Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Hinabfahren müssen

10. Oktober 2022 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #kleine Szenen

O ja - Gigamegahypertonnen an Ware, die aus dem in Blau herausgeholt wird, aus dem mit der blaufarbenen Fluoreszenz, zu dem sich Wissenschaftsleute zurückrechneten.

Das neugierige Volk eben, eines, das sich fragte, in welcher Welt leben wir eigentlich. Wo hält man sich real auf. Einmal, zwar innerhalb einer Galaxie. Nur, auch die Galaxien treiben sich nochmals irgendwo rum.

Ich meine, SIE beengen das Universum doch. Geben so was wie den Urknall vor. Das heißt, sie sagen ins Blaue hinein, es wäre mal an eine Grenze zu stoßen. Es gäbe ein Limit. Nicht die ewigen unendlichen Weiten, sondern Ende Kanone. Auch, um an einer Stelle, wo Anfang/Ende sein sollte, irgendwelche obskure Gottheiten erkennen, ausmachen zu können. Menschengesichter blicken sie im Weltall sowieso ständig, nochgerade im Dutzend billiger. Weil eine Gottheit schließlich ein menschliches Antlitz im Gesicht tragen müßte, sonst wäre man nicht einem Gott nacherschaffen.

Weshalb - so eine Fotoweise einer Hinterteilbetrachtung, beim Hingucken der Kameraoptik nach Sagittarius A, schon ein Teil des eigenen Dauerfrustbewältigung sein muß.

Man kann sich an sich auch kaum vorstellen, wie viele Wissenschaftsleute tatsächlich gläubige Menschen sind, Gottsucher und so. Der Wissenschaftskreationist, ganz groß. Mit dem einen exklusiven Ur-Böllerchen versucht der eine schon lange, die Zügel in seiner Hand zu behalten.

Bis jetzt ist ihm, dem Kreationisten in Kosmosfragen, das Gespann mit Wagen, trotz manch scharfer Kurve zwischendurch, auch nicht gekippt.

Währenddessen Wissenschaftsvolk mancherorts die Erfahrung von Mysteriösem, Geheimnisvollem, Geister-, Spukhaftem machen muß. Im Grunde genommen, jenes Spukhafte, die Geisterart, dergleichen ist für diesen, jenen Wissenssuchenden, Forscher geradezu das Hundsgewöhnliche. Damit, mit dieser Normalität, hat er zurechtzukommen.

DAS müssen sie am Schluß zur Kenntnis nehmen, ertragen, aushalten können, daß es massiv Spuren von Ein-, Durchschlägen im Eis gibt. Daß die Bohrkerne, die sie betrachten, ziemlich was an Hinterlassenschaften von Vorfällen zu bieten haben. Und zwar im Sinne des Verwirklichten durch die Galaxie Milchstraße, Herausgeholtem, Realisiertem, jenes von DRÜBENHER, das glattweg auf die Eisfläche traf.

Dort an den Polkappen, wo sich das Ozonloch findet, sind das die Zeitspuren, Hinterlassenschaften. Am Pol, an dem alles viel deutlicher als anderswo zum Vorschein kommt.

Außerdem beschäftigt man sich am Erdenplätzchen denn nun schon länger mit den Geisterteilchen, Nanopartikeln, Quarks. Seit Jahrzehnten geht einem DAS klar, nur nicht irgendwie zu laut in der Erdöffentlichkeit besprochen.

So recht dies und das ausformulieren, das mag man sich nicht gestatten. Eine Diskussion.

Das, das, nebenher, des weiteren, auf der Erde in den Teilchenbeschleunigern genannten Gerätschaften zur Wahrheit wurde. In diesen Röhren, daß manches aus der Welt des Allerkleinsten sichtbar, zur Ansicht gebracht wird und wurde. Auch die Szene einer Zauberei, einer, aus dem Reingarnichts, bei der man heutzutage am liebsten selber den Zauberstaub mitschwingen würde. Sich an all dem Geschäftsgebaren der Galaxie Milchstraße mit beteiligen, mitmachen.

An den Polen am Erdglobus sind die Verhältnismäßigkeiten so, daß man dort wahrscheinlich dann und wann nicht gerne herumgestanden wäre, währenddessen besser Materialisiertes, massiver Gewordenes seinen Ein- und Durchschlag hatte.

Von daher, jenes Flüchtige, das jeden allerorten unten auf der Bodenfläche des Erdplaneten durchschießt, das ist für die Forscherwelt die reinste banale Realität. Voll bewiesen.

Nur ... Wie gesagt. An der Stelle, wo ich zum Beispiel rumhocke, durch die Landschaft tippe, von einem echten Treffer erwischt zu werden, das geschieht mir eher nicht. Allerdings dort, wo an den Erdpolen die Eisplatten sind, da hat man eine höhere Wahrscheinlichkeit, jenes eine Glück haben zu können. Ich meine eins, das einem andernorts zu einem Gewinner in einer Lotterie macht.

An den Spuren im Ewigen Eis erkennen Wissenschaftsleute, zu welchen handfesten Treffern es an den irdischen Polkappen mitunter kommen kann. Alles andere als von schlechten Eltern, und doch eigentlich alles ziemlich für einen persönlich unwahrscheinlich, von einem derartigen Phänomen irgendwo erwischt zu werden.

So bei Glücksspielen gibt es zwar auch mal einen, die Gewinner. Auch wenn zum Beispiel ich noch nie ein solcher war. Gustav Gans, das Dauerglückskeks, das kenn ich nur aus dem Comic. Obwohl ich weiß, daß es, trotz aller Unwahrscheinlichkeitsrechnung, auch doppelte, dreifache Glücksseligkeit gibt. Nichtsdestotrotz muß ich zugeben, an diese Glücksmomente ist bei mir nicht zu denken. Vielleicht erblich bedingt. ES war nicht bei meinen Eltern, die jahrzehntelang spielten, sich in ihrem Leben einen Sechser erhofften. Ohne daß ihnen das in Jahrzehnten einmal klappte.

Demzufolge, warum sollte es mir besser gehen?

Einzig und alleine, an dem und dem Erdenpol, müßt ich wohl auch aufpassen, mir ein paar Dinge bewußt sein. Denn. er ist existent, der Glückstreffer. DORT.

Schon die reinste Erdenrealität, daß da ein Wetterballon war, an dem unvermittelt das gefrorene Eis spritzte.

So, wie es aussah, konnte ein Massivteilchen, der endgültigen Realisierung nahe, das Auftreffen auf den Ballonkunststoff vermeiden. Im allerletztem Augenblick ward etwas voraus bemerkt. Zurückgezuckt wurde, entgegengesetzt weggeschossen, darf man dem Mitgeteilten Glauben schenken.

Nur, ob's dem Kleinen, einem Ding, im Hiesigen, Diesseitigem mit einem kaputtgehenden Körper, etwas genutzt hat?

Weil die eine Hauptrichtung, die zuerst die hin zum Luftballontuch war. Von dem das besser manifeste Teil denn weg ist.

Dann war ES kurze Momentchen nicht länger mehr so die Erdenweise manifestiert, verweltlicht.

Um doch, so läßt es sich denken, infolge des Erdmagnetismus in die ursprüngliche Ausrichtung zurückverfallen zu müssen und freiweg an anderer Stelle in das Eisparkett hineinzuballern. 

Unter dem, ein bißchen tiefer, kurz mal der heiße Erdkern wartet. Der auch mich von all meinem Leid erlösen könnte. Dann ist's erst mal grell, dann ratzfatz finster.

 

-----

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post