Einen zukünftigen Vermißtenfall auf einem Foto blicken
Unvorstellbare Massen, die sich von einem dieser durchlässigen Blasengebilde, Galaxien genannt, zur nächsten rumverteilen. Eine einzige Umwälzung, die unablässig stattfindet. Die Überfülle, von der kann höchstens ein Bruchteil bei einem Galaxiengebilde als Singel bleiben. Weswegen jedes einzelne der sich hinterherkommenden Geräte was eine Kleinigkeit davon hat, vom Aufbau, der Gesamtstruktur, der Weise, sich hinterherzusetzen. Einen Vorteil daraus zieht. Weil, von Haus aus, wenn wo solch ein Luxus, ein Vielzuviel regiert, muß weitergegeben, -reicht werden. Sonst trägt einzelnes glattweg einen Schaden davon. Wird dem die niederdrückende Last auf der Schulterpartie zu groß, die Säulen der Welt und so.
Das ist es schließlich, das herausgefunden wurde. Mit ein Ergebnis, das das Teleskopauge gewahrt.
Ohne jedes Zusammenspiel müßte man sich insgesamt bremsen, einbremsen. Wenn nicht untereinander ausgeholfen würde. Nur die Vielzahl an Galaxien auf der jagenden Fahrt und in der einen Reihe wie auf der Perlenschnur aufgezogen und dergestalt auf der Verfolgungsjagd - können mit der Aufhäufung dieses Berges an einem unmäßigen Vielzuviel zurechtkommen. Was derweil jedoch nicht heißt, daß eine Galaxie, vorauskarrend, sich das gestatten darf, nachzulassen und den großen Plan zu vergessen.
Langsamer zu werden, erlaubt ist das in vielerlei Hinsicht nicht. Erreichbar darf sich kein einziges der Galaxien-Dinger machen. Da die Geschichte nicht so die eines zwischenmenschlichen Liebeslebens ist. So romatisch wie bei menschlicher Zweisamkeit endet da intergalaktisch nichts, daß, gravitatorisch rübergegriffen, angefaßt wird, daß man sich umarmt, herwiegt, -schaukelt. Das eine, das an sich herankommen, bei sich angelangen läßt, das wird bei den besagten Intergalaktischen ganz beiläufig und wie das Selbstverständlichste auf der Welt gänzlich mitgenommen und im Beilauf restlos zer-, gefleddert. Landet am Schluß bei der allgemeinen Umverteilungsgeschichte. Bei dem einen Satz, wie Märchen beginnen: Es war einmal.
Witzig, was?
Tja, so bessere Kennenlernprozesse bei den Galaxien, die enden zumeist damit, daß man nicht mehr voneinander loskommt. Allzu vieles weiteres an Nettigkeiten ergibt sich daraus nicht, sich am anderen, Zweiten, Dritten festzumachen. Romantikworte, wegen einer gravitatorischen Umarmung, Herwiegerei, einem Geschaukel, dabei einen gewissen Austausch, dies und das zu betrieben, die treffen für das Geschehen am Galaxien-Hinterhof nicht den G-Punkt. Weil das jedesmal eine Endgegner-Geschichte ist. Mindestens für eins.
Bei den Galaxien muß eine Nachbargalaxie in der Lage sein, möglichst wieder weg-, los- und davonkommen zu können. Ansonsten sind die Verhältnismäßigkeiten mit einer Spinne und einem -Männchen zu vergleichen. Hat das männlich gewordene Exemplar keine Ahnung von nichts, wird es nach dem Geschlechterfirlefanz gepackt. Hat einen lähmenden Biss erfahren, um im Anschluß von einem Faden eingewoben und zu einem Freßpaket verschnürt zu werden.
Hätte die Männlichkeit da mal auf sich achtgegeben. Was ab und zu durchaus vorkommt.
Wovon ich spreche, das netteste Verhältnis bei den Galaxien ist, solange eine Abstand halten kann. Welche Einzelgalaxie DAS nicht vermag und sich, aus irgendwelchen Gründen auch immer, erreichbar macht - die hat dann eben Galaxien-Dinge zu gewahren. Solcherart einen Charakter, daß Galaxien, selbst wenn sie schon so mehr als übergenug haben - auch DAS noch für sich mitnehmen. So bleibt eben seltener was übrig im Galaxien-Verkehr. Die ständige Wiederaufbereitung ist gang und gäbe.
Eigentlich gar nicht mal so anders, wie das so in und mit meiner persönlichen Nachbarschaft die Möglichkeit sein kann. Wer viel und mehr als ausreichend hat, dem langt das nicht notwendigerweise. Der möchte gerne Zusätzliches, was darüberhinaus. Übernimmt da dein Nachbar bei dir am Gelände die Geschehnisse - womöglich findest du dich dann DORT, wo du mal eine andauernde Begebenheit warst, nicht mehr vor. Und, wenn du doch mal wieder zufällig Rückkehr hältst - erkennst du die Parzellengegend kaum wieder, auf der du ehedem wohnhaft, beheimatet warst. Alles total verändert, um- und zugebaut.
Nicht einzusehen, DAS? Das Webb-Teleskop, da hab ich auf einer Fotoweise jede Menge Galaxienteile mitlerer Dimensionierung gesehen. Und ein singulares Riesen-Schwarzes Loch inmitten von dieser wahren Galaxienvielfalt. Allesamt jedoch des weiteren von ihren Statsisblasen umgeben. Bei solch einer Bande, Clique, daß jenes eine schwarze Groß-Loch mitfährt, -reist. Wie eine Rollenfehlbesetzung an einem Theater. Während auf das grundsätzlich ziemlich gewaltiige Lichtschluckersschwarze greller Lichtschein fällt. Daß es rüberkommt, als wäre am erdenweltlichen Himmelsfirmament ein Halbmond am Aufscheinen. Sprich, die unsichtbaren Gerätschaften, die sich hinter dem reinen Lichtschluckerschwarzen auf der ferneren Streckenführung aufhalten, befinden - die, daß drohen, zeitnah Ankunft zu halten. Erhöht das eine Groß-Schwarze Loch, dem zwischendurch seine Stasisblasenausbildung abhandenkam, nicht seine Reisegeschwindigkeit, dann ...´Dann kann ES groß sein, wie es mag. Trotzdem, daß IHM was passiert, bei einem Angriff der zahlenmäßig überlegenen Galaxien-Klein-Abteile.
Geschieht bei dem einen Größeren nichts einer Geschwindigkeitszunahme - sind die hintendran eine jagende, hetzende vielköpfige Hundemeute. Die für was sorgen wird. Bei dem einen, dem sein Stasisblasenumfang schon einmal ledig ging, abhandenkam. Anscheinend ist da was auf einer Bildaufnahme, das nicht mehr allzu lange auf der Schwarze-Loch- und Galaxien-Bühne vorhanden sein, auf ihr ein Dasein fristen wird. Ohne daß sich deshalb irgendwas fehlt, wo ein Mangel entstehen würde.
Kurzum, was nicht in der Lage ist, für sich und für sich selber Sorge zu tragen - das hat's schwer im Galaxien-Renn-Alltag. Selbst als was leicht Besseres, Gewaltigeres, wie DAS eine Schwarze Loch-Monstrum auf der Hochglanzabbildung. DAS hat dann was für sich in Erfahrung zu bringen. Etwa das, höchstsselber für sich kennenzulernen, für was die Fahrweise der intergalaktischen Zusammenrottung denn ebenso gut ist.
Was jetzt heißt, wäre ich DAS DORT - mich und meine Wenigkeit mal wieder ins Spiel zu bringen -, wer weiß, habe ich noch irgendwelche Verwandte? Frau, Mann, Kinder, Geliebte? Wie zahlreich ist er denn, mein Anhang? Wird wegen mir eine winzige Träne vergossen? Wer trägt wegen mir Trauerflor, setzt seine Fahne auf Halbmast?
Nun, wie schaut's denn genau bei dir aus, dahingehend? Bei Ihnen?
Wann selber zuletzt für eine Sekunde über so die eine Verhältnismäßigkeit des Sterbemoments nachgedacht? Wie da in der Folgezeit die Abläufe sind? Bei einem Erbe? Einer Erbschaft? Irgendwer ERBT von DIR was!
Existiert eine testamentarische Verfügung, dergleichen? Oder - regelt das Staatswesen ALLES?
Demnach ist DAS was, um das man sich rechtzeitig mal kümmern sollte.
Wird das einem nicht öfters gesagt? Das eine Erdenleben währt nicht ewig. Dieser Sermon.
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