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Blog von TeddeMehr

"Geisterfahrer"

20. Februar 2024 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #nach dem Tritt

Bloß, das ist das Handelsübliche, nicht größer von Bedeutung. Das, daß es überall rundum in Fern und Nah, was das Lichtjahreumfeld anbetrifft, bei den Galaxien nach Verfolgungs-, Hetzjagd aussieht. Als wären all die Galaxien-Fahrgeschäfte allerorten hintereinander her. Nahezu wie ab und an so Menschenkinder, die sich nachlaufen. Fürs Fangenspielen und Abklatschen.

Ich meine, bei einem solchen Spiel, den Mädchen, Jungen passiert bei ihm nicht viel? Selbst die Geschlechtsteile, Brüste und so was abeim anderen - die müssen als markante Stellen erst mal getroffen, erwischt werden. Vielleicht wird dauernd danebengefaßt, -gegriffen. Nur - bei so einem Thema, geht es bei den Galaxien-Gebilden eher böse zu. Wer DORT dem Kollegen nahekommt, der haut ihm, ihr nicht nur, bei ein wenig Glück, geübterer Treffsicherheit auf den Rücken oder so. Meistens ist es schlimmer.

So harmlos - und mit dem Ruf erwischt, hab dich - ist die Geschichte mit Näherkommen und dem Abklatschen bei den intergalaktisch Fahrenden, Vorankarrenden kein bißchen abgetan. Alles schaut bei denen lediglich ein klein wenig nach Zivilisation, Sozialisierung aus. Wenigstens DORT, bei DENIGEN, die DAS mit dem Abstandhalten können, beherzigen, das mit dem Faktor, die notwendige Distanz aufrecht zu erhalten. Ansonsten kann ein Gerät, das keinen Abstand läßt, eine böse Überraschung erleben. Bei der primitiven Grundsatzfragestellung - DU oder ICH?

Auf der Kosmosanlage sieht man es zwar wimmeln. Tausenderlei Lichter allerorten. Einzig und alleine, am Kosmosplatz vor Ort gilt der Highlander-Spruch, dieser Besagte: Es kann nur EINEN geben.

DAS muß doch nicht sonderlich erklärt werden, was DIE Highlander-Ansage zu bedeuten hat: nichts als die Ferne schützt. In dem Sinne, daß aus zwei Teilen oder mehreren mit der Zeit zwingend erneut ein Einzelstück wird. Bei der Thematik Kannibalisieren. Ö - Saucenreduktion, Einkochen, wahrhaftig eine Küchen-Szene.

An sich bleibt kosmisch seltenst irgendwas beim alten, Althergebrachten. Zuviel Gewöhnung - das ist nicht, insbesondere im Kosmos. Alles hat DORT den Abschied von Anbeginn an inbegriffen. Daran ist im Kosmosvakuum echt zu glauben: daß Tränen fließen. Na, weil früher oder später dran geglaubt wird. 

Der Abgang von diesem oder jenem ist demnach in jedem Fall gegeben. Wo immer Das Menschlein mittels einer Teleskop-Einrichtung den Blick hinrichtet, kriegt er in Sicht, daß die Dinge auf Wandel gestellt sind. Alles ist eine Momentaufnahme. Immer ist dahingehend etwas am Abgehen. An sich muß das einem nur auffallen, zu Bewußtsein kommen wollen. Die Gewöhnlichkeit derartiger Kosmosumstände, die mit Dauerwandel zu umschreiben sind. Trotzdem es beim Galaxien-Untereinander durchaus gesittet zugeht, richtig zivil. Vor allem dort, wo keine allzu große Nähe herrscht, es bei relativer Unerreichbarkeit bleibt. Da sind die Dinge etwas haltbarer. Die Malaise, SIE fängt an, sobald es zu größeren Annäherungen kommt, die Nähe, Unmittelbarkeit, sie strukturiert. SIE läßt es oft genug krachen, ruft die Explosionen hervor.

Keine Einzelgalaxie muß sich an sich für ein Näherkommen entscheiden. Darüberhinaus, es wird Bescheid gewußt. Die eine Entscheidung allerdings, SIE wird der EINEN oftmals nicht selber überlassen. Vielmehr wird so das vereinzelter in der Landschaft Rumturnende zu Dingen gezwungen. Zum Abenteuer. Zumindestens ist das der Fall, unterläßt einzelnes bessere Späße. Passiert zwischendurch nichts Hasardeurmäßiges, Übermütiges, gar Gelangweiltes. Wird keinerlei Risikofreudigkeit zum Vorschein gebracht, mag man sich, fast wie eine vernunftsbegabte Menschenkreatur auf garnichts einlassen. Sprich, was ich hier aussage: ES gibt an sich kein Entkommen. Irgendwann ist alles und jedes fällig; darauf ist geradezu Verlaß, egal bei welcher Art Risikobereitschaft.

Was dahingehend auch einigermaßen von Bedeutung ist: die Örtlichkeit, bei der eine Galaxien-Seifenkiste angelangt. Die Entwicklungen wo. Etwa das Dingens, das EINE mit der Großen Mauer. Bei der Großen Mauer, bei der sich viel zu vieles an-, versammelt, aufhäuft. Mithin die Problemfälle, Ungereimtheiten, Unsicherheitsfaktoren. Bei all der unentwegten Voranknatterei, so die Nöte, die beim Hintereinanderher. Richtiggehend eine weitläufige, geräumige Engstelle, die Große Mauer. Wie ein Knoten in einem Seil. Eine Wasserstelle in einer Wüste, bei der Tierherden Versammlung halten, zusammenkommen, aufeinandertreffen. Aufhängen wollt man sich zwar sich nicht am Strick. Trotzdem kommt einem mal komisch eine Art Knotenpunkt in die Perspektive. Die besagte Große Mauer, SIE ist ein dicker Knoten. Irgendwas eines Abschlusses, gezogenen Schlußstriches. Zu vieles, das nicht weiterkommt.

Weshalb aber? Eventuell geht manchmal dem und dem Galaxienfahrgeschäft die allgemeine Orientierung verloren. Bei der unablässigen Reisetätigkeit. Um nicht zu sagen, es hat sich ein Vorkommnis ergeben. Eins, das der Tatsache nahekommt, wie wenn ich die Verkehrsnachrichten am Radio oder so zwar eingeschaltet habe. Nichtsdestotrotz, den Meldungen, Ansagen betreffs des Verkehrsaufkommen, nicht immer mit der geziemenden Aufmerksamkeit lausche, zuhorche. Als könnte ich mich auf der Welt auf irgendwen und -was verlassen und mir die Unaufmerksamkeit gestatten. Und das, wiewohl ich mich notwendigerweise nicht mal auf mich selber so recht verlassen kann. Jedenfalls wurd von mir aufmerksamkeitsmäßig inigermaßen abgebaut - woraus zwischendrinnen des öfteren die nettesten Umstände resultieren.

Dergestalt geht es bei den rasenden, dahineilenden Galaxien-Fahrdingern anscheinend ab und an tatsächlich gerne zu. Geradezu zu allem Überfluß bei solchen, die im Verkehrsaufkommen in Wahrheit viel zu knapp an dem voraus drankleben. Bei einer Fahrweise, die Karosserie dicht an dicht. Bei der Positionierung, wie man rasant dahinrast, voranballert.

Sobald mal was rundgeht, und nicht vorausschauend und voll aufmerksam gelenkt wurde. Noch dazu bei einem Tempo, mit einem Karacho, Affenzahn. Daß ... Nun ja, reiner Passagier im Selbstfahrenden - möchte da sicherlich nichts und niemand sein.

 

 

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