Steter Wandel
Es bleibt doch tatsächlich nichts, wie es ist. Auch nicht bei den Dingern mit der durchlässigen Stasisblase um sich rum. In der sich zigfach Funkellichter vorzeigen, je näher an sie herangezoomt wird. Sobald die Bildvergrößerung Einzelheiten abbildet.
Ab einer Sekunde präsentieren sich die Blinkerdinger, die innerhalb der Blase transportiert werden. Mitsamt eines Restes, der gleichfalls auftauchen könnte. Und dieselbe Geschichte kennt, weil das mit dem Geblinke sein Anfang war.
Alles hat eine Zeit. Entwicklungsstufen können erreicht und genommen werden, Hürden.
Sterne, Sonnen haben durchaus eine zeitlich limitierte, für die Mathematiker mit dem Rechenschieber zu ermittelnde Brenndauer.
Ganz genau zu sein, das hilft da durchaus wenig. Bei Plus/Minus eines X-Faktors darf man das betrachten. Bis es soweit ist, daß beispielsweise der Erdstern Sol als Stern der Normalkategorie hochgeht. Weil er das Ende seiner Brennzeit doch mal erreicht hat.
Für mehrere Milliarden an Jahren hat der Erdstern Sol bislang längst dahergeschienen. Unbelästigt. Während der Stern Tau Ceti, halb so alt wie der Erdstern Sol, belästigt wird. In Ruhe gelassen wird der Stern Tau Ceti nicht, der gerne noch einige Milliarden Jährchen rumleuchten, -funkeln würde. Bis es denn zu dem einen Super Nova-Momentum bei ihm kommt. Das beim Erdstern Sol viel unmittelbarer bevorsteht.
Ein Ereignis ist das, daß sich gleichermaßen zwingend einstellt, wie der Tod bei einem Menschen. Das Ableben, das ist ab einer gewissen Lebensphase ganz selbstverständlich inbegriffen. Nur, die Frist bis dahin, die kann sich noch ein wenig dehnen, hinziehen. Das ist geradezu die letzte Variable. Daß der eine länger lebt, der andere kürzer. Jedenfalls, sechzig, siebzig, achtzig stehen dafür, sich mal mit dem Gedanken an das Dahinscheiden vertraut zu machen.
Jeder auf Erden hat als Lebender sein Weilchen, ebenso eine Sonne im Äther draußen. Die Zeiträume, die gehen jedem klar. Irgendwann dann, früher oder später ... Es kommt, wie es kommen muß. Der letzte Akt bei einem Sternlein, der eine, daß es drauflosknallt. Eine Sternenexplosion stellt sich ein, passiert.
Nur, der Mensch, er vermutet bei sich eine unsterbliche Seele oder so. Daß nach dem Durchmessen seines Erdendaseins doch noch irgendwas weitergeht, sich fortsetzt, bei ihm und seiner Groß- und Einzigartigkeit.
Was bei der Menschenkreatur Vermutung ist, bei einem Stern ist diese Angelegenheit durchaus gesicherter. Real. Das eine, daß nach dem Ende nicht Schluß ist.
Ein Aus und Vorbei für immer - muß deswegen nicht sein. Nur weil da das allgemeine Korona-Abwerfen am Sonnengebilde war.
Lediglich eins sollte man zur Kenntnis nehmen dabei, das mit der Phase als Brüterstern, mit der ist es endgültig vorbei. Nach der gibt es kein Zurück mehr. Das wünscht sich das eine, der thermonukleare Schmelz, auch nicht. Das, das einmal das unter der Sonnenkorona war. Das mit dem Super Nova-Knall freigesetzt, befreit wurde.
Das. wie es beim Sternenrest, -überbleibsel weitergeht, das ist denn das, worauf es bei der Sache ankommt. Deswegen muß man das überblicken, wie die Versorgungslage eines Sterns schon seit seinen Anfängen und der Sonnenauffaltung war und ist.
Der Untergang von dem Freigesetzten, das mal in seiner Fülle als Sonnenscheibe sein Sternenplätzchen einnahm und planetenwärmend rumschien, der muß von dem her nicht sein. Nicht, wenn der Kreis sich einwandfrei schließt, alle Rädchen ineinanderpassen.
Was der Fall ist, wenn die Systemwelt von Anfang an mit allem Pipapo ausreichend präpariert wurde. Wie es beim Erdstern Sol und dem Stern Tau Ceti ist. Dann ist das Explosionsgeschehen nichts weiter wie das Abwerfen eine Kokons bei einer Raupe, die sich eine Zeitlang mehr als genügend an Körper angefressen hat. Vonnöten, daß die Verwandlung stattfinden kann.
Zunächst sah man nichts als blasse, haarige Raupenkörper - um am morgen im Sonnenschein den einen oder anderen bunten Schmetterling rumflattern zu sehen.
Ein farbenprächtiger Anblick, Schmetterlingen beim Flügelschlagen zuzusehen. Ganz im Gegensatz, wie es in einer Galaxie wie der Galaxie Milchstraße zugeht.
Na, klar, Rote Zwerge, die bläulichen, gleichfalls massearmen Heiliumdinger, die lassen sich noch blicken. Bei und zwischen den Sternen.
Nur, sind daraus Schwarze Löcher entstanden, verschwinden sie entweder hinter einer prallen Staubwolke. Oder müssen mit Hilfe von teuren Hochtechnologie-Teleskopen mit knapper Mühe und Not zum Vorschein gebracht werden.
Auch dahingehend läuft die Fahnung im großen Stil. Bei dem Grauen, der Furcht, die Schwarze Löcher einem Menschenwesen verursachen. Durchaus ein Horror, ein Schwarzes Loch könnte irgendwo in Erdennähe verborgen sein.
-------