Seltsame Planetenpräsentationen
Wirklich lustig, daß auf den künstlerischen Darstellungen der NASA jede Menge Planeten dargestellt werden. Ganz freiweg und fast eine Selbstverständlichkeit, daß man sich darüber richtig wundern kann.
Am allermeisten aber da drüber, daß diese Planetengebilde reihum eine günstige Atmosphäre für vielerlei Leben zu haben scheinen. Nochgerade bei einem Roten Zwerg, ein Roter Zwerg, bei dem man einem vorgaukelt, es wäre bei einem Roten Zwerg das gleiche wie bei einer Sonne wie dem Erdstern Sol. Obwohl nicht mal zu vermuten ist, daß der Rote Zwerg zart, behut-, sorgsam mit irgendwelchen Planeten umgeht.
Bei Proxima A, dem Roten Zwerg, vom hiesigen Solarsystem gerade mal vier Komma drei Lichtjahre weg, haben andere Wissenschaftsleute anscheinend doch die Realität im Blick. Jedenfalls wurd das gezeigt, wie sich Proxima A mit seinem Gammastrahlen-Dauerbeschuß auf Proxima B auswirkt.
Dort nimmt man demnach den öden, staubtrockenen Stein-, Gebirgsplaneten zur Kenntnis.
Im Gegensatz zu dem, was die NASA mit einem teilt. Die NASA, die viel Erdähnlichkeit auf Hochglanzbildern aufscheinen läßt, ausgerechnet die Systemwelt eines Roten Zwerges.
Während gleichzeitig auf Erden das noch der Fall ist, daß Planeten außerhalb der Erdstern Sol-Kleinparzelle geradezu mit der Lupe gesucht werden. Gefahndet wird momentan wie wild nach den erdähnlichen Dingern.
Man kennt überhaupt nicht übermäßig vieles von Erdenplanetgröße. Meistens erkennt man eher die größeren Planeten, vor allem die aus dem Reigen der Gas- und Flüssigkeitsplaneten, die sich komischerweise exklusiv einem Roten Zwerg gegenüberbefinden. Daß sich die Frage stellt, weshalb sich der Rote Zwerg die besagten Gas-, Flüssigkeitsplanetenwelten noch nicht vorgenommen hat. Will er sich das Beste bis zum Schluß aufheben?
Schon die Möglichkeit, daß der Rote Zwerg das Ding der Marke Jupiter, Neptun, Venus, Saturn zurückgestellt hat, weil anderweitige Verarbeitungs-, Aufbereitungsprozesse noch nicht abgeschlossen sind.
Mehrere Tausend Planetenwelten hat man bisher auf dem Schirm. Eher eine Art bessere Planeten-Freakschau. Das Wenigste, das mit was dem Standard eines Blauen Planeten auch nur im Ansatz etwas zu schaffen hat.
Und trotzdem, auf der NASA-Kunstdarstellung - Erdähnlichkeit zuhauf plaziert sich in einer Planetensystemumwelt, nochgerade der eines Roten Zwergs.
Was der These nicht widerspricht, daß so eine Nachwuchskraft, als die man einen Roten Zwerg bezeichnen kann, an sich eine Zeitlang nicht weiß, was sie mit einem doofen Krusten-, Gesteins-, Gebirgsplaneten eigentlich anfangen soll. Was mit denen zu treiben wäre. Ganz dasselbe, wie das, das rundgeht, wenn die Mutti auf Erden ihrem Bäbie, das irgendwas von ihr möchte, ein paniertes Schnitzelstück rüberreicht. Nach dem auch gegrabscht wird, Mutti sieht, wie sich das Kleine das Schnitzelstück sogar mal in den Mund schiebt.
Aber, sonst? Bei Gelegenheit steigt Mutti auf etwas Glitschiges drauf, muß sich über das am Schuhwerk ärgern. Das Zertretene, das sie überall herumverteilt hat.
Verleibt sich so ein Roter Zwerg kurz mal ein massives, hochverdichtetes Planetenkugelgebilde ein, zerbricht es dabei nicht in Stücke, spuckt der Rote Zwerg das Planetenstück dann wieder aus. Andererseits sicherlich eher tot, atmosphärelos und so, der eine Planet, der nach Proxima B aussehend auf neue zum Vorschein kommen dürfte.
Gasförmiges, Flüssiges wäre dem Roten Zwerg lieber. Erst mit der Zeit ... Sobald sich die Massearmut eines Roten Zwergs verliert, er an Schweren, Gewicht zulegt.
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