Die kleinen "Rabauken"
In einer ignoranten Weise behält man sich irdisch also vor, von Sternenresten, -überbleibseln zu sprechen. Unverzagt wird so getan, als wäre die Sonne, ein schlichter Stern, das höchste der Gefühle.
Nicht das bißchen, daß man diese Tonart, die von Restchen, Überbleibseln spricht, irgendwie abzuändern gedenkt. Hätte man an sich ja längst mal anstellen können, hätte man DAS gewollt.
Ziemlich einen falschen Eindruck erweckt also manch Wortgeklüngel. Auch angesichts von dem, was hier im Spiralarm der Galaxie Milchstraße am Abgehen ist. Geradezu die Härte an Auslese, hier im Lichtjahreradius in Sicht. Jede Menge Rote Zwerge und anderes, das ... Das schwerer zu entdecken ist.
Nicht zu fassen ist das. Wie viele derer hier sind. Haufenweise ist das Örtchen bevölkert, mit einigem mit derselben Ausgangslage.
Lediglich der Erdstern Sol, der Stern Tau Ceti, die scheinen abgehängt, zu weit zurückgeblieben. Vielleicht noch der Erdstern Sol, der sich zu einer Veränderung der Lage verhelfen könnte. Ansonsten - wird da von einem Einzelstück nicht gesammelt, sondern das Vereinzelte zum Teil einer Sammlung gemacht.
Wenn das dem Erdstern Sol zum Beispiel nicht schnuppe ist, müßte sich was am Erdstern Sol regen.
Womit auch das Trügerische an Roten Zwergen aufs Tapet bringen kann. Die vielen, die da zu verorten sind. Was bedeutet, man muß sich geradezu auch untereinander Bestimmtes einfallen lassen. Und so massearme Rote Zwerge, die ihr wahres Gewicht bergen, die sind so eine Idee. Unzählige Rote Zwerge rundherum, die einen Betrachter an sich was meinen lassen; im Grunde hat das die NASA letztens darüber informiert.
Was für eine Geschichte hier rundgeht, das haben SIE, die Wissenschaflichen, darüberhinaus mal in einer beiläufigen Artikelweise beschrieben. Indem sie eine kosmische Beobachtung mit der Welt teilten.
So schrieben sie was von einem rumwartenden, standortbezogenen 30er-Loch. Einem, dem sie anscheinend bereits für ein geraumes Weilchen dabei zusahen, was dieses zwischendurch so trieb. Unvermittelt guckten sie dem zu, wie sich dieses eine 30er-Loch kurz was einverleibte. Erst schien die Szenerie harmlos, belanglos. Ein Ding mit einer Rote Zwerg-Ähnlichkeit, das nahestand, rankurvte, das wurde eben von dem 30er-Loch rangenommen.
Früher schien keinem an dem heranrotierenden Gerät irgendwas Besonderes aufgefallen zu sein. Viel Massereichtum haben die vom Wissenschaftshof bei ihm nicht in der Wahrnehmung gehabt.
Nur das wurde dann schnell sichtbar, innerhalb kürzeser Frist , dem 30er-Loch, dem bekam das profan Einverleibte nicht so recht. Das, das in das Schwarze Loch Geheißene einfuhr, sorgte richtiggehend für eine Magenverstimmung am 30er-Loch.
Das, das sich als Schwarzes Loch von dreißig Schwere-Punkten sehen ließ, das fing glattweg zu husten an. Geradezu, speiübel wurde dem 30er-Loch. Fast, daß es dem Betrachter vorkommen wollte, als müßte das 30er-Loch brechen, würde am liebsten was ausspucken. Sich von Rangenommenem befreien.
Nur eins ging da bei der Beschreibung nicht klar: wie es dort weiterging. Gelang es dem 30er-Loch doch noch, das Unbekömmliche wieder loszuwerden? Oder - hielt sich das einfach mir nichts, dir nichts innendrinnen?
Weswegen es nicht so klar ist, weil die Fortsetzung fehlt, ob sich am 30er-Loch irgendwas des weiteren verändert hat. Vielleicht braucht's dafür, das zu sichten, was da nachkommt, mehr als ein Menschenleben. Bespricht man derweil ja auch nicht, wie lange man schon wo hingesehen hatte um schließlich überraschenderweise was Interessanteres zu Gesicht zu kriegen.
Das, wie sich eine Veränderung dort äußern könnte - was wäre das? Vielleicht, daß sich da was schlagartig um einiges schwerer präsentiert, aufbläht.
Eine Schweren-Verdopplung, gar mehr als dieses Gewicht eines 30er-Lochs, bei der Fragestellung, wer hat dort schlußendlich wen übernommen. Wer regiert an dem Platz?
Quasi etwas, das man einem auf Erden als was Unerklärliches erläutern, besprechen könnte. Das, wie es da zugeht, daß ein 30er-Loch urplötzlich über das Doppelte, Dreifache an Schwere unterwegs hat.
Derweil es gleichzeitig schwierig zu sein scheint, sich mal was anderes einfallen zu lassen. Wie es wirkt ist das denn die allergrößte Schwierigkeit, für den einen Sonnenanbeter, seinen Erdhorizont zu verlassen. Anderes als dieses Populäre mit der wärmenden Sonne gibt der menschliche Geist mitsamt seinem Götterwelt-Denken - und der witzigen Vielgötterei bei den Ein-Gott-Religionen -, scheint's nicht her. Vergleichbar mit einer Mittelalter-Szene, bei der sich die Sonne um die Erde drehte, eine, die überdies eine Scheibe war, bei der man suchte, wo da der Abgrund wäre, das Ende der Welt.
Währenddessen die Tonart, Reste, Überbleibsel anzusagen, die Sachlage einer kosmischen Realiät nicht ein Stückweit trifft. Kein bißchen. Nicht, daß so was irgendwie die Situation in der Galaxie Milchstraße abbildet. Den wahrheitsgemäßen Verhältnismäßigkeiten, von dem, das hier im Rund, in diesem Spiralarm der Galaxie Milchstraße, real los sind.
Rundherum, ein heißes Spiralarm-Pflaster, an dem sich die galaktischen Nachwuchskräfte in hoher Zahl umtun. Unzählige sind IHRER, längst irgendwo bei den unteren Schwere-Zahlen. Die Anfänger beim Anhäufen von Sonnen.
Selbst an die fünfzehn Schweren könnte das im Proxima Centauri-System schon herankommen. Als Roter Zwerg. Dort, wo das mit der Super Nova, dem Korona-Abwerfen, ein wenig länger zurückliegt. Vorangekommen wurde in aller Seelenruhe in der eigenen Entwicklung. Voll wird sich ausgewirkt, auf die nächste Spiralarmumgebung. Nur, daß jetzt noch was anderes dort Präsenz hat, sich vorzeigt: ein Milieu.
Zunächst noch etwas zögerlich, bedächtig. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Fürs erste ist der Stern Tau Ceti noch da, an den man sich heranwagen kann.
Der Erdstern Sol, an sich könnte der dem in Proxima Centauri auch vor der Nase weggeschnappt werden.
Bloß - was bleibt anschließend noch übrig? Was steht als nächstes an?
------------