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Blog von TeddeMehr

Dem im Glauben was Verheißenes

11. November 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

So die Feststellung von Wissen am Großen Knall, Urknall. Eine Wissens-Lage, die entstand, die selbst zukünftige Generationen noch in Mitleidenschaft ziehen sollte. Ganz entgegengesetzt zur Ergebnisoffenheit, auf die der europäische Wissenschaftsmensch seit manchen Mittelalter-Ereignissen ziemlich wert legte. Was hieß, übersah man die drängelige Priesterschaft, die sich dauernd von denen der Wissenschaften Kleinigkeiten wünschten, nicht schlichtweg, als wären diese Luft, wurde freundlich, gleichmütig geblieben. Aber bestimmt. Was für welche mit theologischen Wünschen, klerikalen Begehrlichkeiten hieß, so recht zu etwas zu bewegen, das war der Europäische nicht.

In Europa war das schließlich auch schon im neunzehnten Jahrhundert Gestalten klar, was es mit dem Urknall für eine Bewandtnis haben könnte, installierte man ihn bei den Weltenentstehungslegenden als das große Ding, eine Hauptsache. Auch europäisch gab es sie immer, Gottsucher. Kirchgänger. Solche, die im Theologischen, einer Glaubensart ihre Hintergründe hatten. Auch als Wissenschaftsmensch.

Schon seit dem neunzehnten Jahrhundert wäre das für Priesterschaft, Glaubensgelehrtes was Großes gewesen wäre, hätte man in der Astronomie, dem Kosmologischen bei den Weltenenstehungslegenden den Urknall für alle Menschenwelt ausrufen können. Vielfach wünschten sich Wissenschaftsleute, die viel mit Glaube und Religion umgingen, Kontakte bis hinein in manchem Kirchenstaat pflegten, den einen elementaren Böllerschlag. Diesen als das eine Wesentliche bei den kosmischen Weltententstehungslegenden.

Bloß, daß die der Wissenschaftsfakultäten denen der Theologie und einer Kirchenwelt den Gefallen nicht tun wollten. Auf europäischer Bodenfläche zumindestens nicht. Da mußte es Wissenschaftlichen mit dem und dem Glaubenshintergrund genügen, daß die der Wissenschaften, dem Urknall überhaupt eine Chance gaben. Daß man ihn als eine Möglichkeit bei den Legenden, mit denen man sich besprach, was die schier unendliche Weite des Weltalls anbetraf, in Erwägung zog. Während das eine Knall-Modell im Grunde dafür stand, daß wo, wie bei jeder Explosion auf Erden auch, das Zeug nur eine Zeitlang wohin davonspritzt. Daß also, das, das durch die Schockwelle der Detonation rumstürzt, mal wo liegenbleiben müßte. Womit das Urknall-Ding an sich eine zeitliche Begrenzung inbegriffen hat.

Also, die im Europäischen zeigten einem mit mitunter religiös-motivierten Angelegenheiten ein kühles, gleichgültiges Schulterzucken. Wirklich einen Verbündeten, dem die Große-Knall-Szene zu einer Liegenschaft wurde, den fand man erst Jahrzehnte später im Nordamerikaner. Auf der nordamerikanischen Staatsfläche war man für Kirchenwelt- und Religionsanliegen mehr als zugänglich. Statt wie ein Europäer vor sich hinzuforschen, gleichgültig, was andere meinten und dabei als Ergebnis herauskommen könnte, überlegte man sich als Amerikanischer in Glaubensfragen etwas, dachte in dem Sinne mit. Öfters als oft wollte ein amerikanischer Betrachter des Sternenhimmels zwischen den Sternen irgendwas einer Gottesart, der der Mensch nacherschaffen wäre, entdecken. 

So fruchtbar, wie da dieser Boden bei den US-Amerikanischen war, rundweg nicht zu glauben. In den USA wurde die Geschichte mit der Gottsucherei nochgerade von mal zu mal immer besser, die dreißiger Jahre durch. Geradezu, daß es bei den Amerikanern aussah, als ob bei ihnen der Gottsucher die Oberhand gewinnen würde. Die Nordamerikanischen, die zu allem Überfluß im Laufe der damaligen Jahre, bei europäischem Faschismus, Nationalsozialismus, unter den Wissenschaflern immer vielköpfiger wurden. In einer Weise, daß sie in der Lage waren, als die, die in die Überzahl gerieten, am Wissenschaftshof in der Mehrheit und beschlußfähig, noch das ganz große Rad drehen konnten.

Muß einem schlußendlich mal das eine klargehen, was es da mit der Unendlichkeitssituation im Kosmischen auf sich hat. Daß von Unendlichem im Grunde nichts in den in den Büchern der Bücher steht. Daß das vielmehr ein anderer Charakter ist, der sich in den Büchern der Büchern mitteilt. So die Nachricht wird dort gläubiger Leserschaft gegeben, daß es schlußendlich zu einer Endspielszene käme. Daß ab einem gewissen Zeitpunkt alles hier mal sein Ende erreicht, seinen Abschluß. Womit das Wiedererscheinen eines allmächtigen Gotteswesens zu einem Geschehnis würde. Sprich, ein Endpunkt ist in Aussicht, eine Kleinigkeit, zu der es grundsätzlich kommen muß. Anders funktioniert da die Religionsperspektive nicht unbedingt. Die in den Büchern der Bücher. Bei dem Versprechen, das da Gläubigen im Leben gegeben wird. Daß es doch einen Wert hätte, wenn sich wer als Lebender so und so nach bestimmten Geboten verhält. Dann könnte er sich denn am Jüngsten Tag und nach der Wiedererweckung von den Toten was Gutes erhoffen. Unter Umständen. Wird er, sie den Guten zugeordnet. Im Gegensatz zu denjenigen, die Schlechtes vollbracht hätten ...

Oder - wer sieht das nicht? Daß, unter diesen Voraussetzungen, niemand, der gläubig ist, irgendeine Unendlichkeit braucht. Sein Sinnen ist, daß er ins Paradies kommen möchte. Zu guter Letzt.

 

 

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