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Blog von TeddeMehr

Hetzen, heizen

24. Juli 2022 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #kleine Szenen

Erst mal ergab sich der eine ultimative Knallmoment am Stern. In der Folge, daß daraus ein Weißer Riese resultierte. Einer, der dann am Ende auch nicht bleibt, sondern zeitig implodiert.

Späterhin, sind die Dinge vor Ort dafür kurz passend am Weiterlaufen. Nichts Seltenes. Vielmehr ziemlich oft die Situation in diesem Spiralarm des Luxuswesens Galaxie Milchstraße. Weit und breit nirgends eine Singularität. Sondern ein Geschehen, massenweise; im Dutzend billiger. Dann hat man als das Darauffolgende einen massearmen Roten Zwerg an einem ehemaligen Sternenstandort in Sicht. Immer noch die Anfängerbühne. Der reinste Kindergarten, die Roten Zwerge

In weiterer Folge, weil nun mal die Entwicklungen nicht aufhören, könnte der Interessierte beizeiten am selben Plätzchen nach einem Schwarzen Loch gucken. Wie eben zur Sekunde der technische Standard von einem am Erdplaneten drunten ist. Daß man sich als Erdenmensch dazu befähigt sieht, das eine oder andere Schwarze Loch zusätzlich wo auszumachen. Einige mehr, als man SIE früherher gewahren konnte.

So der Begriff Schwarzes Loch, verschiedentlich läßt der Volk erschaudern. Eiskalt läuft es Leuten den Rücken hinauf und -unter. Als was, nichts für das Sentimentale, ein Schwarzes Loch. Für anbetungswürdig werden Schwarze Löcher von einer menschlichen Seite nicht empfunden.

Echt als Vorteil wahrgenommen, das werden Schwarze Löcher aus der Menschenperspektive kaum. Alles andere als mit positiven Charaktereigenschaften besetzt: Schwarze Löcher. Obwohl der Planetenbewohner grundsätzlich nirgendwo anders angesiedelt ist, als in der weitläufigen Stasisblasen-Anlage eines Schwarzen Lochs, das für Schwarze Löcher-Nachwuchs sorgt. Wobei: auf irgendeine Weise muß man da mit ein Teil dieser Galaxie Milchstraße-Angelegenheiten sein. Ob's einem gefällt oder nicht. DORT ist man existent, rechnet schlicht allem mit dazu. Als ein Lebewesen, das den Planeten Terra besiedelt.

Weshalb kriegt man bei Schwarzen Löchern keine Laune? Ein Schwarzes Loch ist ziemlich mysteriös, ominös. Die gewöhnlichen heimatlichen Umweltbedingungen eines Schwarzen Lochs bringen den Menschen in wenigen Augenblicken um. Quasi, nur ein Überwesen, irgendwas Göttliches, könnte mit einem Schwarzen Loch soweit zurechtkommen. Sich bei ihm seine manifestierte Existenz als Gott bewahren.

Stark erinnern Schwarze Löcher an die Unterwelt der griechischen Mythologie.

Tatsache: Einen Erdbodenverhafteten freut das kein Stück, seine Schlüsse aus der Gegenwart eines Schwarzes Lochs ziehen zu müssen. Eines, das jegliches in seiner Nähe den Aufbereitungs- und Verarbeitungsprozessen zuführt. Wie es kann und da ein Ding eben an die Reihe kommt. Rücksicht wird auf nicht allzuviel genommen. Kommunizieren mit einem Schwarzen Loch? He, kann man darauf irgendwelche Hoffnungen setzen?

Schwarze Löcher, Gutes, daß der Mensch nicht mit Schwarzen Löchern in Verbindung bringen mag. Eher jene Szenerie mit dem Höllenfeuer. Das eine Arge, Schlimme, Böse, das wird mit einem Schwarzen Loch in Zusammenhang gesetzt.

Dabei befördern größere Schwarze Löcher mit den Sonnen, Sternen ihren Nachwuchs in der Kosmosgegend rum. Tonnenweise Schwarze Löcher können regelmäßig durch die Stasisblase eines Schwarzen Lochs, Galaxie geheißen, freigesetzt werden.

Es passiert immer das Unterschiedlichste, daß da das Faule, das sich bei Mutti ganz wohl, behaglich fühlt, raus muß aus der Fruchtblase und ihrer Bequemlichkeit. Zwischendurch, daß die Galaxien-Geräte auch mal kurz ineinanderfahren, es zu dem kommt, daß sie sich unterwegs auf der Strecke erhaschen. Schließlich jagt, hetzt man sich weiterhin noch gegenseitig. So sehr sich Galaxien untereinander nebenher aushelfen. Es bleibt erkennbar, daß man sich nichtsdestotrotz kannibalisiert. Den Kannibalismus darf man getrost behaupten. Als Mensch muß niemand diese Gewohnheit nachmachen.

Sprich, für Galaxien gilt das auch: wer die Distanz zum anderen wahrt, bleibt gesund.

Ansonsten kann das Kannibalisieren, das Verlangen, alles für sich mitzunehmen, was man kann, auch was Gutes sein: Geht etwa wider Erwarten mal wo eine Galaxie auf einem Streckenabschnitt drauf, teilt man alles dieser Galaxie brüder-, schwesterlich restlos unter sich auf. An sich bleibt infolge der Fledderei nichts, so viele, wie den hintereinanderherheizenden Galaxien sind.

Außer vielleicht der Lichtschein wo im Radiusrund, der läßt sich weiter blicken. Das mit der Lichtgeschwindigkeit, daß einer Kreatur mit Sehsinn noch einen Hinweis gibt, darauf, daß da mal was war.

Einzig und alleine, auch dieses Lichtlein, das verlöscht irgendwann abrupt. Setzt sich nicht weiter fort. Dann ahnt nichts und niemand mehr etwas davon, daß da was eine halbe Ewigkeit lang eine Galaxie auffindbar gewesen wäre. Alles ähnlich wie hier, die Galaxie Milchstraße. Und doch ein Stückweit verschieden von der Galaxie Milchstraße. Auch wenn davon nichts weiter zu erfahren ist.

 

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