Am Ende der Welt den Abgrund hinunterstürzen
Also habe ich mir mal überlegt, was wäre, wenn so in Wissenschaftsartikeln Beschriebenes wahr würde. Und zwar das, das man in der Landschaft rumbesprach, was wäre, wenn vor Ort am nächtlichen Himmelsfirmament die Sternenlichter erloschen wären. Mitsamt all dem, was sonst noch für Gefunkel und Glitzerei sorgt.
Daß all JENES weg wäre. Urplötzlich.
Durchaus eine Poroblematik, bei den unendlichen Weiten, bei denen ein derartiger Katastrophenfall mit mehrfacher Überlichtgeschwindigkeit eintreten müßte. Einigermaßen bei dem einen Wort Parsek.
Ansonsten gehen die Beleuchter-Lampen, sollten sie ausgehen, erst mit einer gröberen Verzögerung aus.
Außerdem ist in Kosmosblau die Kosmosgegend fast was eine andere Betrachtung. Ein veränderter, alternativer Blickwinkel. Geradezu ein Perspektivenwechsel.
Dem Lichtphoton fällt es im Blaufluorszierenden schwerer, sein Leuchten, seinen Schein derart großspurig zu verbreiten. Voll anders als so bei der jetzigen Galaxie Milchstraße-Nachtschwärze. Diese Nacht, die zuallererst mit der hohen Reisegeschwindigkeit der Galaxie Milchstraße auf der Galaxien-Fahrstrecke in Verbindung zu setzen ist. Wenn man mag, kann.
Daß, würde die Galaxie Milchstraße ausreichend langsamer werden, irgendwann das besagte Blau in Sicht kommen muß. Gemeint ist nicht das Himmelblau tagsüber am herrlichen Erdenplätzchen, bei Kaiserwetter. Vielmehr das eine kosmische Blau als die selbstleuchtende Grundsatzfarbgebung. Daß von einer Finsternis selbst ohne Sterne keine Rede sein dürfte, wäre fürs Gaffen an Bord eines Schiffes zu bleiben.
Wirklich, mit der Sicht ins Kosmosblaue und Selbstleuchtende, entschiede man sich auf Erden, beispielsweise an den Monitoren, auf Blaufluoreszierenendes umzuschalten, wäre dies und das augenblicklich abrupt verändert. Sicherlich auch bei der Ansage Dunkel-Materie, bei der man sich momentan ein wenig ahnungsbefreit aufführt, als DIESER Erdenmensch. Wiewohl man in Dunkel-Materie-Fragen lediglich auf Kosmos-Blau-Fluoreszenz rüberzuwechseln bräuchte, für mehr Klarsicht bei sich. Statt es beim Altgewohnten, der Handelsüblichkeit der Nachtschwärze zu belassen. Weil, gewissermaßen, das Blaufarbene manche im Nachtdüster verborgenen Umrisse rascher zum Vorschein bringt. Dahingehend verdeutlicht die Kosmos-Blaufärbung um einiges mehr. Währenddessen man bei der nächtlichen Schwärze weniger die Umrisse des Waberndes, Verdichteten ausmacht.
Selbst als ein besseres Hindernis für die Galaxien-Gebilde erkennt man im Blaufluoreszierenden so gewisse Strukturen. In dem Sinne, daß die wie an der Perlenschnur hintereinanderher aufgereihten Galaxien auf einer ihrer metastasenartig verlaufenden Streckenausbildungen sich zu einer Gestalt gewordenen Ausformung hinbegeben. Sogar freiweg ungebremst in diese hineinpreschen. Ähnlich ein Autofahrer auf Erden, der im dichten Wabernebel eine Autobahn befährt und weiterhin jede Menge Gas gibt. Voll die Bedenken- und Gedankenlosigkeit, das er ins Ungewisse reinknallen könnte, bei einer Fahrt ohne Widerkehr.
Bei den Intergalaktischen könnt man tatsächlich ebenso die Umschreibung wählen, daß scheint's Nebelscheinwerfer angemacht, eingeschaltet sind. Mit denen man unter Umständen doch weiter hineinsehen kann ins Neblige.
Muß ich doch nicht extra nochmals erwähnen, daß sich das Lichtphoton in der Finsternis anders verbreitet wie da in der Diesigkeit des Blaufluoreszierenden? Derweil man bei den Galaktischen kann auch von sich ereignenden Verkehrsunfällen sprechen. Bei denen am Schluß so die Streckenführungen geschwind bereinigt werden, daß an den Unfallstellen wieder sorglos, unbesorgt vorübergekommen werden kann. An sich übernimmt jede passierende Einzelgalaxie jenes Geschäft mit den Aufräumarbeiten, dem Autobahnkehrdienst, das am Erdenplätzchen von einer Straßenmeisterei, Feuerwehr, Polizei betrieben wird. Daß wo mal was Ereignis hatte, davon kriegt eine der nächstfolgenden Galaxien nicht mehr allzu viel mit. Genauso wie der Autofahrer die Feuerwehrautos nach einem Weilchen nirgends mehr sieht. Die Polizeiwägen, die Notarzteinsatzfahrzeuge, die Sankas und die Feuerwehr - fort. Vielleicht vermeldet noch mal ein Nachrichtensprecher, daß das vor kurzem ein Unfallort war, wo vorübergekarrt wird. Sonst aber ...
Hahaha! Spaßig, nicht?
Lach doch!
Richtiggehend, hat man als Mensch die Möglichkeit, den Blick himmelswärts ins Nachtdüster zu richten. Darf des Nachts nebenher geradezu wie durch ein Brennglas gucken! So massivste Entfernungen, die einem da mitgeteilt werden. Der Wahnsinn! Während man es beim Lichtphoton mit einer Begebenheit zu tun hat. Gleichfalls Unfaßliches. Das eine, das einem im Lebensalltag ins Auge ballert, das ist richtig etwas, das einer natürlichen Geschwindigkeitbegrenzung unterliegt. Eingeschränkt ist. Schneller kann es im Grunde nicht. Daß es einem Menschengeist schwerfällt, diese Umständlichkeit in sein Denken miteinzubeziehen.
Oder - wird es für einen nicht ein wenig schwierig, sich vorzustellen, daß man vermittels seiner Erdenweltteleskopen in Echt epochal Äonenaltes blickt. Erst mal den vierzehn- bis achtzehn Milliarden Jahre Urnall-Horizont. Bei dem man es am liebsten belassen würde. Einer, mit dem man seit altersher, die vierziger, fünfziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts einigermaßen zurechtkommt. Daß man es bei ihm liebend gern belassen würde. Anderweitiges, gar nicht benötigt, beim irdischen Menschenvolk. Nur, die technischen Verbesserungen bei der Teleskop-Optik haben einen längst weitaus ältere Leuchterscheinungen in der für einen unendlich bleibenden Kosmosweite beschert. Sich entdecken lassen. Erst mal war kurz bei dreißig Milliarden Jahre der nächste Haltepunkt. Bloß, der Kosmos-Tiefenblick hat damit kein Ende gefunden. Vielmehr hat man sich im Laufe der momentanen Gegenwartstage mit einer zusätzlichen größeren Distanzerweiterung herumzuschlagen. Ohne sich darüber so recht freuen zu wollen, seinen Geisteshorizont damit erweitern zu dürfen..
Muß ich jetzt dauerwiederholen, mit welchen Menschenumständen diese Freudlosigkeit was zu schaffen hat? Auch ein echter Unwille, nicht? Weshalb man da was nicht so schätzt, was einem sozusagen aus dem Kosmos aus erster Hand kundgegeben wird? Währenddessen so eine Menschenkreatur DAS überhaupt nicht übermäßig gerne hat, daß IHR da krass, grob und gottlos widersprochen wird. Gerne würde SIE sich auflehnen, aufbegehren. Direkt beim Kosmischen persönlich Widerspruch einlegen. Nachdem man für sich am Erdplaneten unten und als Oberflächenbewohner seit längerem eine kosmische Selbstbeschränkung in der Vorhand hätte, ein Limit, eine Grenzziehung, gegenüber dem einem mit der andauernden Inflation bei der Kosmosausdehnung.
Dieses eine Menschen-Problem, eins, wegen DEM daß man derzeit am Urknall festsitzt, sich in die bestimmte Urknall-Lage und -vorstellung voll verbissen hat. Sich an DEM richtig festkrallt. Egal, was das Kosmos dagegen sonst noch für Widerspruch einlegt. Man bewahrt SIE sich trotzdem, SEINE Große Knall-Überlegung. Auch als etwas Exklusives, nur was für sich. Totalegal, was einen die Teleskope beweisen, wiedergeben, auftischen. Scheinbar findet sich darin der simple Grund: Man hat sich mal auf etwas erdenweltweit festgelegt, und an der Festlegung soll durch nichts gerüttelt werden. Am allerwenigsten von der Kosmosanlage und ihren endlos scheinenden Distanzen. Wird einem aus der unendlichen Weite was immer an Unaufhörlichkeit einer Strecke preisgegeben. Vollkommen schnurz, piepe. Vielleicht kommt es in den Kosmosweiten doch noch zu einer Veränderung, wird DAS einsichtig. Daß SO nichts hinhaut, klappt.
Demzufolge, eventuell dreht sich der Erdstern Sol doch um die Erde. Befindet sich auf einer Erdumlaufbahn. Zudem: die Welt ist eine Scheibe. Gelangt man bei der Scheibenwelt an einem Schluß, eine Kante, war bei Seefahrern im Mittelalter die Befürchtung, daß in einen Abgrund hinuntergestürzt wird.
Könnte sich doch ereignen. Oder nicht? Ein Absturz, ins Bodenlose, nicht wahr? Bei mir könnte das auch bei einer Kugelform hinhauen. Sehr zur Freude von Leuten. Schließlich macht Schadenfreude auch Laune.
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