Ein strenger Klang in der Stimme
Da wird anscheinend doch ein Stückweit vom üblichen Eindruck weggegangen. Vom Altbewährten. Nebenher. Bei dem einen, das in so was wie dem Großen Knall und dessen Darstellung gipfelt. Obwohl sich jede Menge altbekannte Religionsperspektive bei dem vorfindet.
Ein einziger schlichter Vorteil für den Religiösmotivierten, das eine Knall-Moment.
Ziemlich beruhigt hat man sich da an der theologischen Fakultät. So sehr, daß man zu guter Letzt mit kirchenstaatlicher Abgesandtschaft bei einem Wissenschaftskonvent vorüberkam, sich das mit dem Umgang mit Wissenschaftlern nicht ersparte. War auch ein Gewinner am Platz, der bei den im Dauerdruck befindlichen Büchern der Bücher. Unter dem Buchdeckel, daß man sich bei den Seiten rundweg jede einzelne Silbe behalten durfte. Die Anschlußtage. Jegliches bewahrte man sich wie eine eins. Alles von der ersten Seite an. Worum man sich zuvor immer wieder mal einige Sorgen veranstaltet hatte. Im Angesicht der Wissenschaftswelt und deren Ergebnisoffenheit.
Was dauerdrohte war, daß dort also alles mögliche noch herauszufinden wäre. Daß ein Resultat das eine sein mußte, das den Knoten durchschlug. Das Wissenschaftliche, das einfach ein Ergebnis abkriegen mußte. Eine Wissenslage. Etwas für das Wissenslexikon. Nichts für solcherart Stichwörter, lediglich bei Glaube und Religion nachzuschlagen.
Über nichts mehr, daß man sich seitdem besorgen muß. Nach der erdenweltweiten Großinstallation des Urknalls ging alles klar. Seit ein paar kurzen Jahrzehnten erst. Kaum länger her als der Zweite Weltkrieg.
Dingen, denen da ein streng-strikt wirkender Wissenschaftler überhaupt nicht widersprechen mochte. Erst mal. Bei dem das Hauptthema ein Radioteleskop war, das mit einer europäischen Rakete in das Vakuum außerhalb des Erdplaneten versandt wurde. Das nächstemal ein neueres Satellitenmodell, dort. Wieder die nächste Generation, ein Teil, von dem sich mancher einiges an Verbesserung erhofft. Eins, das exakt an einem bestimmten Himmelsstandort außerhalb der Erdatmosphären sich einfinden sollte. Für seinen passenderen Ausblick.
Der eine aus der Wissenschaftlerumgegend, der rundweg das verlautbart hat, daß die Sternengucker mitsamt ihren Teleskopen und auch so dem Zeug draußen vom Planeten Erde nicht weiter blicken würden, als insgesamt dreizehneinhalb Milliarden an Jahren. Dreizehneinhalb Milliarden Jahre, das wäre das Äußerste. Dann: Schicht im Schacht.
Die Richtung, punktwärts, die kraus gemeint zu sein schien. Die, von hier zur Großer Knall-Verortung hin. Dort, wo man das mit dem Kosmosursprung aufgefunden haben will. Die eine Örtlichkeit des Großen Knall-Momentums.
Eine kurze Strukturierung bei schlichten Zahlenworten in der Folge des Interviews: Dreizehneinhalb Milliarden, das ist das ingesamt Weiteste. Weiter könnt man da nichts sehen. Dann wird das Gesprochene nochmals verdeutlicht: Zwölf Milliarden Jährchen, da geht fast alles dem mit den Blicken klar. Dem einen, der vom Blauen Planeten aus nach dort hinguckt. Dann ist beim Umfang von insgesamt dreizehneinhalb Milliarden Jahren die Einschränkung von eineinhalb Milliarden Jahren. Da sieht das Auge nicht allzu viel.
Tja, die Sicht ist dann nach zwölf Milliarden Jahren an sich beschränkt, aber es folgen die besagten weiteren eins Komma fünf Milliarden Jahre, da hat man eine Umrißhaftigkeit. Richtung Großer Knall oder so. Die Verortung von dem, was des weiteren dort sein könnte - über eine Strecke von eins Komma fünf Milliarden Jahren -, nicht mehr allzuviel.
Nur, die Ausdehnung von dem, bei dem man nicht so viel erkennen kann, die hat denn doch was eine Kleinigkeit an sich. Denn, dann wäre der gedehnte Punkt einer von einer Massivität von eins Komma fünf Milliarden Jahren. An dem man kaum irgendwas zu durchblicken vermag, weil dort der Lichtschlucker vorherrscht.
Bloß - was hat die meiste Zeit im All eine Lichtschluckerstruktur?
Antwort kann schon gegeben werden: ein Schwarzes Loch!
Besprach man demnach ein solches, eins von einer Ausdehnung von eins Komma fünf Milliarden Jahren?
Noch mal: zwölf Milliarden Jahre weit, das schaut ein Betrachter normal, darf da alles voll in den Überblick kriegen. Dann ist jedoch über einen Radius von eins Komma fünf Milliarden das selbst noch das Licht schluckende Wesen auf der Tour. Eine doch nicht unvertraute Wesenseinheit. All das, das eine Gesamtsumme von dreizehneinhalb Milliarden Jahren ergibt.
Wurd demnach das anklingen gelassen, ohne es deutlich auszusprechen, da säße eigentlich nichts - als ein Giganto-Schwarzes Loch, dort, wo die Große Knall-Anhängerschaft sich hinrechnet, sich oftmals obskur bei der Rechnerei herumverrenkend?
Ist das in die Welt hinaus medial Verbreitete also tatsächlich was, das allen Leuten allüberall jetzt schmeckt? Bei dem am Ende, daß man das anderswo kraus mit dem Beilaufwörtchen Quasar umschreibt? Einige Quasare kennt man, hat bereits was von ihnen weltweit verbreitet. Auch bei Zahlenwerten im Milliarden-Bereich.
Wobei da noch das gerahmte Foto einer Spiralarmgalaxie großgeht. Richtig ein in der Mitte sonnenmäßig entzündeter, diesiger galaktischer Tauchfahrer. Einer mit durchaus deutlichen Spiralarmen. Trotzdem schwer in blaue Soße gedunkt. Tief drinnen mit der Stasis-Blase im Blaufarbenen. Mit diesem durchlässigen Stasis-Körper, der von der Mitte aus gravitatorisch zusammengehalten wird.
Ziemlich an eine Qualle erinnernd. So eine Durchsicht-Qualle, die in was Blaufarbenem schwimmt, die Ärmchen mit dem Gift matt hängen läßt.
Solange da noch nicht wieder rausgekommen wurde, man eine Situation nicht überstanden, gemeistert hat, bleibt das galaktische Teil lieber schlaff. Schwer umzubringen ist die Galakto-Qualle ohnehin. Die kann dann womöglich wieder wo Mißlichkeit entkommen, solange das mit den Zerfallsprozessen der radioaktiven Teilchen sich nicht erledigt hat. Erst dann wäre ES wirklich tot. Erledigt.
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