Wer weiß immer so genau Bescheid ums eigene Glück
Lustig, das mit der Erdenbescheiner-Sonne demnach.
Das, das auf Erden für Licht sorgt, ist, trotz einer gewissen Umgebungslage, nicht unbedingt - ö! - morgen fällig. Das Sternlein kann das geradezu: sich Zeit lassen. Gemütlich sein.
Etwas, was nicht jeder Erdenbewohner von sich behaupten kann, daß bei ihm Friede, Ruhe herrscht.
Die Sonne, die auf den Planeten Erde hinunterscheint, schon seit einem geraumem Weilchen steht bei ihr ein Moment bevor. Der einer Super Nova. Ohne daß da notwendigerweise Vollzug gemeldet werden müßte.
Weiter macht ES, fortgesetzt wird. Während am Erdplaneten dann und wann Verwirrung keimt, wie alt das Zentralgestirn des Planetensystems nun wirklich eigentlich ist.
Ein bißchen jünger - oder doch die Weise, daß, würde man beim Menschen dieselben Angelegenheiten diskutieren, da ein Geburtsstationsarzt wäre, der langsam die Geduld verliert. Indem er die Frage stellt, wie lange sich der blöde Fratz noch Zeit lassen will. Wenn der nicht bald zackig losmacht, sich durchringt, zur Welt zu kommen, dann wird nachgeholfen.
Die Wehen können schließlich auch künstlich eingeleitet werden. Dafür kann gesorgt werden, daß alles doch noch relativ zeitnah geschieht. Aller Überfälligkeit zum Trotz.
Man stelle sich das mal vor: als so dieses Menschlein kann man nach der Sonne schauen. Wie immer es dabei so zugeht. Man muß nichts davon ahnen, daß das mit dem Korona-Aufschlagen bereits die Möglichkeit wäre. Nur, offensichtlich, sein mußte DAS eine beim Erdstern Sol bis jetzt nicht unbedingt. Worüber die vom Wissenschaftsmarkt letztens auch im Beilauf unterrichteten. Gewissermaßen, wie zur Menschenberuhigung, daß man mitteilte, der Erdstern Sol, in eine neue Brennphase wäre von ihm eingetreten worden.
Scheinbar, nichts will sich ändern; alles bleibt wie gehabt. Ist ja auch heute, an einem Sonntag gegen Ende des Jahres '22 nach dem Millenium, so gewesen: aufgewacht, dümmlich in der Gegend rumgeglotzt. Um festzustellen, das Sonnenlicht hat seine drei Minuten schon bewältigt, die Strecke zum Erdplaneten genommen. Dahingehend hat sich nichts ereignet. Alles, knapp wie gestern ebenso, oder so. Höchstwahrscheinlich wird sich daran auch die nächsten Stunden nicht viel ändern. Darauf sollt ich meine Gedanken nicht verschwenden, daß da was anderes im Bereich des Möglichen sein könnte. Daß, wäre was, bei einer Drei-Minuten-Phase - dann wäre es mit allem vor Ort schlagartig vorüber.
Wirklich. Wie kommt man denn nur zu diesem Glücksaufkommen? Hat das damit was zu schaffen, daß das unter der Sonnenkorona schon ausgebildeter, aufgestellter ist? Sich deswegen was wehrt, gravitatorische Anzüglichkeiten besser von sich weist...? Daß sich der Erdstern Sol demzufolge der Umgebung ein Stückweit erwehren kann. Widerstandsfähiger ist er. Als anderes. Das lange noch nicht in dem fortgeschrittenen Zustand ... Wie, im Grunde, der Stern Tau Ceti.
Daß demzufolge eine Sonnensystemwelt nahebei präsent war. Mitsamt allem Pipapo: der Stern, eine zigfache Planetenumgebeng. Als der arge Gravitationsruf aus der Systemwelt Proxima Centauris schallte. geriet es in Fahrt, turnte nochgerade in aller Eile am Erdstern Sol vorüber. Daß man sich das kaum vorzustellen vermag, wie es da zugeht. ES knallt sich am Ende nach Proxima Centauri rein - um dem schnöden, profanen Erdstern Sol, an dem keinem Menschen die kleinste Besonderheit auffällt, bei den Zeitfragen zu Zusätzlichem zu verhelfen. Dem nächstfolgenden Gewinn.
Glück muß man eben haben! Oder - wie möcht man das sonst fassen, begreifen? Das, daß ... Schwer beschäftigt, im Galaxien-Moment, das in Proxima Centauri. Der Proxima Centauri-Systemgarten bis obenhin an-, aufgefüllt mit Zeug, Ramschware. Nahezu dasselbe wie beim Erdstern Sol.
Während, dem gegenüber, im Hier und Jetzt, der halb so alte, jugendliche Stern Tau Ceti, dieser, mitsamt seinen Supererden, ein Sternlein ist, bei dem es auf mannigfaltige Weise böse ab-, losgeht. Zwei Lichtjahre von dem Stern Tau Ceti entfernt findet sich ein dunkelstrot Roter Zwerg. Was einem erst dann mehr sagt, wenn man es sich bewußt macht, daß der Systemdurchmesser beim Erdstern Sol zwei Lichtjahre beträgt. Daß sich scheint's zwei Durchmesser an einem Platz länger ziemlich überschneiden.
Sprich, an den Stern Tau Ceti ist eine Macht boshaft herangekommen, gelangt in nächster Zukunft direkt bei ihm an. Während der Erdstern Sol sich unverändert glücklich schätzt, sich vier Komma drei Lichtjahre fern vom Proxima Centaurischen aufzuhalten. Das Proxima Centaurische, angefüllt mit diesem, jenem. Als dürfte man überall immer erwarten, daß sich dort, wo sich ein Roter Zwerg entdecken läßt, noch allzuviel sich in seiner Umgebung vorfinden läßt.
Bei Proxima Centauri ist dem jedoch so.
Sozusagen, voll ein Glückskeks, der Erdstern Sol. Darf DAS unverzagt: weiterbrüten. Scheinbar, bis es wirklich mal nicht mehr anders geht, die Korona sich aufschlagen MUSS.
Mach mal halblang, als Spruch auf den Erdstern Sol umzulegen. So kann man sich geradezu die Szenerie übersetzen.
Als wäre beim Thema Glücksmomente, -seligkeit wieder mal die Hand über etwas gehalten worden. Eine Schutzhand.
Selber ist man außen vor geblieben, anderes hat jede Menge schlimme Problematik ergriffen.
Siehe, das mit dem Glücksmoment, das muß einem erst mal aufgehen, zu Bewußtsein kommen.
Daß irgendwas im Rund los ist, und bei einem schaut es aus, beinahe, als hätte man in einer Tombola gewonnen, der Lotterie.
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