seinen nordamerikanischen Ansichten und auch einigen religiösen Betrachtungsweisen die Lücken derer auffüllte, die dem Plätzchen wegen ihren Lebensumständen und den Nöten, dem Elend, das diese mit sich brachten, haufenweise fehlten. 

Währenddessen auf der Europabodenfläche auch nach dem Kriegsende, dem des Zweiten Weltkriegs, das mit dem wissenschaftlichen Arbeiten ziemlich brach lag.

Wobei es durchaus nicht nur den einen reinen Gemüts in Europa gab. Auch die anderen, die blieben unverdrossen mit an Bord. Hatten ihre festen Absichten, sich weiterhin wissenschaftlich zu betätigen. Das war schlußendlich IHR Beruf. Nur, daß der Ruf manch eines Personenkreises als Wissenschaftler aus Europa ein Stückweit ramponiert war. Das Renommee war arg abhandengekommen. Bei dem, was die Nazi- und Duce Herrschaft als Beiwerk für einen Wissenschaftsmenschen inbegriffen hatte. Ob man nun ehedem schon eine Wissenschafts-Koryphäe war oder nicht.

Oder - wer sieht das nicht? Daß denn auch für die einer Wissenschaftsfakultät zu der Zeit große, gar gröbere Fehler drinnen waren. Die mit gewissen Verhaltensweisen während den Despoten-Jahren zusammenhingen, So ein Irrtum, eine Fehleinschätzung, die darin bestehen konnte, daß eine langjährige Parteimitgliedschaft in Erfahrung gebracht und bekanntgemacht werden konnte. Daß Unterschiedlichstes von den US-Besatzern bei ihrer Recherche-Arbeit nicht unentdeckt blieb, worüber den Nachrichtenmedien Bescheid gegeben wurde.  Außerdem, wenn sich noch das als Zubehör in Erfahrung bringen ließ, daß man sich in einem solcherart Staat, wie den einen, den die Nationalsozialisten entwickelten, noch seine Vorteile verschaffte, größere Ehrungen erfuhr, dann war der Ofen mal einigermaßen aus. Brauchte man sich für länger nicht unbedingt irgendwo blicken zu lassen, wo hauptsächlich Wissenschaftsvolk mit nordamerikanischem Hintergrund in der Vorhand waren. Zumindestens dann nicht, wenn man nicht den Wunsch hatte, ständig auf was angesprochen zu werden, was zwar jetzt wieder vorbei war. Trotzdem, darüber war zu sprechen, wurd gesprochen.

Für wen, von dem man entdeckt hatte, daß er im nationalsozialistischen Regime alles andere als darbte, sondern den großen Stil unterwegs hatte, war es nicht so leicht, sich bei US-Wissenschaftsleuten Gehör zu verschaffen. Vielleicht Widerspruch gegen irgendwas einzulegen.

Währenddessen die einen nordamerikanischen Wissenschaftsleute freiweg die waren, die mit ihren Fingerzeigen das Grundlegendste noch bestimmten. Die, die bei den Wissenschaftsmagazinen und der Forschungsweise die Tonart vorgaben. Noch mal um so mehr, seit sie die waren, die Hubbles Galaxienbetrachtung am Wissenschaftsparkett hatten. Ein Parkett, auf dem die dreißiger, vierziger Jahre hindurch nichts, auch nichts einer Kriegs- und Nachkriegszeit, wen in irgendwas bei seinen wissenschaftlichen Unternehmungen beeinträchtigte. Auch nicht bei einer Betrachtungsweise, wie man manche Verhältnismäßigkeiten am liebsten sehen wollte. Und da bevorzugten die aus den US-Staaten einiges. Auch noch bei den ganz großen Dingen, wie den elementarsten Weltenentstehungslegenden für die Kosmosweite. Selbst über die konnte man sich ausführlich unterhalten, die frühere Ergebnisoffenheit über die Klinge springen lassen. Und, wie es aussah, daß die meisten sich eh einig waren und voller Euphorie den Knallort sahen. Die Gottsucher-Wissenschaftler, denen nicht wenige waren, die vor allem. All die, die beste Kontakte hinein in den Kirchenstaat hatten. In allerbestem Austauch befand man sich. Von dem her, wenn man DAS denn präferierte, das mit den Knall, dann ... Dann zählte DAS. Auch noch bei dem, daß alle materielle kosmische Welt durch einen Großen Knall entstanden sein sollte. Bei all dem, das dieser Große Knall im Angebot hatte. Da gesellten sich Kirchenstaatsabgesandte bei einem Wissenschaftskonvent auch gerne zu einem hinzu, folgte man dort einer Einladung, statt kühl fernzubleiben.

 

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