Zweite, dritte, vierte Wahl
Auf so Netzplattformen sind mir nun im Gegenwärtigen Filmchen untergekommen. Da führt sich mindestens eine Gestalt auf, äußert als jemand Schein-Anständiges die Meinung, als gehöre er gar höchstpersönlich zu DENEN, die ein Land aufbauten. Eins, das jetzt am Kaputtgehen wäre; an dem sich Zerfallserscheinungen und gewissermaßen, eine Dekadenz sich zeige, nochgerade bei zu leicht oder nicht bekleideter Frauenwelt.
Schwierig zu erurieren, für mich, was DER Besagte sich dauernd ansieht, zu Gemüte führt. Auf was DER Bezug nimmt, nachdem ER bloß leichtgeschürzte Damen wo zu Gesicht bekommt. Könnte es nicht auch Männer dort geben, mit ein bißchen weniger was an?
Vielfach scheint es dem Exklusiven auch um die Immigration zu gehen. Die nach HIERHER. Vor allem DIE, daß ihm schwer auf der Seele lastet. Vielleicht so ähnlich, wie ER mit seinem Daherkommen und dem Ergebnis seines Videeodrehs von mir als eine Last empfunden wird. Eine Belästigung. Eine trübe Tasse mit einer eher hintergründigen, nicht zu sehr in den Vordergrund geschobenen, hervorgehobeneren Aggressivität. Eine Gestik, die, trotzdem sie klein gehalten wird, nichts Raumgreifendes, Ausholendes aufzeigt, bei den zurückgenommenen, eingeübten Bewegungen doch Unzweideutiges erkennen läßt.
Geradezu auffällig nicht das EINE, das, was es sein könnte. Bei dem mit der glattrasierten Visage, dem geschniegelten, absichtsvollen Ankommen eines Auftritts. Von einem mit Vernunft wird man angesprochen, als jemand Vernüftiges, -ständiges. Jemand einer etwaigen Zuschauerschaft, Öffentlichkeit. Derweil bei dem einen da nur eins fehlt: via Monitor übermitteln sich noch keine Gerüche. Weshalb ich nicht weiß, wie ein Rasierwasser stinkt, das aufgelegt wurde.
Könnte allerdings sein, daß das nicht einmal übermäßig angenehm duftet.
Hab schon mal Männerparfüm gerochen, das war vielleicht ein komischer, ominöser Gestank. Eindeutig hatte es da einer übertrieben, mit dem, was er für sich als ein Kerl als vorteilhaft Duftendes empfand.
Egal.
Das, das bei mir untergebracht werden wollte, so harmlos und doch bräsig, borniert zum Ausdruck gebracht, mir wie nebenher aufgetischt erläutert. Der Punkt, der war der, als würde ihm bei den sozialen Fragen und den Geldausgaben von Staats wegen, persönlich in die Hosentasche gegriffen. Von Leuten, die von anderswo die Flucht ergreifen mußten, dabei allerdings sonst nichts wollten, in Wahrheit, als sich zu bereichern, einer Armut zu entfliehen und sich sonst einen faulen Lenz zu machen. Obzwar Asylbewerber ab und zu gar keiner Arbeit nachgehen dürfen. Als diejenigen, die, vom Staat als Asylbsuchende anerkannt werden können. Oder eben auch nicht. Von Haus aus will man nicht ein Zuviel an Halt gewähren, als wäre das mit dem Asyl schon im vornehinein genehmigt. Nichts mehr größer ein Problem.
Jedenfalls erhalten Angekommene erst mal staatliche Unterstützung. Weil, verhungern will man keinen lassen. Wenngleich ein Empfinden bei mancherlei Volk vorherrscht, zu gut sollte auch wieder nicht gegessen werden. Von wem. Ein Thema, zu dem dazugehört, daß oftmals dieser, jene dem und der viel zu gut aussieht. Als wäre die Öffentlichkeit irgend ein Laufsteg. Das, das welche anhaben, alles viel zu paßgenau; es steht IHNEN was. Daß am liebsten über SIE hergefallen würde, die Klamotten IHNEN vom Leib herunterrisse.
Fadenscheinig, zerrissen mäßten bei denjenigen von weiter weg her und um Asyl bittend, die Gewänder mindestens sein. Schäbig. Es gar an ihnen das Ausgezeichnete sein, wo sie ihre Anziehware herhaben. Aus zweiter, dritter, vierter Hand. Mindestens jedoch würde man sich wünschen, daß SIE, eben DAS, nicht zu gut speisen, es ihnen weniger schmeckt. Bei den Männern, die bei den lokalen Frauen eine Konkurrenz sind. Die anderen, dem einheimischen Weibsvolk bei den Kerlen eine Zusatzkonkurrenz. Während man ein Ureinwohner ist, der keine Willkommens-, allerdings eine ausgeprägte Neidkultur hat. Geichzeitig andererseits wer ist, der sich anderswo nach Gastlichkeit, Gastfreundschaft verlangt. Unterwegs auf seinen Ferien-, Urlaufbsreisen. Da ist der Wunsch, daß alle die Freundlichkeit, das Nette in Person sind, die man trifft. Ansonsten reist man nicht mehr an, nächstes Jahr mindestens nach woandershin.
Was bei jenen auf Asylsuche derweil so nicht der Fall ist, daß sie bloß Reisende wären. Diejenigen wollen gerade bei einem dableiben, im Land mit seinen Flächen eine beue Heimat finden, bei einem festen Wohnsitz dann und wann. Arbeiten. Das ist ein Perspektivenwechsel. Daß Leute ankommen, die aus einem Gesamttopf, der in der Staatskasse dem Haushaltsetat zurechnet, erst mal ihr Geld erhalten. Ein Etat, der da was im vornehinein eine Summe vorgesehen hat. Dem was inbegriffen ist. Während DIE da, die sich mit besorgten Mienen als Meinungsmacher präsentieren, es zusehen lassen, sich aufführen, das vorgeben, daß es der Geldbeutel hinten in der eigenen Anziehhose ist, nach dem gefaßt würde.
Eben ein Mangel an der Kultur für ein herzlicheres Willkommen. Und des öfteren nichts als Vorurteile, bis hin zum tristesten, borniertesten Rassismus. Mancherlei bräsiges Volk, das wohl im Beilauf und von oben herab anbei Sklavereigedanken hegt, pflegt. Daß einem DIE, die von irgendwo aus der Fremde eintreffen, mindestens Dienerschaft und bei den Tausendsten Bücklingen überall dabei sein müßten. Die Augen niederschlagen. Servil, als biligste Haushaltskraft in einer prekären Situation, daß sie dienstbar zu sein hätten. Derweil seltener die Rede davon ist, vor allen in Geldfragen, was SIE, als so die Rechtsrauseindreher, -Antänzer, bei einer nicht mal allzu lange in der Vergangenheit zurückliegenden Geschichte, selber, etwa der Volksgemeinschaft der deutschen Regionalitäten, für einen immensen Schaden bis zur Teilung eines Landes verursacht haben. Was da die Folgen einer Politik waren. Der Kriegstreiber bei einem Angriffskrieg, der mit der Lüge, man sei angegriffen worden, begonnen wurde.
Bloß, das zählt nicht, auf das wird von SOLCHEN nicht Bezug genommen. So anständig, wie sich da welche zwischendurch geben, um eine einheimische Bevölkerung besorgt, von Kummer und Gram erfüllt, wegen einer Überfüllung auf einer zu knappen, begrenzten Staatsfläche, und, weil zu viele ankämen, einer Überlastung für die Staatskasse.
Wie gesagt, man ist ein Neidbürger, und jemand, der von außerhalb kommend, in der Regionalität eintrifft, der dürfte nicht den Eindruck erwecken, es ginge ihm nach seiner Ankunft zu gut und könnte sich sein Essen selber zubereiten, daß es ihm sogar schmeckt. Überdies, als hätte man Strom und Wasser, ein Bad im Haus. Wüßte sich, selbst mit Kleidungsstücken aus zweiter Hand, zu passabel zu kleiden. Als wäre man mit Luxusgütern, Gold und Schmuck zugeschüttet worden, nicht mit dem, das anderswo weggeworfen wurde, eine Spende war.
Fazit: Man kann sagen, ich hab mich jüngst auch einigermaßen bekümmert, mir größere Sorgen gemacht. Das Ergebnis meiner Traurigkeiten, Besorgugen: erst mal bin ich bereits wählen gegangen. Hab mein Kreuzchen gemacht, und das nicht bei welchen einer rechtslastigen Nur-Verlogenheit.
Jetzt warte ich denn ab, wie das im Großen entschieden wird. Welche Resultate unterm Strich nach der Auszählung der Stimmen herauskommen.
Dann werde ich sehen, wie es für mich in Persona weitergeht.
Hoffe dabei, es hat viele Demonstrationen gegen den Rechtsraus-Geist die letzten Monate gegeben, daß sich das doch irgendwie für den Wahlabend auswirkt.
Für was hätte man denn sonst vielköpfig demonstriert? Sich gezeigt mit seiner körperlichen Präsenz? Bei den vielen, die man war. Bei der Thematik, daß man nicht zu denen mit dem demokratiefeindlichen Gesinnung, jenem Gemüt mit dazugehörte. Zu solcherart Gesocks, das sich eine andere Gesellschaftsordnung wünscht, als die jetzige.
Wenige waren das nicht, auf den Straßen. Und - mein Kreuz am Wahlzettel, das hilft der rechten Last nicht aus. Obwohl ich persönlich bei keiner jener Demonstrationen mitgelatscht bin.
Werde ich nun einen Startschuß vernehmen?
Daß sich Massives ereignen will, am Staatgebilde, eine Strukturveränderung?
Bei der Frage, wie könnte ich darauf reagieren. Was bleibt mir übrig - was habe ich für mich zu unternehmen?
Der Wahlabend wird es zeigen, in welche Richtung es gehen soll. Nach der Auszählung der Stimmzettel. Welche Schlüsse ich für meine Lebensrealität zu ziehen habe.
Ob ich mich hochgesprengt, aufgeschreckt zu zeigen habe. Oder nicht.
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