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Blog von TeddeMehr

Der Ewige Held, Alles-und-jedes-Besieger - in einer bösen Lage

6. Juni 2024 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #nach dem Tritt

Wieder zurück am Platz.

Gestern hab ich kurz erläutert, wie man mich da sehen sollte. In der Vorstellung.

Als einen, der am Amt war. Von der Dame diestanziert betrachtet wurde. Nicht, wie einer, bei dem sie im Ansatz daran denkt, ihn mal bei sich daheim sehen zu wollen. Als einen Gast, Besucher.

Liebhaber oder so - keinesfalls, nie.

Den Umgang, den will sie nicht. Der fällt ihr nicht ein.

Ohnehin hat sie mit solchen Gestalten genug Zusammenkünfte. Von Berufs wegen, auf dem Sozialamt arbeitend. Eigentlich macht sie ein bißchen was für jede Menge Leute

Das langt ihr denn auch, überallhin.

So eine Pappe und einen Filzstift für dicke Striche schob sie mir rüber, mit einem gleichmütigen Blick. Als mir nicht sofort was seinfiel, mit was für Worten ich die Pappe beschriften sollte, hat sie geseufzt. Kurzerhand nahm sie das Heft selber in die Hand, sagte mir, sozusagen, was in Silbenform an. Schließlich konnte sie nicht ewig auf was Geistesblitze von mir warten. Draußen von ihrem Büro hockten noch ein paar auf dem Gestühl am Flur herum, ähnliche Gemengelage. Ab und zu ging's bei ihr weitaus schlimmer zu, was den Kunden-Verkehr anbetraf.

Also, der Schriftzug, den ich aufschrieb, angeleitet, der besagt, daß ich um eine mildtätige Gabe bitte. Eine Spende.

Mii diesem Schild und gut lesbaren Buchstaben sitze ich geradezu zur Sekunde an meinem over-blog-Plätzchen hier. Habe mir die Pappe unters Kinn geklemmt, so vor Brustkorb und Bauch. Für jeden Vorüberkommenden, der die für jedermann offene Passage nimmt. Während ich kein Musikantus bin - die Tastatur, das Keyboard, das ist das Instrument meiner Wahl. 

Mit dem ich hier passierendes Volk, vorübereilenden, wss vorspiele und präasentiere. Jemand Erfolgreiches, bei den tagtäglichen Klick-Zahlen-Werten zu sein - davon kann bei mir keine Rede sein.

Damit kann ich kein Stück den Prahlhans spielen, nirgendwo.

FTrotzalledem - auch wenn seltener bis nie was los ist, sollte ich nach Möglichkeit gut drauf sein, Es in einer Tour knallen, bängen lassen. Gnade wird keine gewährt. Nachlassen der Kräfte, Müdig- und Ideenlosigkeit: ist nicht gestattet. 

Etwas eines Anspruches, dem der Erdstern Sol zur Zeit für sich selber nicht unbedingt erfüllt, nicht nachkommt. Egal, wie es um IHN herum die Lichtjahre aussieht, welche Art Kollegahs das sind, rundum die Lichtjahrelandschaft im Galaxie Milchstraße-Spiralarm, ER pofft, der Stern. DAS unter der Sonnenkorona ist die Trägheit in Reinkultur.

Ich höre von den einlullendesn Beruhigungs-Schlafliedchen und dem eintönigen Dauergesäusel, -gebrumm zwwar nichts.. Einzig und alleine, das EINE kann ich mir sehr wohl ins Bewußtsein rufen: wenn ich einen neuen Tag erlebe, hat's keine Sternenexplosion gegeben.

Wie gesagt, ein Ereignis, das kann jetzt sein, auf der Stelle - oder in ein paar Milliönchen Erdenjahresrunden. Eventuell sterbe ich eines natürlichen Tode, umgebracht vom Tod, Vom Schnitter, dem reaper geholt

Vielleicht helfe derzeit mit der mir gegebenen, mir eigenen Kraft, Substanz, Macht, Energetik mit aus, daß für den Erdenbescheinerstern alles wie eh und je ist. Keinerle Art von Hunger, Not, Leid. Qausi, ich lade mit den einen Akku. Unter all dem Lebensgewimmel, das sich am Blauen Planeten präsentiert, ein kleines Laufrädchen. Seltbst mein Fehlen würde kaum ins Gewicht fallen; nicht allzu viel. 

Was am Schluß allerdings heißt, als einen Hingabestern könnt ich da das leuchtende Hiltzeplasmateil am irdischen Himmelsfirmament benennen. Glattweg in Wahrheit selber bichts Besonderes, Exklusiveres, für sich gesehen, Was der Erdstern Sol darüberhinaus längst alles inbeinhaltet, seine zwei, drei Sonnenschweren, nicht in Anspruch genommen - das teilt er denn, wie's im Galaxie Milchstraße-Gegenwartsmomentchen daher-, rüberkommt, bei dem einen Spiralarm-Szenenbild, gerne mit dem und dem Kollegen hier in dem Spiralarm-Büro der Galaxie Milchstraße. Nirgends ursprünglich was Besseres. Allerhöchstens - ein minimaler Zeitvorsprung ist bei DENJENIGEN der nahen Schar zu verorten.

Geradezu auch in einer Weise eine Hingabe an jemand anders, einen Zweiten, Dritten. Das man, im Grunde genommen, am herrlichen Erdenplätzchen auch nicht bloß ständig mit negativen Worten besetzt, sich herzugeben, aufzuopfern, an und für irgendwen alles an Ehrgeiz fahren zu lassen. Die Karriere, das Egoistische.

Ich meine DAS, es kann eben nicht jeder ein Herr sein, eine Herrscherin. Eine Krone am Haupt droben tragen. Es geht der Spruch, es muß auch Diener geben, die Bücklinge machen. Putzfrauen mit dem Staubwedel in den Fingern, Köchinnen, die lernen konnten, wie man Gemüse ratzfatz kleinchnippelt. Was ich im übrigen auch gerne könnte, ratzifatzi die Schnippelei, Das mid dem richtigen Ansetzen eines Riesenmessers, dem Schwung, es wiegen, schauckeln zu lassen. Das breite Küchenmesser, geschliffen mit einer Schärfe, daß es bald von selbst schneidet. Ohne die kleinste Kraftanstrengung dafür aufzuwenden.

Und, nun - es sollen die Hosen runtergelassen werden. Bei mir ist die Rolle auf meiner Kleinkunstbühne seit einem geraumen Weilchen die, die einer gewissen anhaltenden Armut. Bei der ich vielfach als wär ich für nichts tauglich, außen vor bleibe, teilnahmsloser Zuschauer bei vielem sein darf. Geradezu, für nichts wurd, werde ich genommen. Eine Tatsache, die mich im Augenblicklichen durchaus nervt, hernimmt.

Andererseits hab ich's sogaar besser wie ein Musikant, studiert oder nicht. Einer, der für sich die Schulter zuckt, und in einer Verkaufspassage Aufstellung nehmen will, weil er es kann. HM kann geschehen, daß er besagter, hier von mir mitgeteilter Sozialamtdame ein Ständchen darzubringen hat. Mag sie das nicht, was sie da hört, sind ihrem Gehör die Verspieler am Instrument zu viele, entwickelt einer weniger Musikalität, könnt sein, daß sie mit ihm DAS diskutiiert, wo er, sich mit seinem Bettel-Schild und ohne Krachmachermusikinstrument an einen Trottoir-Platz hinsetzen darf, ohne daß eine Minute drauf ein Polizist sich bei ihm einfindet. Ein Uniformierter mit Schirmmütze und einer Befugnis, wegschicken zu können, Einer, der darauf hinwesweist, daß es nicht gestattet ist, sich nach eigenem Gusto und für die Bettelei an jedes x-beliebige Örtchen hinzuhocken. Selbst so ein Straßenkünstler, hat er den die Erlaubnis, wo Musikstücke, Lieder vorbemarschierenden Passanten vorzuspielen und so, der kann jederzeit mit behhördlicher Konfrontation und Überprüfung rechnen. Hat er nicht die Belobigung dafür, wo sein zu dürfen, vielleicht wegen Unmusikalität durchgefallen, kann ihm minütlich ein Platzverbot erteilt werden. Zu jeder Tages -und Nachtzeit darf man was sowieso nicht. Und, wenn doch, wird man mit aufs Revier genommen, landet mal eine Nacht lang in der Zelle. Zuden kann man sich ein jedes Gesicht merken. Begegnet es einem in einem Park und so wieder. Wird dauerhaft von einem in Uniform rumgegangen und kontrolliert, ist das mindestens mal lästig. Weil man keine Einnahmen hat.

Alles klar? Dahingehend hab ich da leicht weniger achtzugeben. Schließlich erzeuge ich keine Töne, entwickle keine Lautstärke, keinen Lärm. Nichtsdestotrotz habe ich massiven Druck. Mit jedem Müll darf ich nicht daherkommen. Verhältnismäßig Qualität wird von mir verlangt, Ein allermindestes an Niveau. Nicht das, was man sich ins Gesicht schmieren kann, egal, was ich mir sonst wohin schmieren dürfte.

Demnach ...

So ist die Lage. Ich darf nichts, als mein Bettelschild vorzeigen, präsentieren. Aggressiv wen anzugehen. Ohne Geduld, in meinem ungestllten Hunger, meiner Armutsstiuation entfliehen zu wollen. Fortzukommen. Weg von der einen Dauerbettelei und den Alltagsnöten. All dem mir Mitspielenden. Verliebt bin ich derzeit obendrauf. Auch so eine Situation, bei der es dann und wann etwas drängelt. Weil Damenwelt auch auf nichts wartet. Bis einer sich kurz umtut, hat eine schon zwei, drei Kinder. Von einem anderen. Teil der alltäglichen Ewigkeitskonkurenz, ihr inbegriffen.

Das habe ich mir demzudolge ebenfalls ein weiteresmal klarzumachen, mir ins Bewußtsein zu rufen. Wie da die Bühnensituation insgesamt ist.

Kurzum - es ist DAS, was sich Hölle heißt. Das Höllenfeuer, in dem man brennt. Mitten unter seinen Mitmenschen und deren Mitmenschlichkeit.

Zurückgesetzt, offensichtlich ein beschriftetes Papperdeckelschild vor der Brust, Dessen lesbare Worte darauf verweisen, daß man auf Menschlichkeit angewiesen ist. Bei mir befindet ES sich in der Offensive. Derweil sich die von Celtic Frost wünschen, daß ich eine CD von ihnen kaufe.

Was ich ja echt gerne tun würde, bloß, wenn ohne Moos nix los ist, kann ich nicht viel für Celtic Frost unternehmen. Als einer, der selber was nötig hätte. Mindestens wo einen krassen Hit zu landen, bei einer anhaltenden Wucht, betreffs von höheren Klick-Zahlen. Was, das viel Bevölerung und daherhafte Aufmerksamkeit jeden Tag braucht. Irgendwas, genau zwischen die Augen der Leute, wie ein Rainbow-Musikalbums-Titel ist: Mitten rein zwischen die Äuglein. Etwas Bahnbrechendes, einen Bannbrecher. Einen Gassenhauer, der es in sich hat.

Daß ich da das ei Schild mit der Bitte um Mildtätigkeit meiner Mitmenschen, das im Moment meine Brust ziert, endlich ewgbekäme. Zerreißen dürfte. In tausend Stücke. Während der Schrecken der ist, es sind auf der einen Konkurrenz HIER so unendlich viele. Der Laufsteg, selbst mit den Gut-, Besser- und Bestaussiehenden, leidet er bei der Passage an Überfüllung. Eine Drängelei, nicht zu dassen. Genauso beim Erdstern Sol -  wer oder was ist dieses pennende Schnuckel, das nicht zur Welt kommen will, explodieren, das Korona-Abwerfen einmal üben. Sich auf den einen Weg zu begeben. Statt was mit dem Geschick zu sein, wo beim Nachbarn im traurigen Anteiligen und der Belanglosigkeit dabeizusein. DEM eine nichtsnutzige Schwere-, Kraftpunktezahl hinzu zu fügen. Wo Mist auch Müll macht.

Bei Proxima Centauri noch eine Absoluer-Beginner-Zahlenreihe - eine zwischen drei, vier und noch - was weiß denn ich? - fünfzehn, zwanzig. In jedem Fall muß DAS in Proxima Centauri erst ein laffes Wurm-Loch werden.

Bei Sagittarius A, dem in der Galaxie Milchstraße-Mitte, kann einer seine Lieblingszahl zwischen eins und eins Komma fünf Millionen suchen, abzählen.

Derzeit gibt's echt nur eins, das mir ein klein wenig Trost spendet, Sagittarius A, als Ewiger Held. Dauer-Besieger von alles und jedem, hat sich, mit dem Unterfangen, nach der einen Kleinen Magellanschen Wolke zu fassen, einen herben, üblen Griff ins Klo gestattet. Eine mörderische Sache.

Dieser eine Ewigkeitsheld den ich blicke, er befindet sich selber in einer krass-prekären Notage. Wird wohl zu nichts weiter werden, als eine Begleit-, Geleitzahl, was die irdische Wissenschaftswelt sich eben bei der einen Großen Magellanschen Wolke so zusammenrechnet, wie viele Schwere-Momente die eine Große Magellansche Wolke vorzuweisen hat. Dieses Monstrum.

 

 

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