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Blog von TeddeMehr

Das eine kann gut ohne einen

31. Juli 2024 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Jäger des nächsten Textes

Wie schon des öfteren von mir dahergetextet, auch DAS, was zu wissen, auf ein Wissen festgelegt zu sein, das kann als Fallstrick wirken.

Und, nun, es geschah, das mit dem Urknall wurde denn gewußt. Und umfänglich fürs Erdenweltweite ausgerufen, proklamiert. Bei den Weltenentstehungslegenden, da wurde der bigg bäng zu einer Hauptsache, die nicht widerlegt werden sollte.

Demnach, das mit der Ergebnisoffenheit, das, daß des weiteren anderes möglich wäre - das hat man bei Hubble und so, bei den Gottsucher-Wissenschaftsleuten und der nordamerikanischen Übermacht im Laufe von Vergangenheitstagen in den Wind geschossen. Mit dem Großen Knall hat man es auf der Erdbodenfläche tatsächlich zur Großinstallation gebracht, statt es noch irgendwie bei einem Patt belassen zu wollen. Geradezu, die Figuren am Schachbrett wurden gezogen, seitdem hat man am Brett die eine Stellung. Nur, ist der König real gefallen? Kann dieser nicht wieder auf- und hingestellt werden? Bei einer Spielfortsetzung? Bei der nicht das bißchen irgendwas vorüber ist. Der als Kontrahent Gegenübersitzende kann weiter ebensogut gewinnen.

Doch klar, was los war und ist: Die Entschiedenheit hielt mal Einzug. Widerspruch schien nahezu was Verbotenes. Übergriffig, richtiggehend wie so Religionsfanatiker oder ein religiösmotivierter Kreationist verhielt man sich. Mit der Exkommunikation ward da zwar nach dem mit dem Knall-Momentum niemand des Wissenschaftlermilieus mehr bedroht. Dafür fühlte sich wer zu stark als das Siegreiche, er war der Meinung, er konnte großzügig sein, von was absehen. Einzig und alleine, mancherorts erschwerte man jemandem den beruflichen Aufstieg oder bedrohte wen, in einer prekären Berufsanstellung mit der Freisetzung, der Entlassung, am Arbeitsplatz. Wie ehedem die siebziger Jahre, als der Punk hochgezogen wurde, den langhaarigen Gitarristen und ihren Gruppen ein schnöder Sachverhalt zur Bedrohungslage wurde. Und zwar der, daß Plattenverträge ihre Befristung hatten. Eine Änderung sollte in den Mitt-70ern ganz allgemein herbeigeführt werden, und so geschah es. Ein Musikkonzernvertrag wurde auslaufen gelassen, nur noch lieblos mehr schlecht als recht überhaupt erfüllt, bei der Veröffentlichung von Demo-Bänder und nichts weiterem an Produktion mehr. Vergleichbar war es bei denen, die sich dem Urknall gegenüber skeptisch äußerten. Mancherlei Lebensumstände wurden anders. Man sollte eben als ein Wissenschafts- oder sonst ein Erdenmensch wenig gegen das eine konstatierte Urknall-Momentum haben. Wie eine Langhaartype zum Friseur gehen konnte, sich rasieren, einen Anzug anziehen, ehe er wohin kam, wo wichtig war.

Ab und an befindet man sich in einer befristeten Anstellung und so, da konnte ein Anstellungs-Verhältnis selbstverständlich auch enden. Schrieb man eine Stelle eben neu aus. Wer einen Kredit am Laufen hatte, Frau, Kinder, der hätte das bedenken müssen. Sich lieber nicht auffällig gemacht.

Mit dem einen Ur-Böllerchen, aus einer Religionsperspektive heraus, daß sich mit DEM vielerlei Befürchtungen erledigten. In etwa in der Weise, daß sich die Astronomen und Kosmos-Physiker mal schlimmer aufs religiöse Weltbild auswirken könnten. Dieses in den Grundfesten erschüttern oder gar zerschmettern könnten, zum Einsturz bringen. Man litt denn zudem unter dem einen Gott ist tot-Spruch.

Nur, wie gedacht, erwartet, gewünscht, mit der Szenerie des Großen Knalls blieb alles beim alten. Althergebrachten. Mit dem einen Urböller konnte man sich jedes einzelne Wort in seinem Buch der Bücher behalten. Keine Silbe hatte man irgendwie umzuformulieren, einen Text zu bearbeiten. Das eine, das Im Anfang, das erhielt sich wie der Rest. Auch auf das konnte der gewöhnlichste Priester, der von der Kanzel herunterpredigte, Bezug nehmen, es erwähnen. Ohne daß ein Wissenschaftsartikelbelesener seiner Kirchengemeinde mal zu unfromm laut wurde, die Messe störte, indem er eine Diskussion vom Zaume brach. Am Eingang zur Kirche -  oder wenn man diese verließ -, herrschte, droben am Knall-Moment, ein neuer Friede. Richtig straffen konnte man sich. Konnte sich wieder dem Handelsüblichen und den Sündern mit ihren Sünden widmen. Das war doch immerhin etwas.

Folglich, für diejenigen beim Gebet und im Glauben schien eine neue Sonne aufgegangen zu sein. Am Himmelsfirmament. Mit der Knall-Werdung unten auf der Erdenbodenfläche war das die Möglichkeit. Besser konnte für Kirchenleute nichts mehr sein und werden, als daß Ruhe im Karton herrschte. Mithin, ein regelrechter Weltfriede präsentierte sich, nachdem der Wissenschaftsmensch wieder gewöhnlich, banal zu werden anfing, statt zu einem Idol hochgejubelt zu werden. Dieser eine genoß keinen größeren Heldenstatus mehr. Genauso, wie die Science fiction spannungslos wurde. Trivial.

Eine Friedenszeit ist das, jedoch erst seit so ein paar kurzen Jahrzehnten. Weiterhin langen bei mir die zehn Finger an beiden Händen, da was abzuzählen. Derweil man als Kirchenstaatler wieder offensiver das Priestertum mitsamt Zölibat bewerben konnte, Frauen anfragen, ob sie Nonne werden wollten. Bei relativer Jungfräulichkeit, sexueller Enthaltsamkeit und so, mit was anderem verheiratet, als mit einem ordinär-weltlichen Ehemann.

So was war denn erfrischt anzugehen. Schon mit ein Vorteil, den das eine Urknall-Motiv in allerbester Beiläufigkeit mit beinhaltete. Was mit dem nicht alles klappte.

Während man sich heutzutage, eben wegen seiner Urknall-Großinstallation schwer tut, mit der einen oder anderen Kosmossituation. Schließlich hat man ein Wissen und ein propagiertes Singeldasein-Universum. Daß es schwerlich einfach zu vermitteln ist, das mit dem thermonuklearen Feind beim anderen, ganz nahe und doch kaum faßbar unendlich weit weg. Während es scheint, daß der Thermonuklear-Aspekt nicht bloß an einer Stelle seinen einen Auftritt hatte. Etwa in dieser mit dem Teleskop-Blick einsehbaren kosmischen Weite. Während da einem Astronomen eine reife Teleskop-Optik zu Verfügung gestellt ist. Eine, die selbst noch in allerweitester Entfernung das bestimmte Thermouklearlicht blitzen sieht.  Ein solches Lichtlein, daß plötzlich aufscheint, im vorherrschenden Galaxie Milchstraße-Dunkel. Daß einem beim Starren mit dem Teleskop hinein in die wüsten Untiefen des Weltenraumes im Nachtdunkel was entstehen konnte. Daß es schwer fällt, dieses Lichtaufblitzen mit vernünftigen Worten zu erklären, auseinanderzusetzen. Da eine Verhältnismäßigkeit aufzuhellen. Ungefähr die Weise, das eine HIER genauso ähnlich denn dem DORT.

Wie es einem das eine Thermonuklear-Lichtphoton preisgibt. Bei einer irritierenden unendlichen Distanzierung, alles irre weit fern von allem HIESIGEN. Und - wohl kaum mehr wahr. Daß es schwierig wird, den einen Lichterglanz auszudeuten, der aus einer Vergangenheit herstammt, verwüstend lange her alles. Als wüst kann das empfunden werden, wie da etwas von einem weg ist, räum-, zeitlich. Richtig der nächste Abgrund, eine Riesenkluft. An namenloser Ferne. Kaum mit dem hiesig Kosmos-Gegenwärtigen direkt in Zusammenhang zu setzen. Als müßten bei einem Geschehen zwingend die unterschiedlichsten Flecke, Orte bedacht werden, verhältnismäßig eine Parallelität von Kosmos-Ereignissen. Wenn man für was Vereinzeltes, dem HIER, im Gegensatz zu dem jetzt anderswo  und in einer fernen Unendlichkeit zumindestens mal Phantasie aufbringen muß. Daß wohl eher nicht von einer Einzigartigkeit von Geschehnissen gesprochen werden sollte. Von Singularitäten. Ich meine, wenn hie wie dort die Begebenheiten die sein müssen, daß es zu dem einen Resultat Spiralarmgalaxien kommen kann. Ausgereifte Spiralarmgalaxien. Währenddessen man sich in dieser Kosmos-Gegenwart als Mensch tatsächlich in solch einer Spiralarmgalaxie bewußt wurde. Derweil das Dortige mit dem Spiralarmgalaxien-Auftritt allumfassend lange her ist. Bei einer monströsen Raum-/Zeitmaß, das irre machen will.

Ist jedoch klar, daß das eine kaum mehr die Wahrheit sein dürfte. Das, was da das Menschenauge am Teleskop erblickt. Was für die Teleskope Gegenwart ist, das eine einem von dem einen Lichtphoton Dargebotene, das ist zu einhundert Prozent kein Stück mehr. Bei seinen Vereinzelung- und all den Großer Knall-Blickwinkeln bekommt man denn bei der Betrachtung mancherlei arge Mental-Probleme ab.

Denn, was sich DORT präsentiert, da das eine, es ist schwierig, es zu sagen, auszudrücken. Es ist der Wahnsinn. Bei der Raumfahrt des Lichtphotons, das zuallererst mal der Einschränkung einer Mindestgeschwindigkeit unterliegt. Schneller als so und so schnell kann es als Teilchen an sich nicht. Während man eine Schreckensdistanz gewahrt, unendlich Fernes, derweil, zu allem Überfluß, von JENEM Lichtphotönchen längst überbrückt. Daß man eigentlich feststellen müßte: das eine Ding, das zu Spiralarmgalaxien führt, das muß an verschiedenen Orten relativ gleichzeitig passiert sein. Als Vorkommnis. Folglich müssen das Universen sein, mit denen man es tun hat. Einige Universums-Abteilungen, -abteile.

Nicht nur HIER, vielmehr auch dort ungefähr dieselbe einer ähnlichen Weise. Alles verhältnismäßig vergleichbar. Sonst wären das DORT am Schluß keine Spiralarmgalaxien.

Was andererseits bedeutet, eine Machtnahme hat stattgefunden. Sie ist nichts, das erst stattfinden wird.

Nur, heißt das denn jetzt, daß das EINE reingarnichts mehr gegen das Thermonukleare hat? Friede, Freude, Eierkuchen?

Daß ES das des Thermoklear-Bereichs erträgt, aushält? Sich einfand, in die Situation? Wie ich mal, wenn ich müde daherseufze.

Oder, ist das Wahrgenommene, einem Vorgezeigte nicht vielmehr nichts als das eine Abgesicherte? Während eins im Grundsatz klargeht, das EINE, das kann auch ohne allem des Thermonuklearen. Wie es umgekehrt aussieht, da wird was zur Schwierigkeit. Da der Transformer was benötigt, das ER ummodeln kann.

 

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