Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Das Massive, das durchaus länger Bestand hat

24. März 2022 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #kleine Szenen

Das war eine der Wissenschaftsmeldungen im Jahr '21 nach dem Millenium, daß man nach Proxima Centauri, vormals mal Alpha Centauri genannt, genauer hingesehen hat. Dort unzweideutig einen Roten Zwerg in die Wahrnehmung kriegte, der von einer wahren Planetenkette umkreist wird.

Darauf wurde textlich hingewiesen, daß man seine bessere Sicht hauptsächlich den Neuigkeiten der optischen Hochtechnologie und dem Rechner-Krawall in den Observatorien zu verdanken hatte. Was heißt, früher ahnte man hauptsächlich dies und das von den Verhältnissen in Proxima Centauri. Während man jetzt manchen Realo-Bilick genießt, mit dem es jedoch auch so eine Bewandtnis hat. Vor allem deswegen, weil man in Proxima Centauri ein Planetensystem gewahren konnte. Reichlich annähernd dieselbe Planetenzahl, die sich rundherum um Proxima A zeigte, wie im System des Erdsterns Sol, eines Stern der normalen Kategorie.

Ohne daß die eine planetare Systematik viel mit der anderen zu schaffen hat: Der Erdstern Sol hält seine Planeten als Nachschubware für die Zeit nach der Super Nova im Systemgarten. Milliarden an Jahre haben all die bekannten Planetenkugeln die Bescheinersonne des Blauen Planeten nun schon begleitet. Die lange Zeit über hat die Sonne sich alles in der Kleinparzelle, die einen Durchmesser von zwei Lichtjahren hat, warmgehalten. Geradezu ein wahnsinniges, richtig exzentrisches Eigenleben, das manch ein die Sonnenscheibe umkreisender Planet führt. Ohne daß dagegen irgendwas unternommen würde.

Eine wahre Geschichte der Evolution, die selbst dem Darwinismus vonnutzen war. Eine durch den Erdstern Sol, die grundsätzlich mit nichts zuviel zu schaffen, was in Proxima Centauri in die Übersicht gerät. Grundlegend unterscheidet sich die Welt Proxima Centauris zu allem hier im Rund des Erdsterns Sol. Allerhöchstens in tiefster Vergangenheit, von der kaum noch was wahrheitsgemäß ist, war vielerlei ähnlich wie im Galaxie Milchstraße-Gegenwärtigen bei der Erdenbescheinersonne. Seitdem da allerdings bei einem Stern das mit dem Korona-Aufschlagen war, ist jeglicher Erdstern Sol-Vergleich Makulatur. Das meiste der Erdstern Sol-Verhältnismäßigkeiten für das in Proxima Centauri zu vergessen.

Das, das sich in Proxima Centauri präsentiert, das hegt, pflegt keines der Planetendinger in seinem Radiusrund mehr. Vielmehr darf man konstatieren: Von dem in Proxima Centauri wurd längst mit den Sonnenschwerensammeln angefangen. Jedoch der ganz kleine, zähe Stil. Beim Motto, aller Anfang ist schwer. Währenddessen für eine Sonnenschwere mehr als allererstes die Gas- und Flüssigkeitsplaneten des Ursprungssystems Proxima A's abhandenkamen. Jene Dinger der Marke Saturn, Neptun, Jupiter, Venus. Die Gas- und Flüssigkeitsplaneten.

Mit anderem, so beispielsweise einer Planetenkugel, ein Drittel größer wie der Planet Erde, hat ein Vorhaben nicht so gut geklappt. Proxima B, die gebirgige Gesteinskugel, sie war da dem Kernschmelz-Seelchen Proxima Centauris zu mächtig, gehaltvoll, unverdaulich. Ahnlich wie das Schnitzel, fällt es Vati, Mutti auf Erden ein, ein Bäbie damit zu füttern, ihm so was in den Mund reinzuschieben: gespuckt wird, wenn nicht dran erstickt.

Von dem her, das Planetenrund Proxima B, eins, das ausschaut, daherkommt wie schon mehrfach ausgespieen, herausgeschleudert, aus dem Rote Zwerg-Innern.

Weiterhin, daß Proxima B wie ein Stück Absorptionsware daherkommt, die das Kleine, das vom Nachwuchs, das sich in Proxima Centauri vorzeigt, geriert, nicht so schätzt: jene Ware an Massivplaneten. Solche wie der Planet Erde, die zu rasch zu einem kernigen, klobigen Gesteingebilde werden, zu Durchgesottenem, Ausgehärtetem, zu einem Kloß im Hals.

Sämtliche der sichtbaren Kugeln im Proxima Centaurischen dürften dieser Planetenkategorie zuzurechnen sein, wird da nicht getäuscht. Dinger, weil zu massiv, krustig, kernig, nicht so einfach einzuverleiben sind, von Proxima A. Deswegen vor Ort stehen-, liegenbleiben. Was das Rätsel löst, warum da fürs erste noch Planeten auf Umlaufbahnen um Proxima A herumschwingen: Da hat was Kleines, eine Nachwuchskraft noch nicht diese eine Dimension, die Macht, sich schon restlos alles um sich herum vorknöpfen zu können. Das Schnitzelchen am Präsentierteller, das bleibt stehen, hält sich. Obwohl es mit jeder Sekunde besser damit wird, daß das auch drankommen könnte.

Bloß, an der Stelle hier jetzt, muß das beizeiten nichts für den Blauen Planeten Erde heißen, rotiert der Erdstern Sol mit seinem Zwei-Lichtjahre-Systemdurchmesser kurz in den von Proxima Centauri hinein. Nur weil man da beispielsweise Proxima B noch sichtet. Proxima B, ein Mond, erdähnlicher Planet, ein Drittelchen größer wie das Blaue Planetilein.

Wenn demnächst der Erdstern Sol mit allem Pipapo hineinschneidet in die hochzahlige Planetenlandschaft Proxima Centauris - könnte als nächster Begleiter der Erdenbescheinersonne auch der Planet Erde rasch drinnen in Proxima A landen. Um ohne weiteres innendrinnen zu bleiben.

Vor allem wegen seines heißen Kerns muß Terra nicht mehr zurückgewiesen, wieder aus der roten Glut herausgeballert werden.

Nur, Proxima B könnte trozdem weiterhn seine Weile haben. Als Planeti, vormals viel zu sehr von allem Proxma A's in Mitleidenschaft gezogen. Und das, obwohl Proxima B noch dem Orginalsystemgarten Proxima A's entstammt.

Während schon wie viele Sonnensysteme zu Proxima A hineinfanden?

Das originale und ein weiteres? Oder waren denen schon drei, vier?

 

--------

 

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post