"Die Augenzeugin": 04
16. November 2011 Veröffentlicht in #"Die Augenzeugin"
Personen, die Verena im Grunde nicht fehlten. Nicht abgingen.
Sprechen mußte Verena mit denen allerdings auch, weil ihr Vermieter Conrad sie mit Schreiben belästigte. Renovierungsarbeiten sollten die nächsten Monate im ganzen Wohngebäude und schließlich in Verena Tümmels Wohnung stattfinden. Was späterhin die Monatsmiete erhöhte. Außerdem verlangte Herr Conrad, der Hausbesitzer, einen höheren Betrag auf Verena Tümmels Strom- und Wasserrechnung, als er bisher überwiesen kriegte.
Wenn das Geld nicht woanders herkam, mußte Verena mit dem Aufschlag zurechtkommen. Und das, das sollte der Herr vom Sozialdienst verstehen, was das für Verena hieß, wenn Verena selber das Verlangte aufzubringen hatte.
Das mußte wirklich von den Damen und Herren begriffen werden. Das, daß das ...
Haute das nicht hin, bedeutete das, daß Verena Tümmel wohnungslos werden konnte. Daß Verena Tümmel eine neue Wohnlichkeit für sich brauchte. Gleichgültig, welche Fisimatenten Verena Tümmel oder anderswo Leuten daraus entstanden.
Wie sollte das nur weitergehen, das mit Verena? Das mit Verena, Verena monatlich?
Der Bürotermin für das Gespräch mit dem netten Herrn vom Sozialdienst des Städtchens, der war für Verena vormittags.
Von dem netten Herrn Mendl festgesetzt, der Termin. In Herrn Mendls Büro.
Dieser Vormittag. Um halb zehn Uhr.
04
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