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Blog von TeddeMehr

Dann: der Alleskonsumierer

15. April 2022 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #kleine Szenen

Darf man Wissenschaftsleuten und ihren Erkenntnissen Glauben schenken, fängt bei einer Schwereanzahl um die Zwanzig herum etwas so richtig an. Als ob, in der näheren Umgebung der Zahl zwanzig, eine Veränderung der Konsistenz eines Roten Zwergs zu gewahren wäre. Als würde in dem Bereich ein besonderes Limit erreicht. Daß das nächstemal ein größerer Übergang stattfindet, daß etwas zu was anderem wie zuvor wird. Hier, zur materielleren Gegenwart. Zu einem wahren Art Körper.

Erst mal allerdings wird bei Roten Zwergen die Massearmut konstatiert, bei der schlecht einzuschätzen ist, wo da die Kraft, Macht eigentlich herkommt, die ein Roter Zwerg entfaltet. Angesichts eines geisterhaften, spukigen Rote Zwerg-Gebildes, das eher Gasform hat, ein flüssiges Nichts ohne besserem Abdruck zu sein scheint.

Vieles kann man sich nur schwer erklären, nachvollziehen.

Während späterhin angefangen wird, rundherum um den Zwanziger-Zahlenbereich, klarer Sachverhalte anzusprechen. Was auszusagen scheint, nachdem man plötzlich deutlich wird und ein Schwarzes Loch mit zwanzig, dreißig Schweren erwähnt, daß in der Schwerenregion was am Abgehen ist. Was heißt, wenn da ein Maß von zwanzig, dreißig Sonnen angesetzt wird, daß sich beim Thema Massearmut eine Kleinigkeit getan hat. Scheinbar, daß sich das Thema mit der fehlendem Masse, dem nicht nennenswerterem Gewicht verflüchtigt hat.

Jedenfalls, einiges an der Wahrnehmung, das sich zu verändern anfängt.

Kurzum: Massiver wurde da nach und nach ein Roter Zwerg, ein Gewichtzuwachs war und ist bei ihm verort-, meßbar.

Nur - mit was könnte das zusammenhängen? In Zusammenhang gesetzt werden?

Wohl damit, daß sich da was an der Zusammensetzung der Absorptionsware geändert hat, mit der der Rote Zwerg sonst umgeht. Sicherlich ein Ereignis, wenn im Laufe eines Augenblicks auch die gesamten Verweildauer habenden Feststoffplaneten für einen Roten Zwerg interessant werden. Was heißt, der Rote Zwerg, er verschmäht nichts mehr, läßt es desinteressiert liegen, außen vor. Einfach aus dem Grund, weil plötzlich mit allem im Umgebungsrund Rumwartenden zurechtgekommen werden kann. Auch mit den hochkomprimierten, massiv verdichteten Planetenexemplaren. Nicht mehr nur die Gasform, das Flüssige, das wird genossen. Sondern, von einem Moment zum anderen: einfach alles.

Wie jedes Menschenkind irgendwann keine Bäbiefläschchen mehr braucht. Schon mal, wenn es seine ersten Zähne gekriegt hat, somit in der Lage ist, auch auf einem Käsebrötchen und kleingeschnittenen Schnitzelstücken und ganzen Mohrrüben herumzukauen, statt nur am Schnuller zu knautschen. Eine Angelegenheit, die auf der Rote Zwerg-Ebene so mit dem Steinigen, Gebirgigen mancher Planetenschar gleichzusetzen ist. Daß da ganz einfach nicht länger dies und jenes außer acht gelassen wird, sondern restlos unterschiedslos  jegliches, auch aus der krustigen, gebirgigen Planetenkiste, an sich herangeholt, den Aufbereitungs- und Verarbeitungsprozessen zugeführt wird.

Soweit ist es dann gekommen, daß der hochverdichtete Gesteinsbrocken in Planetengröße ebenfalls drankommt, die Erdkugeln, größeren, kleinen Monde, an denen, daß die Reihe ist.

Womit sich da bald ganz selbstverständlich auch die Zusammensetzung eines massearmen Roten Zwerges insgesamt abändert. Daß es zum nächstbesten allgemeinen Übergang kommt, daß die Geschichte hin zu einem schweren, massiven Schwarzen Loch wechselt, dessen Gewicht in Sonnenschweren umschrieben wird.

Plötzlich geht's zu wie bei einem Kleinkind, das nicht mehr täglich das Fläschchen braucht. Den Brei, das Vorgekaute. Vielmehr ist da ein Dingelchen, selber in der Lage, Dinge herzuknautschen, in Breiiges, Verdauliches zu wandeln.

Bei allem kann sich die Nachwuchskraft dann mit beteiligen, was immer bei den Erwachsenen eben auf den Tisch kommt. Alles, das sich die Eltern als Größere servieren, das wird in Gebrauch genommen. Auch das kann man ab einem Momentchen bei sich behalten, ohne irgendeine bösere Magenverstimmung abzukriegen.

 

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